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Brose Baskets entschieden Frankenderby

Brose Baskets entschieden Frankenderby

Die 60. Auflage des Oberfrankenderbys geht an Bamberg. Die Brose Baskets setzten sich am Sonntagnachmittag mit 74:57 beim BBC Bayreuth durch und bleiben damit ungeschlagener Tabellenführer. Den negativen Höhepunkt der Partie stellte die Disqualifikation von Bayreuths Jared Reiner und Bambergs John Goldsberry im zweiten Viertel dar, die nach einer Rangelei auf dem Feld durch die drei Schiedsrichter Lottermoser, Stokes und Rodriguez ausgesprochen wurde.
Beide Mannschaften schenkten sich in der Verteidigung nichts, sodass die Zuschauer in der ausverkauften Oberfrankenhalle vor allem im dritten und zu Beginn des vierten Viertels ein spannendes Spiel zu sehen bekamen. Die Schützlinge von Chris Fleming konnten sich zwar zu Beginn der Partie auf bis zu elf Punkte absetzen (6:17), dann verloren sie jedoch etwas ihren Rhythmus und gaben Bayreuth die Gelegenheit, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Zwischenzeitlich stand es nach Punkten von Philip Heyden 17:21 aus Sicht der Gastgeber, ehe Roberts mit einem Dreier den Viertelendstand von 17:24 herstellte.

Wieder zweistellig gestaltete sich der Vorsprung dann im zweiten Viertel, das mit 19:16 an die Gäste aus Bamberg ging. Bei noch 6:19 in der ersten Halbzeit zu spielen ereignete sich dann der negative Höhepunkt, der intensiv geführten Partie. Jared Reiner und John Goldsberry führten zur Disqualifikation beider Spieler. Zwischenstand zur Halbzeitpause: 43:33 aus Sicht der Brose Baskets.

Im dritten Viertel dauerte es vier Minuten, bis Bayreuth den ersten Korb verzeichnen konnte, doch auch die Brose Baskets konnten ihrem Konto in dieser Zeit nur drei Punkte hinzufügen. Mit sieben Punkten in Folge kämpfte sich der BBC wieder heran, ehe Karsten Tadda mit zwei Dreiern in Folge wieder etwas Abstand schaffen konnte (41:52). Eine erneute Serie der Bayreuther, unterbrochen durch einen Dunking von Tibor Pleiß und abgeschlossen durch einen Dreier von Pete Campell brachte den BBC auf vier Punkte heran, ehe Anton Gavel mit einem Buzzerbeater-Dreier zum 50:57 den Viertelendstand herstellte.

Ins letzte Viertel startete der BBC dann mit einer weiteren Aufholjagd und kam durch erfolgreiche Freiwürfe von Gibson auf 54:57 heran. Punkte von Jacobsen, Pleiß und Roberts erhöhten den Bamberger Vorsprung auf 17 Zähler bei noch gut vier Minuten zu spielen. Dem BBC gelang in der restlichen Spielzeit nur noch ein Dreier, ausgeführt von Pete Campell, dem besten Bayreuther Wefer der Begegnung (14). Den Endstand von 74:57 stellte Kyle Hines per Korbleger her.

Brose Baskets Head Coach Chris Fleming: „Derbyspiele sind immer eine Besonderheit, solche Emotionen sind bei normalen Bundesligaspielen bei weitem nicht so präsent. Es war eine super Stimung auf beiden Seiten mit hervorragender Unterstützung. Ich war sehr zufrieden mit der Startphase, wir haben die vorgegebene Taktik sehr gut umgesetzt. Die Aktion zwischen Goldsberry und Reiner hätten wir auf der emotionalen Ebene etwas besser nutzen und uns absetzen müssen, aber Bayreuth hat leidenschaftliche gekämpft und ist dran geblieben, im dritten Viertel haben sie uns teilweise ihr Tempo aufgezwungen, aber im vierten Viertel konnten wir uns dann absetzen. Für mich war Karsten Tadda dann der wichtigste Spieler auf dem Feld. Er hat uns sowohl offensiv wie auch defensiv im dritten und vierten Viertel sehr gepusht.“

Beste Bamberger Werfer waren Brian Roberts mit 15 und Casey Jacobsen mit 12 Zählern.

Für Bamberg spielten:
Goldsberry 8, Terry, Suput 8, Tadda 8, Stuckey, Neumann dnp, Land dnp, Pleiß 9, Roberts 15, Jacobsen 12, Gavel 6, Hines 8.

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