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Brose Baskets feiern Sieg in Würzburg

Brose Baskets feiern Sieg in Würzburg

Emotional und hart geführt war das erste Pflichtspielderby zwischen Bamberg und Würzburg in der ersten Liga nach knapp siebenjähriger Unterbrechung. Fast zwei Stunden dauerten die 40 Nettominuten, ehe sich schließlich die Brose Baskets in der unterfränkischen Residenzstadt mit 59:75 (31:39) durchsetzten und damit die zweijährige Serie von 31 Heimsiegen der s.Oliver Baskets knackten.
Für die Gastgeber starteten mit dem Quintett Little, Jacobson, Kramer, Elliott und Boone, die Brose Baskets setzten wie zuletzt gewohnt auf Roberts, Gavel, Jacobsen, Slaughter und Pleiß. Bei vom Start weg herausragender Atmosphäre bediente Jacobsen Pleiß für die ersten Zähler. Gavel besorgte nach einem AND1 von Würzburgs Jacoben per Dreier die erneute Führung, die Roberts ebenfalls aus der Distanz zum 3:8 ausbaute, Würzburg kam nicht ins Spiel, die Würfe der Guards wollten zunächst nicht fallen, so dass erneut Roberts mit einem Korbleger trotz Foul die erste Auszeit der Gastgeber in der nun etwas ruhigeren Arena heraufbeschwor. Slaughter markierte per Fastbreak die erste zweistellige Führung der Oberfranken, Elliott unterbrach den 0:13-Lauf schließlich und mit dieser Aktion waren die Unterfranken auf einmal im Spiel. Die Presse provozierte ein Offensivfoul Gavels, dem sich ein technisches Foul Tuckers anschloss. Der passte völlig verdattert im folgenden Angriff Harris den Ball in die Hände, woraufhin es plötzlich wieder 13:17 stand und Bamberg die Auszeit nahm. Vier Slaughter-Punkte brachten kurzzeitig wieder etwas. Mit einer 21:15 Führung ging es in die erste Viertelpause.

Zum Einstieg ins zweite Viertel gelang Frazier das 23:26 aus Würzburger Sicht. Die Gastgeber in legalem Rahmen am Korberfolg zu hindern gelang dem Titelverteidiger in dieser Phase wenig bis gar nicht, immer wieder konnte Frazier über seine rechte Hand in die Zone kommen und am Korb abschließen. Einfache Mittel reichten dem Aufsteiger, um gute Würfe zu bekommen, mit Tadda als Schatten Fraziers fand der Trainerstab der Gäste schließlich das offenbar probate Antidot und Philipp Neumann, für den Pleiß und den foulbelasteten Slaughter gekommen, erzielte mit der Sirene den 31:39-Pausenstand.

Mit Punkten von Boone, dem dritten Foul Slaughters und einem Dreipunktspiel des in der ersten Hälfte fast unsichtbaren Kramer startete die zweite Hälfte ideal für Würzburg, ehe Gavel per Dreier auch Bamberg auf die Tafel brachte und Jacobsen mit weiteren drei Zählern auf 36:45 aufstockte. Zwar setzte sich Boone erneut gut in Szene und mogelte sich geschickt an Pleiß vorbei, nach Gavels Offensivrebound zögerte Jacobsen jedoch keine Sekunde, so dass wieder zehn Zähler zwischen den fränkischen Kontrahenten lagen. Jenkins, vor dem Seitenwechsel wie Kramer kein Faktor, klaute Harris die Kugel, legte zum 38:50 ab. Zum Ende des dritten Viertel stand in einem zerfahrenen Spiel eine 60:42 für die Bamberger zu Buche.

Trotz des deutlichen Rückstands, der auch eine Folge des 0/10-Fiaskos von der Dreierlinie war, steckte Würzburg nicht auf, hatte aber im Abschluss weiter kein Glück. Knapp acht Minuten verblieben, als endlich auch Suput aus dem Feld zum 45:63 traf. Schließlich traf Elliott unter riesigem Jubel den ersten Dreier seiner Farben zum 58:63. Gavel punktete im Gegenzug, Kramer traf nur einen Freiwurf, ebenso Jacobsen, so dass es zweieinhalb Minuten vor Ende 59:66 stand. Die letzten neun Punkte gingen aber aufs Konto der Mannen von der Regnitz, wodurch die Begegnung entschieden war und Chris Fleming den mitgereisten Anhängern hinter dem Korb schon eine Minute vor dem Ende strahlend von der Seitenlinie für ihre Unterstützung danken konnte.

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