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Brose Baskets rauben Eisbären den Sieg

Brose Baskets rauben Eisbären den Sieg

Die Brose Baskets gewinnen auch Spiel zwei der Beko BBL-Viertelfinal-Playoffs und bezwingen die Eisbären Bremerhaven auswärts mit 88:84. Beste Werfer für die die Brose Baskets waren Anton Gavel (21 Punkte), Brian Roberts (19), Reyshawn Terry (15) und Casey Jacobsen (12).


Auch in Spiel zwei standen sich über den gesamten Spielverlauf zwei ebenbürtige Mannschaften gegenüber. Weder die Brose Baskets noch die Eisbären Bremerhaven konnten sich entscheidend absetzen. Bremerhaven setzte in der Anfangsphase insbesondere mit Eisbären Center Denison unter dem Korb Akzente, währen die Brose Baskets hauptsächlich aus der Distanz zu überzeugen wussten. Die Führung wechselte mehrmals, bevor Reshawn Terry mit einem „Buzzerbeater“ für eine knappe Dreipunktführung der Brose Baskets zur Halbzeit sorgte (47:44).

Der amtierende deutsche Meister nach der Pause dann kurzzeitig wacher. Schnelle Punkte sorgten erstmals für eine Fünfpunktführung (51:46), die aber wiederum nicht lange Bestand haben sollte. Die Eisbären blieben dran und egalisierten zum 51:51. Bemerhaven dann mit dem besseren Finish im dritten Viertel. Das Fleming-Team hingegen offensiv ohne Durchschlagskraft. Die Spielkontrolle lag in dieser Phase bei den Norddeutschen, denn immer wieder liefen sich die Systeme des Titelverteidigers in der aggressiven Verteidigung der Eisbären fest und ließen keine klaren Korbaktionen der Brose Baskets zu. Auf der anderen Seite die Eisbären mit dem variableren Offensivspiel, welches vor allem immer wieder durch Philipp Schwethelm aus der Distanz und Center Sean Denison am Brett erfolgreich abgeschlossen wurde. (58:65).

Auch der Start ins Schlußviertel verlief für die Brose Baskets nicht sehr erfolgversprechend. Bemerhaven mit der massiveren Abwehr und offensiv mit den besseren Entscheidungen. Das zwang Brose Baskets-Head Coach Chris Fleming nach knapp drei gespielten Minuten zu einer Auszeit. Wie verwandelt kamen die Oberfranken nach der Kurzberatung zurück auf das Parkett. Schnelle Punkte durch Suput, Roberts und Gavel besorgten für die Brose Baskets einen 8:0 Lauf und damit wieder den Ausgleich zum 72:72, der nun auf der anderen Seite eine Auszeit durch Eisbären-Coach Douglas Spreadley erforderte. Die zeigte aber keine Wirkung, denn die Brose Baskets hatten nun ihr Visier wieder besser eingestellt, kreierten freie Würfe und vollstreckten vor allem durch den bis dahin unauffälligen Peja Suput eiskalt. Schwethelm antwortete in den Schlusssekunden zweimal ohne Nerven per Dreier. Ein technisches Foul gegen Brose Baskets-Head Coach Chris Fleming ließ, durch die im Anschluss verwandelten Drevo-Freiwürfe, zwar nochmals Hoffnung für Bremerhaven aufkeimen, schließlich brachten die Brose Baskets aber das Spiel von der Freiwurflinie sicher nach Hause und gewinnen Spiel zwei mit 88:84.

Damit steht es in der Viertelfinal-Serie Brose Baskets vs. Eisbären Bremerhaven 2:0. Am kommenden Sonntag, den 8. Mai, haben die Brose Baskets vor eigenem Publikum bereits Matchball und können mit einem Sieg den Einzug ins Halbfinale bereits perfekt machen. Tip-Off in der Stechert Arena ist um 19:30 Uhr.

Für Spiel drei sind noch wenige Karten zu haben. Tickets unter www.brosebaskets.de, am Kartenkiosk in der Stechert Arena unter 0951 - 2 38 37 oder an allen bekannten eTix Vorverkaufsstellen.

Für die Brose Baskets spielten:
Anton Gavel (21), Brian Roberts (19), Reyshawn Terry (15), Casey Jacobsen (12), Peja Suput (8), John Goldsberry (5), Kyle Hines (5), Tibor Pleiß (3), Karsten Tadda, Maurice Stuckey.

Für die Eisbären Bremerhaven:
Philipp Schwethelm (20), Sean Denison (19), Andrew Drevo (13), Craig Callahan (11), John Allen (8), Terell Everett (8), Jamison Brewer (5), Anthony Canty, Maksym Shtein.
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