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Brose Baskets schalten auf Euroleague-Mode - Pommer und Bauermann drücken die Daumen

Brose Baskets schalten auf Euroleague-Mode - Pommer und Bauermann drücken die Daumen

Bisher ohne Niederlage in der Beko BBL starten die Brose Baskets am Donnerstag in die europäische Saison. Als einziger deutscher Vertreter starten die Bamberger im höchsten europäischen Vereinswettbewerb, der Turkish Airlines Euroleague.
1318924578/img_Tibor_Pleiss_Brose_Baskets.jpgErster Gegner in Bamberg ist an diesem Donnerstag (21:05 Uhr/live Sport1) der kroatische Club KK Zagreb. Nach Einschätzung von Brose Baskets-Manager Wolfgang Heyder, der zum vierten Mal vor der Herausforderung Euroleague steht, trifft sein Team gleich zu Beginn auf einen Gegner, der unbedingt geschlagen werden muss.

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Sechs Teams spielen in Bambergs Gruppe A um die ersten vier Plätze. Allerdings sind mit Titelverteidiger Panathinaikos Athen und ZSKA Moskau zwei absolute Schwergewichte und Final-Kandidaten in der Gruppe zu finden, so dass die ersten beiden Gruppenplätze zumindest auf dem Papier bereits vergeben sind. Um die Plätze drei und vier, die ein Weiterkommen in die nächste Runde ermöglichen, streiten sich Bamberg, Zagreb, Malaga und Kaunas. Der Druck vor dem Heimauftakt ist dementsprechend groß, ein Heimsieg beinahe Pflicht.

„Zagreb ist eines der Teams, die wir hinter uns lassen müssen, wenn wir in die nächste Runde kommen wollen. Auch wenn sie zum ersten Mal in der Euroleague starten, haben sie ein sehr erfahrenes Team mit den ehemaligen NBA-Spielern Sean May und Mario Kasun“, schätzt Heyder den Gegner ein. In die heimische Adria-Liga (ABA) sind die Kroaten zwar mit zwei Niederlagen gestartet, haben aber zuletzt Coach Ivica Buric durch Vlado Androic ersetzt und Buducnost Podgorica geschlagen. Topscorer war der erfahrene Guard Krunoslav Simon. „Die kommen jetzt ins Rollen“, ist sich Heyder sicher. Geführt wird die Mannschaft vom erfahrenen 37 Jahre alten Damir Mulaomerovic – Zagreb ist bereits sein fünftes Euroleage Team, das Karriereende bereits angekündigt.

In der letzten Saison scheiterten die Brose Baskets hauchdünn am Einzug in die Top 16. Dieses Kunststück gelang den Bambergern zuletzt 2006 unter dem damaligen Trainer Dirk Bauermann. Der jetzige Cheftrainer von Ligakonkurrent Bayern München hofft auf eine Wiederholung des Erfolgs: „Ich würde mich sehr freuen, wenn die Bamberger in der Euroleague den Erfolg von 2006, als sie in die Runde der besten 16 Mannschaften einzogen, wiederholen würden oder es sogar noch weiter schaffen. Wir drücken aus München die Daumen.“ Das macht auch Liga-Boss Jan Pommer: „Die Brose Baskets haben erneut eine sehr attraktive, allerdings auch eine sehr stark besetzte Gruppe erwischt – Panathinaikos Athen, ZSKA Moskau, Zalgiris Kaunas oder Unicaja Malaga bürgen für höchste Qualität. Und dennoch muss sich die Mannschaft von Chris Fleming nicht verstecken. Das Team ist im Kern zusammen geblieben und wurde sehr gut verstärkt; zudem ist es nicht einfach, in der ‚Frankenhölle’ zu bestehen. Ich drücke den Brose Baskets die Daumen und hoffe, dass sie in dieser Spielzeit etwas mehr mit Fortuna im Bunde sind als vergangene Saison – dann ist das Erreichen der TOP16 durchaus machbar.“

Jump für den Heimauftakt in der Turkish Airlines Euroleague ist am Donnerstag um 21:05 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Sport1 überträgt das Spiel live. Radio Bamberg meldet sich ebenfalls live aus der „Frankenhölle“. Livestream auf radio-bamberg.de. Tickets für alle Spiele der Brose Baskets sind erhältlich auf brosebaskets.de sowie unter der Hotline 0951 - 2 38 37.

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Quelle: Brose Baskets
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