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Brose Baskets treffen auf Moskau

Brose Baskets treffen auf Moskau

Am Mittwoch (18:15 Uhr/MESZ) stehen die Brose Baskets vor der bisher größten Herausforderung der Saison. In der Euroleague, dem höchsten der drei internationalen Pokalwettbewerbe für Basketballmannschaften, trifft das Team von Chris Fleming auf Titelkandidat ZSKA Moskau.
Ob die Brose Baskets ihre in dieser Saison bisher makellose Bilanz auch in der russischen 11-Millionen-Metropole aufrecht erhalten können, erscheint angesichts der Ansammlung von Topstars, die der Armeesportclub aufbieten kann, fraglich.

Sechsmal konnte sich ZSKA die europäische Krone aufsetzen. Nachdem Moskau in der letzten Saison den achten Einzug ins Final Four in Folge klar verpasste, greift das Team des litauischen Head Coachs Jonas Kazlauskas in diesem Jahr wieder mit aller Macht an und hat personell aufgerüstet wie kein zweites Team des Wettbewerbs. Spektakulärster Transfer war sicherlich die Heimkehr von NBA-Star Andrei Kirilenko.

Der Forward, der in Anspielung auf seine Initialen auch „AK 47“ genannt wird und auch mit dieser Rückennummer aufläuft, erzielte beim 87:74 Auswärtssieg seines Teams in Kaunas 17 Punkte und sicherte 15 Rebounds. Seine Teamkollegen sind nicht weniger namhaft. Von den Boston Celtics kam Nenad Krstic. Ihm, genau wie den europäischen Spitzenspielern Milos Teodosic, Ramunas Siskauskas oder Darjus Lavrinovic, geht in der Basketballwelt ein Ruf wie Donnerhall voraus. Der Etat des russischen Serienmeisters beträgt geschätzte 60 Millionen Euro.

Ergeben wollen sich die Bamberger, die in ihrem ersten Gruppenspiel den kroatischen Meister KK Zagreb mit 96:65 überrannten, angesichts der nominellen Übermacht dennoch nicht. „Sicherlich ist es ein Spiel, in dem wir an unsere obere Leistungsgrenze gehen müssen, um Chancen zu haben. Für uns als Team ist dieses Spiel etwas Besonderes. Wir haben lange dafür gearbeitet. Ich glaube vor zwei Jahren fing es an, dass wir uns Hoffnung machen konnten, unter die Top 16 zu kommen. Wenn es einen Zeitpunkt gibt, Moskau schlagen zu können, dann jetzt“, sagt Head Coach Fleming und vertraut darauf, dass sein Team zum frühen Saisonzeitpunkt bereits eingespielter ist als der große Gegner.

Auch Assistant Coach Arne Woltmann verbreitet Optimismus: „Moskau ist mit Sicherheit eine der stärksten Mannschaften in der Euroleague in diesem Jahr und sicher einer unserer stärksten Gegner. Der Kader ist wahnsinnig gut bestückt, allen voran Kirilenko, der auch in der NBA eine wirkliche Hausnummer ist. Dass er jetzt in der Euroleague spielt ist natürlich Wahnsinn. Dazu noch Krstic und Teodosic, um nur einige zu nennen. Moskau ist extrem tief besetzt und kann es sich leisten, in der heimischen Liga die Superstars zu schonen und gewinnt trotzdem. In der Euroleague laufen sie dann mit allen Waffen auf und sind extrem stark. Natürlich werden wir alles daran setzen, auch in Moskau für eine Überraschung zu sorgen, auch wenn das extrem schwer wird.“ Dazu müsse die Ballbewegung des Gegners gestoppt werden: „Moskau spielt – obwohl es alle gute Scorer sind – sehr mannschaftsdienlich und die Spieler passen den Ball solange weiter, bis einer freisteht und das gilt es zu verhindern. Wir müssen in den Passwegen stehen, müssen aggressiv sein und schnell angreifen. Wir müssen attackieren, man darf da nicht mit Angst auflaufen, denn dann geht es definitiv in die Hose. Aber das wird nicht passieren.“

60 Fans machen sich am Dienstag zusammen mit dem Team auf den weiten Weg nach Moskau, um das Team in der martialisch ausgestatteten ZSKA-Universal-Sporthalle zu unterstützen.

SPORT1+ überträgt das Spiel, ebenso wie der fränkische Regionalsender TVO (ab 18:00 Uhr über Kabel und Digital-Satellit sowie im Frankenfernsehen), live. Brose Baskets Hörfunkpartner Radio Bamberg meldet sich mit einer Sportsondersendung aus Moskau. Netradio auf radio-bamberg.de. Am 30. Oktober geht es für die Brose Baskets dann bei ALBA-Bezwinger Phoenix Hagen in der Beko BBL weiter.

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