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Charakter-Test bei den Braunschweiger Phantomen

Charakter-Test bei den Braunschweiger Phantomen

Unter völlig anderen Vorzeichen als an den vergangenen drei Wochenenden steht der 9. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga für die s.Oliver Baskets: Nach dem erfolgreichen Abschluss der Heimspiel-Wochen mit Siegen gegen die Telekom Baskets Bonn, ratiopharm ulm und die BG Göttingen muss die Mannschaft von Trainer John Patrick zum ersten Mal seit der deutlichen Niederlage bei den Artland Dragons am 22. Oktober wieder auswärts antreten.
In der Heimtabelle der Beko BBL liegen die s.Oliver Baskets – auch dank des bisherigen Spielplans – mit 5 Siegen aus 5 Spielen an der Spitze, auswärts sieht die Bilanz mit einem Sieg und zwei Niederlagen bisher noch nicht so gut aus. „Wir sind zuhause noch ungeschlagen, aber jetzt kommen wieder Auswärtsspiele. Natürlich bin ich damit zufrieden, dass wir diese unglaubliche Atmosphäre in der s.Oliver-Arena und den Heimvorteil haben. Aber jetzt kommt ein Charakter-Test in Braunschweig“, sagte John Patrick schon kurz nach dem Sieg gegen die BG Göttingen am vergangenen Samstag.

In der 6.100 Zuschauer fassenden Volkswagenhalle erwartet der Baskets-Sportdirektor am Freitagabend „eine ebenso schwere Aufgabe wie bei den Artland Dragons. Wir müssen von Beginn an sehr konzentriert sein. Braunschweig ist sehr ausgeglichen besetzt. Das Rebound-Duell könnte entscheidend sein“, so Patrick. Im Gegensatz zu den s.Oliver Baskets haben die New Yorker Phantoms Braunschweig erst zwei ihrer acht Partien in der heimischen Volkswagenhalle bestritten und bisher nur gegen die Top-Teams aus Bamberg, Berlin, München und Quakenbrück den Kürzeren gezogen. „Bei unserem Startprogramm kann sich der neunte Platz sehen lassen“, betont Trainer Sebastian Machowski.

Die beiden aktuellen Top-Scorer der „Phantome“ sind unter dem Korb zu finden: Center Kyle Visser und Power Forward Rich Melzer sind zusammen für 22 Punkte und knapp 10 Rebounds pro Partie gut. Auch die Aufbauspieler Stephen Dennis, LaMarr Greer und natürlich „Mister Defense“ Immanuel McElroy können jederzeit zweistellig punkten und ein Spiel alleine entscheiden. Die Ausgeglichenheit der Niedersachen zeigt sich auch an der Tatsache, dass es in den bisherigen acht Spielen sechs verschiedene Top-Scorer gab.

Und dann gibt es da auch noch einen alten Bekannten im Braunschweiger Kader: Nils Mittmann, gebürtiger Braunschweiger und mit aktuell 294 Bundesliga-Spielen knapp vor McElroy (291) der erfahrenste Akteur der Phantoms, bestritt von 2003 bis 2005 insgesamt 56 Partien im rot-weißen Würzburger Trikot.

Publikumsliebling „Captain Nils“, mittlerweile 32 Jahre alt, steht regelmäßig in der Startformation von Trainer Sebastian Machowski und steuert in der laufenden Saison knapp 7 Punkte und rund 4 Rebounds pro Partie bei.
„Die Saison ist noch jung, und die Spiele gegen die Top-Teams kommen erst noch. Erst beim All-Star-Break im Januar werden wir wirklich wissen, wo wir stehen“, warnt sein Gegenüber John Patrick vor all zuviel Euphorie angesichts des zweiten Tabellenrangs der s.Oliver Baskets. In Braunschweig wird Patrick voraussichtlich auf Gilbert Brown verzichten müssen, der erkrankt ist und die ganze Woche nicht trainieren konnte. Ebenfalls noch offen ist, ob Maxi Kleber nach seiner Knöchelverletzung wieder ins Geschehen eingreifen kann.

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