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Das Beispiel Robin Benzing

Das Beispiel Robin Benzing

Dass sich Talentförderung im deutschen Basketball auch finanziell lohnt, zeigt das Beispiel Robin Benzing: Der Nationalspieler, der in der vergangenen Saison bei ratiopharm Ulm unter Vertrag stand, lernte sein Basketball-ABC bei der SC Bergstraße, ehe er von ...
1310386957/img_Robin_Benzing.jpg... dort aus zum Zweitligisten TV Langen wechselte. Die individuelle Ausbildung erfolgte im Teilzeitinternat (BTI) Langen. Mit der U16 und der U18 des TV Langen wurde Robin Benzing 2005 und 2006 deutscher Jugendmeister.

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Im ProA- Team des TV Langen bekam der Flügelspieler schon mit 17 Jahren frühzeitig viel Spielzeit und Verantwortung von den Trainern Frankie Ignjatovic und Fabian Villmeter. Sowohl der SC Bergstraße als auch der TV Langen haben mit ihrer Talentfindung und Ausbildung somit maßgeblich dazu beigetragen, dass aus Benzing, 22, ein Erstliga- und Nationalspieler wurde.

Das Engagement der beiden Klubs honorierte der Ausbildungsausschuss der Beko BBL nun in Form einer Wechselentschädigung in Höhe von 5.000 Euro – wobei 3.500 Euro auf den TV Langen, bei dem Benzing insgesamt fünf Jahre auf Korbjagd ging, und 1.500 Euro auf den SC Bergstraße entfallen.

Am vergangenen Freitag überreichte der Leiter Sport der Beko BBL, Jens Staudenmayer, dem stellvertretenden Abteilungsleiter des TV Langen, Jürgen Barth, und dem langjährigen Trainer und sportlichen Leiter des BTI Langen, Fabian Villmeter, in Anwesenheit von Robin Benzing den Scheck. „Wir freuen uns über diese Anerkennung sehr, entfaltet sie doch eine hohe motivatorische Wirkung für Vereine, die sich konsequent der Nachwuchsförderung widmen“, so Jürgen Barth.

Insgesamt 175.000 Euro stellt die Beko BBL nach Ablauf der Saison 2010/2011 für Wechselentschädigungen bereit – das sind mehr als ein Drittel (38,8 Prozent) aus dem rund 450.000 Euro schweren Ausbildungsfonds. 124.000 Euro gehen an Klubs, die einen U24-Spieler (Jahrgang 1987 oder jünger) an einen Erstligisten abgegeben haben oder an Beko BBL-Vereine, die einen U24-Spieler selbst ausgebildet haben – dies beispielsweise in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner. Pro Wechsel werden 8.000 Euro fällig – Voraussetzung ist allerdings, dass der betreffende Akteur mindestens 170 Minuten Einsatzzeit in der abgelaufenen Saison nachweisen kann.

Die restlichen 51.000 Euro werden anteilsmäßig an die Vereine ausgeschüttet, die einen Spieler an einen Erstligisten, dessen Mannschaft in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) gemeldet ist, abgegeben haben. In diesen Fällen werden 1.500 Euro pro Wechsel fällig, sofern der Spieler eine Kaderzugehörigkeit (Bundes- oder Landeskader) nachweisen kann.

„Die Wechselentschädigungen sind neben der Vergabe der Jugend-Trainer-Stipendien, der Ausschreibung für den Preis der besten Nachwuchsarbeit und der Wertschätzungs-Maßnahmen für ehrenamtliche Tätige im Nachwuchsbereich ein weiterer zentraler Baustein in unseren Bestrebungen, konsequent und nachhaltig Talentaus- und -fortbildung in ganz Deutschland zu honorieren“, so Jan Pommer, Geschäftsführer der Beko BBL. „Mit unserem Ausbildungsfonds und seinem sehr beträchtlichen finanziellen Volumen sind wir in der Lage, auch außerhalb des ‚Systems Beko BBL’ Gelder an Vereine oder engagierte Menschen auszuschütten. Wer gute Jugendarbeit betreibt, sorgt nicht nur für ein breiteres Fundament, sondern wird dafür finanziell belohnt.“
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