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Das Ende einer abwechslungsreichen Saison

Das Ende einer abwechslungsreichen Saison

Sie haben wacker gekämpft, standen im entscheidenden Spiel gegen den amtierenden Deutschen Meister aber letztlich auf verlorenem Posten: Die Eisbären Bremerhaven haben im dritten Playoff-Viertelfinale gegen die Brose Baskets Bamberg eine deutliche 58:86 (28:43)-Auswärtsniederlage kassiert und die „Best of three“-Serie mit 0:3 verloren. Damit ist die Saison für den Tabellenachten der Beko BBL-Hauptrunde beendet.
„Wir haben alles versucht, aber Bamberg war heute einfach zu stark. Unter dem Strich können wir mit unserem Abschneiden und besonders den ersten beiden Spielen aber sehr zufrieden sein. Gegen den Titelverteidiger auszuscheiden, ist sicher keine Schande“, sagte Eisbären-Manager Jan Rathjen kurz nach Spielende.

Wie schon in den beiden Spielen zuvor, boten die Gäste aus Bremerhaven dem Favoriten zunächst erfolgreich Paroli. Die Eisbären führten dank des quirligen Terrell Everett mit 10:6, ehe eine Auszeit von Baskets-Coach Chris Fleming die Wende einleitete. Während Bremerhaven fortan große Probleme im Abschluss hatte, agierten die Hausherren in der Offensive deutlich konsequenter. Kyle Hines und Spielmacher Brian Roberts läuteten Mitte des Auftaktviertels einen 16:6-Lauf der Baskets ein.

Auch im zweiten Spielabschnitt dominierte der Titelverteidiger das Geschehen. Ein kurzer Zwischenspurt der Gäste, die etliche leichte Punkte vergaben, brachte letztlich nichts ein. Zwar hatten die Scharfschützen der Baskets ungewohnte Ladehemmung, unter den Körben allerdings gaben die aggressiven Bamberger eindeutig den Ton an. So wurde der Rückstand der Eisbären von Minute zu Minute größer. Zur Halbzeit hieß es bereits 43:28 für den Meister. Eine große Bürde für die Underdogs aus Bremerhaven.

Ein 7:2-Run der Gastgeber zum 51:30 machte die Hoffnungen der Gäste schnell zunichte. Die Eisbären warfen noch einmal alles in die Waagschale, hatten im Abschluss aber weiterhin viel Pech. Ganz anders die Bamberger, die ihren sicheren Vorsprung, berauscht von den knapp 7000 Fans aus „Freak City“, routiniert verwalteten. Mit ein wenig mehr Wurfglück der Gäste hätte das Spiel vielleicht noch einmal spannend werden können. So aber ging Bamberg mit einer komfortablen 68:43-Führung ins letzte Viertel. Gleichwohl das Spiel längst entschieden war, zeigten die Eisbären bis in die Schlussphase hinein eine tolle Moral. Ein besonderes Erlebnis waren die letzten 10 Minuten für Youngster Anthony Canty. Der Junioren-Nationalspieler übernahm den Part des Spielmachers und sammelte wertvolle Erfahrung für die Zukunft. So hatte die deutliche Niederlage doch noch etwas Gutes.

Punkteverteilung Eisbären: Drevo 8, Allen 6, Schwethelm 10, Callahan 10, Everett 12, Denison 2, Brewer 7, Shtein 3

Beste Werfer Bamberg: Pleiß 16, Gavel 14, Hines 13, Suput, Jacobsen je 11, Terry 10

Saisonabschlussparty am kommenden Dienstag

Die Enttäuschung über das abrupte Saisonende ist verständlicherweise groß. Gleichwohl bleibt den Eisbären Bremerhaven die Gewissheit, eine tolle Viertelfinal-Serie gegen den Titelverteidiger und absoluten Topfavoriten Brose Baskets Bamberg gespielt zu haben. Spieler, Trainer und Offizielle der Eisbären wollen sich vor Beginn der Sommerpause selbstverständlich gebührend von ihren Fans verabschieden. Um sich für die tolle Unterstützung zu bedanken, laden die Eisbären am Dienstag, 10. Mai, ab 18 Uhr alle Fans und Sympathisanten zu einer großen Saisonabschlussparty in die Strandbar „Luv und Lee“ im Weserstrandbad Bremerhaven ein. Im Rahmen eines zünftigen Open-Air-Grillfestes präsentieren sich die Spieler dort noch einmal der Öffentlichkeit und schreiben fleißig Autogramme.
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