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Das Ende einer aufregenden Saison

Das Ende einer aufregenden Saison

Für schwache Nerven war die Spielzeit 2010/11 ganz bestimmt nichts. Und spannend wird dieses Jahr wohl auch zu Ende gehen, denn für Bremerhaven zählt in Ulm nur ein Sieg. Bevor es am Samstag um 20 Uhr losgeht, zunächst ein kurzer ein Rückblick: Angefangen hat ...
1303381585/img_Robin_Benzing1_548.jpg... ja alles mit dem Stotterstart und den vier Niederlagen zum Saisonbeginn. Dann die Aufholjagd samt Verpflichtung von Rocky Trice und dem Triumph in Tübingen - gefolgt vom Highlight zuhause gegen Berlin und der aufkeimenden Play-off-Hoffnung Ende Januar. Doch nach der knappen Niederlage in Bonn, die symptomatisch für die diesjährige Auswärtsseuche war, ging nichts mehr. Die Luft war raus und die fünf Niederlagen zum Saisonfinale taten weh.

Besonders schmerzlich: Häufig fehlten ja nur Nuancen zum Sieg in der Fremde, nur Kleinigkeiten zur Überraschung zuhause oder nur etwas mehr Konstanz zu einer Serie von Erfolgserlebnissen. Doch im Sport zählen nun mal die Ergebnisse, daran muss sich das Team messen lassen, auch in einer Saison, die mit der Weiterverpflichtung von Per Günther und John Bryant weitreichende Personalien beinhaltete - und an deren Ende glänzenden Perspektiven für das kommenden Jahr stehen.

Auch beim letzten Spiel dieser aufregenden Saison sind noch einmal alle gefordert. Denn mit Bremerhaven gastiert ein Team am Kuhberg, für das am 34. Spieltag das wichtigste Spiel der Saison ansteht. Nur ein Sieg (bei gleichzeitiger Niederlage Ludwigsburgs gegen Frankfurt) sichert dem Team von Trainer Douglas Spradley die Play-off-Teilnahme. Die Norddeutschen werden also mit allem was sie haben um die Punkte in Ulm kämpfen.

Dabei scheinen die Eisbären wie gemacht für den physischen Play-off-Basketball. Eine variable Defense, gutes Fastbreakverhalten und vortrefflich verteilte Qualitäten der Einzelspieler machen Bremerhaven unberechenbar. Die athletischen Einzelspieler schaffen immer wieder Platz für die Scharfschützen und die Arbeiter in der Zone wühlen um die Rebounds und die Garbage Points. In Zahlen: Kaum Ballverluste (Rang 4), eine Menge Steals (3) und 16,9 Assists pro Spiel (2).

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Quelle: ratiopharm Ulm

Hoffen auf ein Happy-End am Kuhberg

Eisbären Bremerhaven

Saisonende oder Playoff-Teilnahme, das ist hier die Frage? Geht es nach Power Forward Craig Callahan, ist die Beko Basketball Bundesliga-Spielzeit für die Eisbären Bremerhaven noch lange nicht vorbei.

1303310785/img_Craig_Callahan1_548.jpg „Ich habe ein ganz gutes Gefühl. Wir wollen unser Auswärtsspiel bei ratiopharm Ulm unbedingt gewinnen und werden anders auftreten als zuletzt in Tübingen. Gleichzeitig setzen wir darauf, dass Ludwigsburg oder Göttingen im Saisonfinale Federn lassen.“

Genau jene Situation, im Playoff-Rennen auf Schützenhilfe von außen angewiesen zu sein, wollte Bremerhaven-Coach Doug Spradley unbedingt vermeiden. Nun allerdings müssen sich Spradley und seine Schützlinge wohl oder übel damit abfinden. „Wir haben uns selber in diese Situation hinein manövriert. Jetzt müssen wir unseren Job machen und alles dafür tun, um in Ulm als Sieger vom Feld zu gehen. Alles andere liegt leider nicht mehr in unserer Hand“, so der Eisbären-Trainer.

Die Rechnung ist auf dem Papier denkbar einfach. Gewinnen die Eisbären ihr letztes Hauptrundenspiel bei ratiopharm Ulm und verlieren gleichzeitig Ludwigsburg und/oder Göttingen gegen Frankfurt bzw. den Mitteldeutschen BC, wären die Seestädter für die Playoffs qualifiziert. Sollten Ludwigsburg und Göttingen am Sonnabend jedoch siegen, wäre ein Erfolg in Ulm nutzlos.

Zwingende Voraussetzung für einen Sieg in der Münsterstadt ist eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Auswärtsspiel in Tübingen. Dort hatten die Eisbären mit einem unterirdischen Auftaktviertel frühzeitig alle Chancen verspielt. „So etwas darf uns in so einem Spiel nicht passieren. Wir müssen am Wochenende da weitermachen, wo wir beim Auswärtssieg in Oldenburg aufgehört haben. In Ulm sind Intensität, Kampfgeist und Herz gefordert“, weiß Craig Callahan.

Der Druck liegt am Sonnabend klar auf Seiten der Gäste. Für die Ulmer „Spatzen“ geht es ausschließlich darum, sich mit einer guten Leistung vom heimischen Publikum zu verabschieden. Leistungsträger in Reihen der Gastgeber sind die beiden deutschen Nationalspieler Robin Benzing und Per Günther. In Center-Hüne John Bryant verfügen die Hausherren zudem über den effektivsten und reboundstärksten Spieler der Liga.

Tip-Off in der Ulmer Kuhberghalle ist am Ostersonnabend ebenso wie auf den anderen Bundesliga-Schauplätzen um 20 Uhr. Spätestens zwei Stunden später haben die Eisbären und ihre Fans dann Gewissheit, ob die Saison noch weiterläuft oder ob es direkt in die Sommerpause geht.

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Quelle: Eisbären Bremerhaven

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