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Das Hinspiel vergessen machen

Das Hinspiel vergessen machen

Beim Stichwort Hagen läuft es den Fans der EWE Baskets noch heute kalt den Rücken herunter. Am 13. November 2010 durchliefen die Norddeutschen vor laufenden Sport1-Kameras eine 20-minütige Horror-Show, die lange nachwirkte. Am Samstag, 12. März (20 Uhr, präsentiert ...
image_1299751563748.jpeg... von EWE) sinnen sie ab 20 Uhr in der EWE ARENA auf Revanche.

Wohl selten zuvor hatte es in dieser Spielzeit eine derart einseitige Veranstaltung gegeben wie in der ersten Halbzeit der Partie Phoenix Hagen gegen EWE Baskets.

Mit 52:16 überrollten die Hausherren desolate Gäste, denen überhaupt nichts gelingen mochte. Während die Baskets am liebsten unerkannt die Halle verlassen hätten, spielten sich die Hagener in einen furiosen Rausch. Besonders bemerkenswert: Die fast surreale Vorstellung der Phoenix-Korbjäger fiel mitten hinein in eine ausgeprägte Negativ-Serie mit nur einem Hagener Sieg aus zehn Spielen – nach einem Saisonauftakt mit vier Erfolgen aus den ersten sechs Begegnungen.

Inzwischen hat sich Hagen wieder stabilisiert, sechs weitere wichtige Siege eingefahren und einen ordentlichen Abstand zu den Abstiegsplätzen herausgespielt. Trainer Ingo Freyer und seine Mannschaft können sich zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht beruhigt zurücklehnen, doch der ganz große Druck hat sich zunächst einmal verflüchtigt.

Die Hauptlast der Verantwortung liegt bei Phoenix auf der Starting Five. Die offensivgewaltigen Westdeutschen (85,5 Punkte pro Spiel bis zum 26. Spieltag, bester Wert in der Beko BBL) setzen hier auf gutklassige Spieler, die alle zweistellig punkten: David Bell (15,9 Punkte pro Partie), Mark Dorris (15,2), Jacob Burtschi (14,2), Zygimantas Jonusas (12,2) und Quentin Pryor (11,6) sind eine Art Lebensversicherung für Hagen. Verlass ist auch auf die weiteren Spieler, die fester Bestandteil der Rotation sind: Bernd Kruel, Matt Terwilliger, Edward Seward, Dominik Spohr und Malte Schwarz.

Seit dem Aufstieg der Hagener in der Vorsaison trafen die beiden Mannschaften bislang dreimal aufeinander. 2009/2010 entschied Oldenburg die Spiele für sich, in dieser Saison erlebten die EWE Baskets beim 62:89 im Hinspiel die besagte 20-minütige Demütigung. Dass sie es deutlich besser können, wollen Rickey Paulding und Kollegen nun in der EWE ARENA beweisen.

„Wir haben in einer schwierigen Phase in Weißenfels die Ruhe bewahrt und uns die wichtigen Auswärtspunkte verdient“, blickt Baskets-Trainer Predrag Krunic auf das 80:74 in der Vorwoche zurück. „Gegen Hagen müssen wir nun an die starke Schlussphase ansetzen und hochkonzentriert zu Werke gehen. Bei der Offensivstärke unserer Gäste dürfen wir uns nicht zu viele Fehler erlauben.“

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Quelle: EWE Baskets Oldenburg

Phoenix mit Motivation in den Endspurt

Phoenix Hagen

Nach dem 94:88-Sieg gegen den BBC Bayreuth ist bei Phoenix Hagen keinesfalls die große Lethargie eingekehrt. „Wir haben super trainiert und freuen uns sehr auf die Partie in Oldenburg“, sagt Trainer Ingo Freyer.

image_1299747970397.jpegAm Samstag um 20 Uhr erwarten die EWE Baskets die Feuervögel in der EWE Arena. Der Tabellensechste kämpft derzeit um eine gute Ausgangslage für die Playoffs, hat die Teilnahme daran aber noch nicht sicher. Es geht eng zu in der Beko Basketball Bundesliga. 14 Siege und elf Niederlagen erspielten die Baskets bisher. Mit dieser Bilanz ist das Team von Predrag Krunic allerdings in guter Gesellschaft von etlichen anderen Mannschaften, die um den Einzug in die Meisterrunde streiten.

Der Baskets-Häuptling auf dem Feld heißt Rickey Paulding. Der US-Forward (12,2 Punkte, 4,7 Rebounds) ist seit Jahren die zentrale Figur beim Deutschen Meister von 2009. Da neben Aufbauspieler Louis Campbell (11,3 Punkte) und Forward Oliver Stevic (11,6 Punkte, 7,2 Rebounds) auch der Litauer Mindaugas Lukauskis (12,1 Punkte) immer besser seine Rolle im Team findet, verfügen die „Donnervögel“ über ein beachtliches Arsenal an korbgefährlichen Spielern.

Das Stammpersonal erhielt im Dezember noch einmal eine Frischzellenkur, weil sich die Baskets-Verantwortlichen mit dem Verlauf der Saison nur wenig zufrieden zeigten. Die Verträge mit Nemanja Protic und Steven Smith wurden darum aufgelöst. Als Ersatz kamen der routinierte Point Guard Eddie Gill und Power Forward Luka Bogdanovic, der vorher auch schon für Partizan Belgrad und Joventut Badalona auf Korbjagd ging. Insbesondere Bogdanovic spielt inzwischen eine tragende Rolle (11,5 Punkte).

Mit dem australischen Nationalcenter Aron Baynes und dem deutschen Nationalcenter Chris McNaughton kommen zwei ganz starke Spieler nur 16 bzw. zehn Minuten zum Einsatz. „Das sagt eigentlich alles über die Qualität des Oldenburger Kaders“, weiß Ingo Freyer um die Stärke des nächsten Gegners. Beim schweren Gang nach Oldenburg kann auf jeden Fall auch Jacob Burtschi helfen: „Mit seinem Fuß geht es ganz gut“, bericht Freyer. Der Amerikaner erlitt vor zwei Wochen im Training einen Bänderriss.

Phoenix inside: Ingo Freyer nach Bayreuth und vor Oldenburg

Entspannung? Fehlanzeige! Der 94:88-Sieg gegen Bayreuth hat bei Ingo Freyer und seiner Mannschaft nicht viel geändert am Herangehen an die kommenden Aufgaben: „Für mich war der Sieg nicht ganz so wichtig, weil ich sowieso schon die ganze Saison ein gutes Gefühl habe – ganz anders als im letzten Jahr.“ Darum freut er sich jetzt auch auf Oldenburg: „Das ist eine riesige Herausforderung. Die Motivation ist nach wie vor groß, wir wollen so viele Teams wie möglich hinter uns lassen!“

Im Training bemerkte Freyer in den letzten Tagen sogar eine Steigerung: „Das hat richtig Spaß gemacht und sah sehr rund und intensiv aus.“ Grund dafür ist vor allem die Personalsituation: „Als wir Ende letzten Jahres viele Spiele verloren haben, lief das Training schlecht. Wir hatten viele Verletzte, das war Gift für unsere Spielweise. Jetzt sind alle dabei, wir haben immer zehn Spieler fürs Training. Auch die Rückkehr von Edward Seward hat dem Team sehr gut getan.“

Für die letzten achten Spiele haben sich die Feuervögel darum eine Menge vorgenommen. Mit Ulm kommt am 18. März beispielsweise noch ein direkter Tabellennachbar nach Hagen. Und mit einem Auswärtssieg soll es auch mal wieder klappen: „Das ist auf jeden Fall ein Ziel. Unsere Auswärtssiege haben wir weitgehend zu Saisonbeginn eingefahren.“ Ob das schon am Samstag in Oldenburg klappen kann? „Wir sind motiviert, aber das wird sehr schwer. Oldenburg hat eine tolle Mannschaft, steht unter Druck im Kampf um die Playoffs und spielt in eigener Halle auch etwas anders als auswärts. Aber wir freuen uns sehr auf die Partie!“

Autogrammstunde am Dienstag: Feuervögel zu Gast bei der Märkischen Bank!

Am kommenden Dienstag, 15.03.2011, ist das Beko BBL-Team von Phoenix Hagen ab 15 Uhr zu Gast in der Märkischen Bank! Die Spieler und Trainer werden dann kräftig Autogramme schreiben. Dazu sind alle Phoenix-Fans recht herzlich in das KompetenzCenter der Märkischen Bank, Bahnhofstraße 21, eingeladen (Eingang an der Neumarktstraße).

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Quelle: Phoenix Hagen
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