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Das Ritual: über die Schulter spucken

Das Ritual: über die Schulter spucken

Die einen haben einen Glücksbringer, die anderen bestimmte Rituale, an denen sie festhalten. Weit verbreitet und für jeden sehr gut sichtbar ist der Bart, den sich manche Spieler in den Playoffs sprießen lassen. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, den Erfolg "heraufzubeschwören".
1307101130/img_Brian_Roberts_Tibor_Pleiss_Brose_Baskets.jpgTibor Pleiß, Nationalmannschafts-Center in Diensten der Brose Baskets, verrät sein Playoff-Ritual, bei Brian Roberts (Brose Baskets) geht nichts ohne Frosch "Cuppy".

image_1288779294890.png.

"Playoff-Spieltage müssen bei mir immer gleich ablaufen. Ich stehe immer zur gleichen Zeit auf, Frühstücke immer zur gleichen Zeit, dann gehe ich immer spazieren und esse zur gleichen Zeit zu Mittag. Danach rufe ich meine Eltern an, natürlich auch immer zur gleichen Zeit. Das ist ganz wichtig, denn die wünschen mir dann Glück, indem sie mir im symbolischen Sinne natürlich, über die Schulter spucken. Na ja, und neulich vor Spiel fünf gegen Quakenbrück sind meine Schuhe kaputtgegangen. Ich habe lange überlegt, welche ich nun nehmen soll. Ich dann die angezogen, die ich vergangenen Sommer bei der Nationalmannschaft getragen hatte. Und wir haben gewonnen. Das sind jetzt meine Schuhe fürs Finale. Ich werde nur die tragen."

Immer seinen Frosch "Cuppy" dabei hat Brian Roberts. Ein Andenken seiner Tochter Alana, die ihren Vater vergangene Saison in Deutschland besucht hatte. Als Alana und ihre Mutter Jenna am Flughafen in Frankfurt aus dem Shuttle ausstiegen, blieb "Cuppy" versehentlich im Kofferraum. Der Brose-Baskets-Mitarbeiter, der Mutter und Tochter zum Flughafen gebracht hatte, nahm "Cuppy" an sich und legte diesen auf Brians Platz in der Kabine. Seitdem ist "Cuppy" bei jedem Spiel, ob auswärts oder zu Hause, dabei.

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