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Defensiv-Schwächen kosten Derbysieg

Defensiv-Schwächen kosten Derbysieg

Erwartet worden war ein packendes Derby – am Ende wurde es eine einseitige Angelegenheit. Die EWE Baskets Oldenburg mussten sich am Samstagabend den Artland Dragons aus Quakenbrück mit 81:99 geschlagen geben, kassierten dabei nach dem 83:101 in Ulm zum zweiten Mal in Folge eine hohe Niederlage und rangieren mit 12:12 Punkten im dichten Mittelfeld des Klassements. Rickey Paulding und Kenny Hasbrouck (beide 17 Punkte) bei den Baskets und Darren Fenn (21) bei den Dragons waren die Topscorer der Partie. Nach einer kurzen Weihnachtspause geht es für Oldenburg am Dienstag, 27. Dezember, um 20 Uhr gegen die WALTER Tigers Tübingen auf heimischem Parkett weiter.
Ein unterhaltsames Offensivspektakel auf beiden Seiten sahen die 3148 Zuschauer in der ausverkauften EWE ARENA in der ersten Halbzeit. Während die EWE Baskets zunächst die Nase vorne hatten (24:22, 10. Minute), rissen die Dragons die Führung Mitte des zweiten Viertels an sich und erspielten sich mehr und mehr Vorteile gegen die Gastgeber. Das 48:50 unterhielt die Besucher bestens, brachte beide Trainer aber ein ums andere Mal an den Rand der Verzweiflung. Bemerkenswert: Beide Mannschaften produzierten in Halbzeit eins jeweils nur drei Ballverluste.

Viertel Nummer drei führte die Oldenburger dann auf die Verliererstraße. Gegen die konsequente Zonenverteidigung der starken Gäste fiel Aufbauspieler Bobby Brown und seinen Kollegen zu wenig ein, in der eigenen Defensive entstanden verblüffend große Lücken, die Quakenbrück humorlos ausnutzte. Das 58:72 in der 27. Minute deutete an, dass an diesem Abend eine enorme Kraftanstrengung nötig sein sollte, um der Begegnung eine Wendung zu verleihen. Die kurzzeitig aufkeimende Hoffnung auf Besserung nach einem Dreier von Rickey Paulding und einem Korbleger von Ronnie Burrell zum Viertelende (67:76) begleitete die Oldenburger in die letzte Pause.

Schnell wurde im Schlussviertel allerdings deutlich, dass die eigenen Mittel unzureichend und die Artland Dragons in keiner Form gewillt waren, dieses Derby noch aus der Hand zu geben. Spätestens beim Stand von 72:86 (36.) war die zweite Oldenburger Liga-Heimniederlage in der gemeinsamen Erstligazeit gegen die Nachbarn besiegelt. Quakenbrück brachte den Vorsprung ungefährdet über die Zeit und kann mit jetzt 18:8 Punkten deutlich entspannter in die Weihnachtspause gehen als die Huntestädter. „Wir haben heute hauptsächlich aufgrund unserer schlechten Leistung in der Verteidigung verloren“, resümierte Baskets-Headcoach Predrag Krunic, der zudem „die schlechte Arbeit im Defensiv-Rebound“ bemängelte.

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