FB Twitter Instagram YouTube Google+
Den eroberten Heimvorteil verteidigen

Den eroberten Heimvorteil verteidigen

Playoffs ähneln stets ein wenig einem Katz-und-Maus-Spiel. Nachdem die Basketballer von ALBA BERLIN am Mittwoch im ersten Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft den DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit einem schwer erkämpften, gleichwohl aber auch glücklichen ...
1305801487/img_Julius_Jenkins_ALBA_BERLIN.jpg... 81:80-Auswärtssieg den wertvollen Heimvorteil in der Serie „best-of-5“ gestohlen haben, kommt es nun am Samstag (21. Mai, 17 Uhr) in der Berliner O2 World zum zweiten Aufeinandertreffen mit umgekehrtem Vorzeichen.

image_1288779294890.png.

Jetzt müssen die Frankfurter, wenn sie die Serie gewinnen wollen, mindestens ein Spiel auswärts in Berlin gewinnen und es versteht sich von selbst, dass das Team von Trainer Gordon Herbert alles daran setzen wird, das gleich am Samstag zu schaffen. ALBA wird sich nicht auf seinem gerade gewonnenen Heimvorteil ausruhen können.

Auch wenn die Skyliners dabei ein ganz anderer Gegner als die EWE Baskets Oldenburg sind, hilft den Berlinern hoffentlich die frische Erinnerung an die 3:2 gewonnene Viertelfinalserie, in der die Albatrosse sich nach dem Auswärtssieg in Oldenburg im folgenden Heimspiel zu sicher fühlten, bei aller Freude über den gelungenen Auftakt auf dem Teppich zu bleiben.

Eine 1:0-Führung ist nämlich nichts, worauf man sich ausruhen kann. Yassin Idbihi, am Mittwoch einer der Berliner Matchwinner, gab entsprechend nach dem Sieg die Devise aus: „In unseren Köpfen muss die Serie immer noch 0:0 stehen!“ Schließlich genügt den Frankfurtern nur ein Sieg, um in der Serie wieder die Oberhand zu gewinnen. Wer zuerst drei Siege auf dem Konto hat, erreicht das Finale.

Das Auftaktspiel zeigte dabei auf, wieviele gefährliche Waffen die Frankfurter trotz ihrer Niederlage haben. So bedurfte es schon einer starken Verteidigungsleistung von ALBAs Defensivkünstler Immanuel McElroy, um die Kreise des Frankfurter Spielmachers DaShaun Wood so zu stören, dass er mit „nur“ 17 Punkten und 4 Assists vergleichsweise unauffällig blieb. Bei seinem letzten Gastspiel in Berlin in der Punktrunde machte Wood gegen ALBA 32 Punkte!

Mit seiner großen Schnelligkeit, die ihm erlaubt pfeilschnell zum Korb zu ziehen oder außen eine freie Position zum Dreier zu finden, avancierte der US-Guard nicht nur zum Topscorer der Saison 2010/11, sondern wurde, weil er trotz seiner eigenen Korbgefährlichkeit mit viel Übersicht stets auch seine Mitspieler hervorragend in Szene setzt, sogar zum wertvollsten Spieler der Liga (MVP) gekürt. Gerade in der entscheidenden Schlussphase eines jeden Spiels suchen die Frankfurter entsprechend ihren „Go-to-Guy“. Dass sie ihn dabei am Mittwoch gegen ALBAs gute Verteidigung nicht fanden (Wood markierte seinen letzten Treffer drei Minuten vor Schluss) war am Ende vielleicht sogar entscheidend für ALBAs Sieg.

Dass den Frankfurtern trotzdem nur ein Korb zum Sieg fehlte, unterstreicht aber, dass die sehr organisiert und diszipliniert aufspielen Skyliners alles andere als ein Ein-Mann-Team sind. Im Backcourt finden sich mit Jimmy McKinney, Dominik Bahiense de Mello und dem Dauerbrenner Pascal Roller jede Menge extrem gefährlicher Dreierschützen.

Unter dem Korb sind die Frankfurter vergleichsweise klein aufgestellt, haben aber im Verlauf der Punktrunde gelernt, dieses Defizit durch die große Athletik der kleinen Innenspieler Roger Powell und Chris Moss auszugleichen. Zudem packen auch die Frankfurter Guards sehr effektiv beim Rebound zu. ALBA muss hier somit trotz Größenvorteil auf der Hut sein: In allen bisherigen sechs Playoff-Spielen waren die Rebounds für ALBA der Schlüssel zum Sieg. Ging das Reboundduell verloren, verlor ALBA auch das Spiel.

image_1288779294890.png

Quelle: ALBA BERLIN

„Was uns auszeichnet ist unser Kampfgeist“

DEUTSCHE BANK SKYLINERS

Moral und Kämpferherz hat die Mannschaft der DEUTSCHE BANK SKYLINERS in dieser Saison schon des Öfteren bewiesen. Genau diese Eigenschaften muss das Team von Cheftrainer Gordon Herbert bei Spiel 2 des Playoffhalbfinals am kommenden Samstag, den 21. Mai um 17:00 Uhr (LIVE auf SPORT1) an den Tag legen, um den Ausgleich in der Serie gegen Berlin zu schaffen.

1305815788/img_Jimmy_McKinney_DaShaun_Wood_Chris_Moss_DEUTSCHE_BANK_SKYLINERS.jpg„Im dritten Viertel haben wir typischen Frankfurter Basketball gespielt“, sagte DaShaun Wood nach dem knappen Ende des ersten Halbfinalspiels und spielte vor allem auf die gute Verteidigungsarbeit, schnelles Spiel nach vorne und viel Einsatz beim Rebound an. Gleichzeitig gibt er damit aber auch die Marschrichtung für Spiel Zwei der Serie vor.

Ein Blick auf die Statistiken des vergangenen Spiels macht schnell deutlich, warum die Partie nur mit einem Punkt an die Gastmannschaft ging. In fast allen Kategorien stehen nahezu identische Werte für beide Mannschaften zu Buche. Ob es die Feldwurfquote ist (DEUTSCHE BANK SKYLINERS: 46,7% - Berlin: 48,4%), die Ballverluste (13 zu 12), die Assists (beide 17) oder die Ballgewinne (6-4) sind. Lediglich in zwei Kategorien konnte Berlin einen Hauch besser abschneiden, welche bei derart ausgeglichenen Mannschaften am Ende das Zünglein an der Waage gewesen sind: Drei Rebounds und vier geblockte Würfe mehr erzielte Berlin als das Team von Headcoach Gordon Herbert und konnte unter den Körben Größenvorteile für sich nutzen.

„Wir sind nicht das längste Team der Liga, im Gegenteil. Aber was uns auszeichnet ist unser Kampfgeist. Damit machen wir das immer wieder wett. Die Art, wie wir als Team rebounden, spricht klar für unsere Einstellung“, erklärt der selbst nur 1,85 Meter große Wood. Es ist genau diese Einstellung, die Spieler wie Dominik Bahiense de Mello (19 Punkte) oder Quantez Robertson (8 Rebounds) an den Tag legten und mit der auch das Spiel in Berlin angegangen werden muss.

Dass Gordon Herbert weiß, wie mit einem verlorenen ersten Heimspiel im Halbfinale umgegangen werden muss und wie er seine Mannschaft für die anstehende Herausforderung einstellen kann, bewies der smarte Kanadier bereits in der Meisterschaftssaison 2003/2004. Im Finale stand die Frankfurter Mannschaft dem Team aus Bamberg gegenüber. Das erste Spiel musste mit 71:76 vor eigenem Publikum abgeben werden, man kämpfte sich aber eindrucksvoll zurück und schaffte im fünften und entscheidenden Spiel den Gewinn der Deutschen Meisterschaft.

Nach dem Auswärtsspiel in Berlin geht es in Spiel Drei der Halbfinalserie in der Frankfurter Ballsporthalle weiter um den Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft. Am kommenden Mittwoch, den 25. Mai, um 19:15 Uhr treffen beide Mannschaften wieder aufeinander.

Karten für das bislang wichtigste Spiel des Jahres sind über die Geschäftsstelle (Tel.: 069 - 92 88 76 19; E-Mail: ticket@skyliners.de) oder die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket erhältlich … oder einfach rund um die Uhr über den Print@Home Ticketshop auf www.deutsche-bank-skyliners.de. Tickets jederzeit bequem zuhause selbst buchen und direkt ausdrucken.

Key Facts
• Typischer Frankfurter Basketball, gute Verteidigung, schnelles Spiel und Einsatz beim Rebound, soll in Berlin den Heimvorteil zurückholen
• Spiel Eins der Serie nicht nur vom Ergebnis her ein enges Spiel, auch die Statistiken spiegeln den Spielverlauf wider
• Im Meisterjahr 2004 ging in der Finalserie ebenfalls das erste Spiel der Serie vor eigenem Publikum verloren – damals an der Seitenlinie: Headcoach Gordon Herbert
• Nächstes Heimspiel: Mittwoch, den 25. Mai, um 19:15 Uhr


Playoff-Halbfinale - die Heimspieltermine in der Übersicht:
• Mittwoch, den 25. Mai um 19:15 Uhr
• *falls erforderlich* - Donnerstag, den 2. Juni um 19:30 Uhr

image_1288779294890.png

Quelle: DEUTSCHE BANK SKYLINERS

easyCredit TOP FOUR

Jetzt Tickets sichern!

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Kinder plus Sport