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Der 11. Spieltag der Beko BBL unter der Lupe: Müssen die Ulmer die Tabellenspitze wieder räumen?

Der 11. Spieltag der Beko BBL unter der Lupe: Müssen die Ulmer die Tabellenspitze wieder räumen?

Auch wenn der eigentliche Kracher des aktuellen Spieltages zwischen ALBA BERLIN und dem Tabellenführer ratiopharm ulm erst am 23. Dezember nachgeholt wird, weil die Berliner o2 World an diesem Wochenende anderweitig belegt ist, sorgen am 11. Spieltag ...
... der Beko BBL viele andere richtungweisende Duelle für Hochspannung. Ob die Ulmer trotz des spielfreien Wochenendes Tabellenführer bleiben, entscheidet sich dabei in einem anderen Spitzenspiel zwischen den Brose Baskets und den Artland Dragons.

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Gewinnen die Bamberger, dann ziehen sie nach Punkten mit dem Spitzenreiter gleich und kehren wegen des bereits gegen die Ulmer gewonnenen Hinrundenspiels an die Tabellenspitze zurück. Gewinnen die Dragons, heißt hingegen der Tabellenführer auch am Sonntagabend noch ratiopharm ulm.

Samstag 19:00 Uhr:
FC Bayern München (6-4) – LTi GIESSEN 46ers (4-6)
1322741006/img_Radenko_Pilcevic_LTi_GIESSEN_46ers.jpgAusgerechnet vor dem Gastspiel des jüngsten Bamberg-Bezwingers muss der FC Bayern mit dem Ausfall seines Topscorers Je’Kel Foster eine große Schwächung verkraften. Der US-Guard fällt mit einer im Eurocup am Dienstag in St. Petersburg erlittenen Sprunggelenksverletzung für mehrere Wochen aus. Genau umgekehrt ist die Stimmung bei den Hessen, wo der von seiner Sprunggelenksverletzung genesene Spielmacher Radenko Pilcevic beim Sensationssieg über die Brose Baskets am letzten Spieltag ein tolles Comeback feierte.

Mit besonderer Vorfreude blickt natürlich auch der erst kürzlich zu den Gießenern gestoßene Chad Prewitt auf das kommende Wochenende: „Ich hatte in der letzten Saison ein tolles Jahr beim FC Bayern. Es wird interessant, jetzt als Gast nach München zurückzukehren.“
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image_1288779294890.png Vorbericht FC Bayern München | Vorbericht LTi GIESSEN 46ers

Samstag, 20:00 Uhr:
WALTER Tigers Tübingen (3-7) – Telekom Baskets Bonn (6-4)
Vor drei Wochen lagen in der Tabelle noch 15 Plätze zwischen beiden Clubs, jetzt sind es nur noch acht. Werden sich die WALTER Tigers am Samstag mit ihrem dritten Sieg in Folge weiter an die zuletzt dreimal in Folge sieglosen Telekom Baskets heranpirschen? „Es ist nicht realistisch, jetzt in jedem Spiel eine solch exzellente Leistung zu erwarten,“ dämpft Tübingens Trainer Igor Perovic zwar nach dem „bisher besten Spiel der Saison“ am letzten Wochenende (94:63 über Braunschweig) die Erwartungen, legt aber den fatalen Tübinger Fehlstart in die Saison nur zu gerne zu den Akten: „Der große Druck ist endlich weg.“ Den Bonnern bleibt die Hoffnung auf die Tübinger Heimbilanz: Die Tigers sind (noch) das einzige Team der Liga, dessen Auswärtsbilanz besser ist als die in eigener Halle.
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image_1288779294890.png Vorbericht WALTER Tigers Tübingen | Vorbericht Telekom Baskets Bonn

Sonntag, 17:00 Uhr:
New Yorker Phantoms Braunschweig (5-5) – Eisbären Bremerhaven (6-4)
1322741052/img_Jason_Cain_Eisbaeren_Bremerhaven.jpgIm direkten Duell der beiden größten Wundertüten der Beko BBL, das Jason Cain an seine alte Wirkungsstätte führt, scheint alles möglich. Dieselben „Phantome“, die vor zwei Wochen Würzburg die bisher höchste Saisonniederlage beibrachten, verloren acht Tage später mit –31 in Tübingen.

Dieselben Eisbären, die vor vierzehn Tagen in eigener Halle mit –24 gegen Ulm untergingen, tauchten am letzten Wochenende nach „sehr intensiven und zielführenden Gesprächen“ (Manager Jan Rathjen) mit einem Sieg in Bonn wieder auf. Wenn man das fortschreibt, sind eigentlich die Braunschweiger wieder dran mit einem Sieg, die jedoch derzeit nüchtern betrachtet mit dem Fragezeichen hinter Immanuel McElroy und dem noch gesuchten Nachfolger für Nick Williams die größeren Baustellen aufweisen.
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image_1288779294890.png Vorbericht New Yorker Phantoms Braunschweig | Vorbericht Eisbären Bremerhaven

Sonntag, 17:00 Uhr:
Brose Baskets (7-2) – Artland Dragons (7-3)
„Wir müssen wieder von der ersten Sekunde an als Team auftreten,“ hatte Bambergs Manager Wolfgang Heyder von seinem Team nach den Niederlagen in Berlin, Zagreb und Gießen gefordert. Das taten die Brose Baskets am Mittwoch im unglücklich mit 78:81 verlorenen Euroleague-Spiel gegen ZSKA Moskau auch, aber die Verunsicherung der Spieler von Trainer Chris Fleming war trotzdem sichtbar und war im Scouting an der mageren Dreierquote von 3/18 (17 Prozent) abzulesen. Das mit den Artland Dragons in dieser kritischen Phase ein Gegner in die Stechert Arena kommt, bei dem die Stimmungskurve genau umgekehrt verläuft, macht das Gastspiel Quakenbrücker bei ihrem früheren Trainer Chris Fleming in Bamberg zur fraglos brisantesten Paarung des Spieltags. Die Dragons sammelten zuletzt in der Beko BBL vier Siege in Folge und haben in der EuroChallenge mit 4:0-Siegen bereits die Top16-Zwischenrunde erreicht.
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image_1288779294890.png Vorbericht Brose Baskets | Vorbericht Artland Dragons

Sonntag, 18:00 Uhr:
EWE Baskets Oldenburg (5-4) – s.Oliver Baskets (7-3)
1322741107/img_Bobby_Brown_EWE_Baskets_Oldenburg.jpgDas Gastspiel an der Hunte läutet für den Aufsteiger den Monat der Wahrheit ein. Im Dezember schlägt der Spielplan der Beko BBL, der es bisher gut mit den s.Oliver Baskets meinte, nämlich mit voller Macht zu: Oldenburg, Bamberg, München und Bremerhaven und das auch nicht ungefährliche Gastspiel in Hagen stehen da auf dem Programm.

Das sind fünf harte Tests, in denen die Würzburger beweisen können, dass sie den Titel „Überraschungsteam“ wirklich verdienen. Aber auch für die EWE Baskets ist das Würzburger Gastspiel eine Nagelprobe. Nach einem sehr wechselhaften Saisonstart haben die Oldenburger aus 4:0-Siegen in der EuroChallenge viel Selbstvertrauen getankt. „Unser Spiel ist nicht mehr so schwankend,“ urteilt Predrag Krunic. Das Spiel gegen die s.Oliver Baskets wird zeigen, wie stabil dieses neue Oldenburger Selbstbewusstsein ist.
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image_1288779294890.png Vorbericht EWE Baskets Oldenburg | Vorbericht s.Oliver Baskets

Sechs Teams mit negativer Bilanz unter sich
Im unteren Tabellendrittel sind am elften Spieltag gleich sechs Teams mit einer bisher negativen Bilanz unter sich und hoffen entsprechend auf einen Befreiungsschlag gegen einen Leidensgenossen. Während TBB Trier (4-6), das am Samstag (19:30 Uhr) beim seit sechs Wochen sieglosen EnBW Ludwigsburg (3-6) zu Gast ist, immerhin am letzten Spieltag einen wichtigen Sieg in Frankfurt feiern konnte und BBC Bayreuth (4-6) am Sonntag (17:00 Uhr) das Schlusslicht BG Göttingen (1-9) nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen fast schon mit breiter Brust empfangen kann, kommt es am Samstag um 19:00 Uhr in Hagen zu einem echten Kellerderby: Der Drittletzte Phoenix Hagen (3-7) ist seit drei Wochen ohne Sieg und empfängt mit dem Vorletzten FRAPORT SKYLINERS (2-8) einen Gegner, der zuletzt sogar schon sieben Niederlagen in Folge angehäuft hat.

image_1288779294890.png Vorbericht EnBW Ludwigsburg | Vorbericht TBB Trier

image_1288779294890.png Vorbericht BBC Bayreuth | Vorbericht BG Göttingen

image_1288779294890.png Vorbericht Phoenix Hagen | Vorbericht FRAPORT SKYLINERS
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