FB Twitter Instagram YouTube Google+
Der 5. Spieltag unter der Lupe: Können die

Der 5. Spieltag unter der Lupe: Können die "Betonmischer" das Offensiv-Spektakel stoppen?

Fehlstart oder Traumstart? Der fünfte Spieltag der Beko BBL stellt am Wochenende die ersten in den bisherigen Spielen initiierten positiven wie negativen Serien auf die Probe, denn in gleich mehreren Paarungen treffen überraschend gut in die Saison gestartete ...
... Mannschaften wie Ulm oder Würzburg auf Gegner, die wie die FRAPORT SKYLINERS oder die Artland Dragons noch nicht ihr zweifelsohne vorhandenes Potenzial ausgenutzt haben.

image_1288779294890.png.

Auch das von SPORT1 am Samstag (22. Oktober) ab 20.00 Uhr live übertragene TV-Spiel der Woche zwischen Tabellenführer Telekom Baskets Bonn (4-0) und den EWE Baskets Oldenburg (2-2) bezieht seinen Reiz aus einer solchen Konstellation.

Samstag, 19.00 Uhr
FC Bayern München (3-1) – Phoenix Hagen (2-2)
1319107272/img_Steffen_Hamann_FC_Bayern_Muenchen.jpgZwei zunächst schwach in die Saison gestartete Mannschaften, die es relativ schnell geschafft haben, den Schalter auf „Sieg“ umzulegen. Besonders Phoenix Hagen setzte mit seinem Verlängerungssieg über ALBA BERLIN ein Ausrufzeichen in Richtung der nächsten Gegner:

„Jetzt beginnt man bestimmt auch in München, sich Gedanken über Phoenix Hagen zu machen“, frohlockt Trainer Ingo Freyer. In München sieht Trainer Dirk Bauermann seinen FC Bayern trotz schwieriger Umstände unterdessen genauso auf dem richtigen Weg: „Ich denke, drei Siege aus den ersten vier Spielen sind eine ordentliche Bilanz.“
image_1288779294890.png
image_1288779294890.png Vorbericht FC Bayern München | Vorbericht Phoenix Hagen

Samstag, 19.00 Uhr
ratiopharm ulm (3-1) – FRAPORT SKYLINERS (2-2)
In Ulm wirft der am 10. Dezember anstehende Umzug in die neue Arena seine Schatten voraus – erst einmal auf den Spielplan. Von den ersten elf Saisonspielen bis zum Umzug bestreiten die Ulmer acht auswärts. „Da wollen wir natürlich das zweite von den drei letzten Heimspielen in der Kuhberghalle möglichst gewinnen“, gibt Trainer Thorsten Leibenath eine klare Marschroute vor. Mit den Frankfurtern empfangen die Ulmer dabei einen Gegner, der sich schwer tut, seinen Rhythmus zu finden. Trainer Muli Katzurin sah bei der Heimniederlage gegen Bonn „keine Defense und auch keine Offense“ und kam zu dem Fazit: „So kann man nicht gewinnen!“
image_1288779294890.png
image_1288779294890.png Vorbericht FRAPORT SKYLINERS

Samstag, 19.30 Uhr
BG Göttingen (1-3) - TBB Trier (1-3)
Nur einer der beiden Teams kann den Anschluss zum Mittelfeld halten, der Verlierer sackt hingegen in Richtung Tabellenkeller ab. Triers Trainer Henrik Rödl erwartet entsprechend ein „knappes und hitziges Spiel, hoffentlich mit dem besseren Ende für uns“. Den Göttingern bleibt nach der Rückkehr vom am Mittwoch in Bremerhaven 63:77 verlorenen Nachholspiel nicht viel Zeit, um sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten. „Wir müssen besser rebounden“, fordert Trainer Stefan Mienack. Obwohl das Göttinger Spiel darauf abzielt, den Gegner zu schwierigen Würfen zu zwingen, ist die BG das zweitschwächste Team der Liga bei den Rebounds.
image_1288779294890.png
image_1288779294890.png Vorbericht BG Göttingen | Vorbericht TBB Trier

Samstag, 20.00 Uhr
Artland Dragons (2-2) – s.Oliver Baskets (3-1)
1319107315/img_Ricky_Harris_s.Oliver_Baskets.jpgSelbst wenn es für die Artland Dragons wie zuletzt in Gießen (109:110) und gegen Tübingen (108:103) wieder in eine Verlängerung gehen sollte, dürfte es gegen die s.Oliver Baskets kaum noch einmal hundert Punkte geben, denn die Würzburger stellen mit im Schnitt nur 63,3 gegnerischen Punkten das defensivstärkste Team der ersten vier Spieltage.

Auf der anderen Seite hofft Artland-Trainer Stefan Koch, dass seine Spieler endlich lernen, dass das fraglos große offensive Talent alleine nicht ausreichen wird, um in der Beko BBL vorne mitzuspielen: „Wir spielen nicht mit genug Energie und Intensität“, lautet sein Fazit.
image_1288779294890.png
image_1288779294890.png Vorbericht Artland Dragons | Vorbericht s.Oliver Baskets

Sonntag, 16.00 Uhr
Eisbären Bremerhaven (2-2) – LTi GIESSEN 46ers (1-3)
Durchatmen hieß es zuletzt für Gießens Trainer Björn Harmsen nach dem in der Verlängerung gegen die Artland Dragons mit viel Herz erkämpften ersten Saisonsieg: „Die späte Integration von drei neuen Spielern kurz vor dem Saisonstart ist uns doch schwerer gefallen als gedacht.“ Bei den in eigener Halle noch unbesiegten Bremerhavenern geht Trainer Douglas Spradley davon aus, dass die Wurfschwäche seiner Spieler aus der Distanz nur eine Momentaufnahme ist: „Ich bin mir sicher, dass die offenen Dinger irgendwann reingehen.“ Die Eisbären trafen in den ersten vier Spielen nur zwölf Dreier (Trefferquote 19,7 Prozent).
image_1288779294890.png
image_1288779294890.png Vorbericht Eisbären Bremerhaven | Vorbericht LTi GIESSEN 46ers

Sonntag, 17.00 Uhr
Brose Baskets (3-0) – New Yorker Phantoms Braunschweig (2-2)
1319107289/img_New_Yorker_Phantoms_Braunschweig.jpgErst vor drei Wochen stand man sich zur Saisoneröffnung beim Beko BBL Champions Cup in der Stechert-Arena gegenüber, und die Brose Baskets ließen mit 86:66 keine Zweifel aufkommen, wer der Champion ist. Trotzdem gilt vor der Neuauflage für die Braunschweiger:

„Neue Runde, neues Glück!“ Schließlich brannten sie zuletzt in Oldenburg mit 15/26 Dreiern ein beeindruckendes Offensiv-Feuerwerk ab.

Sorgen bereitet Trainer Sebastian Machowski jedoch die erneut zu beobachtende schlechte Angewohnheit seiner Spieler, den schon sicheren Sieg am Ende durch leichte Fehler noch einmal in Gefahr zu bringen:

„Das hat uns schon in München zwei Punkte gekostet!“
image_1288779294890.png
image_1288779294890.png Vorbericht Brose Baskets | Vorbericht New Yorker Phantoms Braunschweig

Schlusslichter warten auf den ersten Sieg
Die WALTER Tigers Tübingen und BBC Bayreuth, die am Tabellenende noch auf ihren ersten Sieg warten, stehen am Wochenende vor schweren Aufgaben: BBC Bayreuth setzt dabei im Heimspiel gegen EnBW Ludwigsburg (3-1) darauf, dass der neue holländische Trainer Marco van den Berg und der für den verletzten Kevin Hamilton eingesprungene Danny Gibson frischen Wind ins Team bringen. Die WALTER Tigers Tübingen finden nach ihrer unglücklichen Verlängerungsniederlage in Quakenbrück Trost beim Blick auf den Spielplan. Ihr Gastspiel bei ALBA BERLIN (1-2) rundet ein beispiellos hartes Auftaktprogramm ab, das zuvor schon Spiele gegen Frankfurt, München, Bamberg und Quakenbrück beinhaltete.

image_1288779294890.png Vorbericht ALBA BERLIN | Vorbericht WALTER Tigers Tübingen

image_1288779294890.png Vorbericht BBC Bayreuth | Vorbericht EnBW Ludwigsburg
easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport