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Deutliche Heimpleite für

Deutliche Heimpleite für "Albatrosse"

Nach der Hinspielniederlage in Spanien hat ALBA BERLIN auch das Rückspiel am Dienstag in der o2 World gegen Cajasol Sevilla 81:95 verloren. Schon zur Halbzeit mit 37:62 im Rückstand, reichte ALBA auch eine tolle Aufholjagd im letzten Viertel nicht mehr, um die Partie noch zu drehen.
image_1297803687804.jpegZweieinhalb Viertel lang waren die Albatrosse Sevilla in der o2 World in allen Belangen unterlegen. Die Spanier trafen mit unglaublicher Sicherheit beinahe nach Belieben und ließen ALBA mit aggressiver Defense kaum zur Entfaltung kommen. Bis zu 28 Punkte lagen die Berliner schon zurück, bis sie endlich mit 100% Einsatz und Kampf eine Aufholjagd starteten, die sie vier Minuten vor dem Ende wieder auf zehn Zähler heran brachte.

Doch das Aufbäumen kam zu spät: Nachdem die Albatrosse drei Angriffe nicht mehr erfolgreich gewesen waren, besiegelte Sevillas Bester, Center Paul Davis, mit einem Dreipunktspiel endgültig die Niederlage. Davis erzielte 21 Punkte und holte 7 Rebounds für die Spanier, bei denen außerdem Louis Bullock (18), Traiq Kirksay (134 + 7 Rebounds) und Bojan Popovic (12) überzeugten. ALBAs Topscorer Derrick Allen (21 + 5 Rebounds) folgten Julius Jenkins (17 + 4 Assists), Immanuel McElroy (16 + 5 Assists und 4 Rebounds) und Lucca Staiger (14) in der Punkteliste.

Spielverlauf: Die Albatrosse verschliefen den Start komplett, während die Gäste gleich voll da waren. Mit viel Druck in der Verteidigung stellten sie ALBA vor große Probleme und agierten vorne sehr konzentriert: Ohne Fehlwurf zogen sie auf 9:0 davon. Julius Jenkins erzielte nach drei Minuten endlich auch die ersten Berliner Punkte, aber sein Team tat sich weiter schwer gegen die Defense der Spanier, die extrem aggressiv die Passwege schlossen. Als Davis das 14:4 für die Gäste erzielt hatte, brauchte Muli Katzurin eine schnelle Auszeit. Langsam stellten sich die Albatrosse auf das aggressive Spiel ein und gingen selbst mit Dampf zum Brett. Doch die Trefferquote der Spanier hielt sich auf einem unglaublichen Niveau. Fast jeder Wurf war ein Treffer. Mit 6:0-Run kamen die Berliner angeführt von Julius Jenkins kurz vor der Viertelpause wieder näher heran, doch Louis Bullock sorgte mit zwei Freiwürfen und einem unglaublichen Buzzerbeater noch für eine 32:18-Führung für Sevilla nach 10 Minuten.

Zum Auftakt des zweiten Abschnitts kam es noch dicker. Nur zwei Zähler durch Jenkins gelangen ALBA über vier Minuten. Währenddessen setzten sich die Spanier mit Punkten ihres Centers Paul Davis oder Fastbreaks immer weiter ab. Mit einer 11:2-Serie zogen sie den defensiv völlig überforderten Albatrossen auf 45:20 davon. Endlich wehrten sich die Berliner nun, allen voran Lucca Staiger, der sich ein Herz fasste und offensiv zwei Dreier versenkte und erfolgreich das Brett attackierte. Doch Sevilla spielte zu allem Überfluss offensiv weiter wie aus einem Guss, fast jeder Wurf war ein Treffer. Nach einem Dreier von Staiger stand es anderthalb Minuten vor der Kabinenpause 35:55, aber wieder war es Bullock, der in der Schlussphase noch eins draufsetzte und mit acht Punkten in der letzten Minute für den unglaublichen Halbzeitstand von 37:62 herstellte.

Die Albatrosse kamen motiviert aus der Kabine. Zwar erwischten die Gäste mit 6:2 den besseren Start, doch Derrick Allen und Julius Jenkins wurden offensiv immer stärker für ALBA. Aber was die Berliner in der Defense auch unternahmen, die Spanier fanden immer einen Weg, sie auszuhebeln. Und wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu: Viele Würfe der Albatrosse schauten schon in den Korb und sprangen wieder heraus. Nach Dreiern von Schultze und Staiger stand es trotzdem noch 57:76 und auch Fastbreakpunkte von Allen und Jenkins vermochten das Polster nicht weiter zu reduzieren. Sevilla fand immer wieder – häufig in Person von Center Davis – eine Antwort. So endete das Viertel nach Freiwürfen von Popovic 85:64.

Im Schlussabschnitt ging noch einmal ein mächtiger Ruck durchs Team von Muli Katzurin. Minutenlang wurde Cajasol erfolgreich am Punkten gehindert und die 8.832 Zuschauer in der o2 World kamen auch noch mal richtig in Fahrt. Erst setzte es ein gellendes Pfeifkonzert aufgrund einiger fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen und dann peitschte das Publikum die Albatrosse, die immer weiter aufholten, lautstark nach vorne. Die Berliner kämpften um jeden Ball, kamen zu zahlreichen Ballgewinnen und waren nach zwei Fastbreaks von McElroy und einem 13:2-Lauf plötzlich wieder auf 77:87 dran. Die Chance, dieses völlig verkorkste Spiel noch zu drehen, war auf einmal wieder spürbar, denn das Team von Muli Katzurin schaffte es weiterhin, sich Bälle in der Verteidigung zu erobern. Doch leider gelang es ihnen vorne auch selbst nun nicht mehr, erfolgreich abzuschließen, so dass die Partie zwei Minuten vor dem Ende durch ein Dreipunktespiel zum 90:77 vom überragenden Davis endgültig entschieden wurde

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Quelle: ALBA BERLIN

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