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Deutliche Niederlage im Artland

Deutliche Niederlage im Artland

Die Trierer starteten nicht so fokussiert in die Partie, wie es noch am Freitag gegen Bremerhaven der Fall war. Gegen die individuell starken Dragons konnte die TBB nicht konsequent verteidigen und ließ in Halbzeit eins 45 Punkte der Gastgeber zu. In der Offensive war es Kapitän Dragan Dojcin, der mit 11 Punkten sein Team über Wasser hielt. Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste ihren Kontrahenten nichts entgegensetzen, der Rückstand wuchs weiter und pendelte sich bei über 20 Punkten ein.
Zu allem Übel knickte im Schlussviertel Nate Linhart um, die Quakenbrücker ließen jetzt die Bankspieler ihre Minuten sammeln, bis die TBB von der Schlusssirene erlöst wurde.

Trier verliert im Artland mehr als deutlich, die Jungs von Henrik Rödl konnten den stark besetzen Quakenbrückern ihr Spiel nicht aufzwingen und schafften es nicht, „frech aufzutreten“, wie es der Trainer vor der Begegnung gefordert hatte. Das Fehlen von Philip Zwiener hat sich schmerzlich bemerkbar gemacht, außerdem ließen die Verteidigung und das Reboundverhalten zu wünschen übrig. Alles in allem ein Spiel zum Abhaken, die Mannschaft wird sich jetzt auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.

Co-Trainer Thomas Päch: „Respekt an Artland, die uns gut verteidigt und besonders Dru Joyce limitiert haben. Im zweiten Viertel hatten wir kurz einen guten Lauf, da hätten wir rankommen können, heute ist es bei uns aber einfach nicht gelaufen. Natürlich hat Philip Zwiener gefehlt, aber wir müssen als Team füreinander da sein und das haben wir heute nicht gemacht. Es hat auch an Aggressivität gefehlt, die Atmosphäre bei uns war schlecht, da hätten wir gegen ankämpfen müssen.“

Linhart (3), Joyce (15), Saibou (0), Zwiener (verletzt), Dojcin (19), Faßler (4), Seiferth (2), Gallup (8), Picard (5), Zirbes (6), Bynum (0), Dietz (n.e.).

Weiter geht es für das Team der TBB dabei bereits am Samstag ab 20 Uhr in der Arena Trier gegen ratiopharm Ulm. „Der Gegner aus Ulm ist sehr gut in die Liga gestartet. Sie scheinen sich als Mannschaft schon sehr gut gefunden zu haben. Das ist ein Team, das man definitiv sehr ernst nehmen muss“, erklärt Head Coach Henrik Rödl, der eine enge Partie erwartet und auf die tatkräftige Unterstützung durch das Heimpublikum hofft.

Mit Nationalspieler Per Günther (Point Guard), Center John Bryant und Neuzugang Dane Watts (Power Forward) verfügt der Ulmer Head Coach Thorsten Leibenath dabei über Spieler, die in der Beko BBL zu den besten Akteuren auf ihrer Position gezählt werden müssen. Mit Roderick Trice, Steven Esterkamp und Isaiah Swann kommen vor allem auf den Flügelpositionen weitere gefährliche und vielseitige Spieler dazu, die die Ulmer nur schwer ausrechenbar machen. Erfreulich ist auch, dass die Ulmer neben Aufbauspieler Günther weitere deutsche Spieler wie Sebastian Betz oder Andreas Wenzl im Kader haben, die regelmäßig Minuten erhalten.
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