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Deutliche Niederlage in Ulm

Deutliche Niederlage in Ulm

Ihren zuletzt gezeigten Aufwärtstrend in der Beko Basketball Bundesliga konnten die LTi GIESSEN 46ers am Samstagabend im Auswärtsspiel bei ratiopharm Ulm nicht fortsetzen. Vor 2900 Zuschauern in der Ulmer Kuhberghalle mussten sich die Mittelhessen dem Tabellenzwölften deutlich mit 80:100 (24:32/37:56/58:76) geschlagen geben.
Nachdem die LTi 46ers eine Woche zuvor im Heimspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg (69:70) vor allem in defensiver Hinsicht überzeugt hatten, ließ die Verteidigungsleistung des Gießener Teams in Ulm leider zu wünschen übrig. Vor allem in der ersten Halbzeit. Die Mannen von Chefcoach Steven Key schafften es viel zu selten, die Angriffe des Gegners zu stoppen. Für die Heimmannschaft um die deutschen Nationalspieler Robin Benzing (am Ende mit 19 Punkten Topscorer) und Per Günther (10) stand zur Pause eine Feldwurftrefferquote von 78 Prozent zu Buche, bis zur Schluss-Sirene sank dieser Wert auf immer noch starke 66 Prozent.

Eine phasenweise zu schlampige Verteidigung an der Dreipunktelinie führte dazu, dass das Team von ratiopharm Ulm ein wahres Dreierfeuerwerk abfackeln konnte. Von zwölf Dreierversuchen, die die Ulmer in den ersten 20 Minuten in Richtung des Gießener Korbes abschossen, flutschten zehn (83 Prozent Trefferquote!) durchs Netz. Am Ende waren es 13 Treffer bei 19 Versuchen.

Zwar bewiesen auch die 46ers-Akteure an diesem Abend ein sicheres Händchen von jenseits der Dreipunktelinie (sieben von elf Dreiern fanden vor der Pause den Weg durch den Ring, je zwei Treffer hatten Michael Jordan und Maurice Jeffers beigesteuert), doch da im Nah- und Mitteldistanzbereich besonders im zweiten Viertel nur ganz wenig zusammen lief, gerieten die Mannen um Kapitän Elvir Ovcina nach einer anfänglichen Führung (10:5 / 3. Minute) bereits vor der Pause deutlich ins Hintertreffen. Bitter vor allem die Phase im zweiten Viertel, in der die 46ers einen 0:14-Lauf (vom 34:39/14. zum 34:53/18.) einstecken mussten. Beim Gang in die Kabine sahen sich Zack Peacock und Kollegen infolgedessen mit einem 19-Punkte-Rückstand (37:56) konfrontiert.

Aus Gießener Sicht bot sich auch nach Wiederbeginn zunächst kein schöneres Bild. Ulm vergrößerte den Vorsprung bis auf 24 Punkte (64:40/22.). Erst nach der darauf folgenden Auszeit von Steven Key präsentierten sich die Gäste bei ihren Korbverhinderungsbemühungen verbessert. Die 46ers-Defense fand nun des Öfteren einen Weg, um die Ulmer Angriffe zu stoppen, gestattete den Hausherren sechs Minuten lang nur einen einzigen Feldkorb. Der Rückstand schrumpfte so auf nur noch zehn Zähler (58:68/28.).

Als den 46ers in den finalen zwei Minuten des dritten Abschnitts jedoch vier ihrer insgesamt zehn Ballverluste unterliefen, war abzusehen, dass sich das Ulmer Team um Center John Bryant (13 Punkte und 10 Rebounds in 23 Minuten) an diesem Abend nicht mehr entscheidend aus dem Rhytmus bringen lassen würde. Die Taylor-Truppe baute den Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels wieder auf 18 Punkte (76:58) aus und ließ in den letzten zehn Minuten nichts mehr anbrennen.

Steven Key: „Wir haben heute nicht genug in unsere Verteidigung investiert, Ulm zu viele einfache Körbe ermöglicht. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass wir einen Gegner allein mit unserer Offense bezwingen können. Ab Montag im Training müssen wir wieder daran arbeiten, dass wir bis zum nächsten Spiel in der Verteidigung wieder dahin kommen, den Weg fortzusetzen, den wir in Bayreuth und gegen Oldenburg eingeschlagen haben. Einige der Ulmer Dreierwürfe hatten wir einkalkuliert. Einige davon haben wir zugelassen, weil wir in den Situationen kein gutes Timing hatten. Wir wollten Center John Bryant unter dem Korb kontrollieren, es war uns klar, dass daraus weiter draußen einige Freiräume entstehen. Ulm hat das heute aber auch gut gemacht. Sie haben schnell gepasst und gut den offenen Mann gefunden, waren dann irgendwann on fire und haben dann auch Dreier trotz einer Hand im Gesicht getroffen. Wir sind im dritten Viertel nochmal zurückgekommen, waren wieder bis auf zehn Punkten dran, haben uns dann anschließend aber zu viele Turnover erlaubt, um das Spiel noch enger gestalten zu können.“

Für die LTi 46ers gilt es jetzt vorauszublicken: Am kommenden Samstag (19. Februar) kann mit einem Sieg im Heimspiel gegen die Gloria GIANTS Düsseldorf ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden. Das Spiel gegen den Tabellenletzten beginnt um 20 Uhr in der Sporthalle Gießen-Ost.

Punkteverteilung LTi 46ers: Peacock (14), Ovcina (12), Jordan (10 / 3 Dreier), Mädrich (10/2), Smith (9/1), Brooks (7/1), Jeffers (6/2), Griffin (5/1), Freese (4), Perl (3/1), Schwartz (0).

Beste Werfer ratiopharm Ulm: Benzing (19/4), Bryant (13), Betz (11/3), Collins (11/1), Humphrey (10/3), Günther (10/1).

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