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Die Artland Dragons kommen

Die Artland Dragons kommen

Zwei Heimspiele noch, dann ist die Saison 2010/2011 für Phoenix Hagen beendet. Die Partien am Sonntag um 17 Uhr in der ENERVIE Arena gegen die Artland Dragons und eine Woche später gegen die LTI GIESSEN 46ers mit Chase Griffin und Michael Jordan beschließen ...
1302767302/img_Jacob_Burtschi1_548.jpg... die Spielzeit der Beko Basketball Bundesliga.

Die letzten drei Auswärtsspiele zeigten einmal mehr die wahnsinnigen Gesichter einer Phoenix-Mannschaft, die den Fans unglaublich viel Spaß gemacht hat. Ersatzgeschwächt gewann Phoenix mit 88:80 in Düsseldorf, unterlag am letzten Freitag mit 53:92 beim Tabellenzweiten Frankfurt, um – erneut ersatzgeschwächt – zwei weitere Tage später beim 101:92 in Braunschweig eine echte Überraschung zu schaffen. Mit 14 Siegen sind die Feuervögel Zwölfter.

Jetzt kommen die Drachen. Die Artland Dragons um Coach Stefan Koch, der seinen Vertrag vor einigen Tagen um ein Jahr verlängerte, stecken mitten im Kampf um eine gute Ausgangssituation für die Beko BBL Playoffs. Die Quakenbrücker hatten einen prima Lauf, bis vor zehn Tagen ALBA BERLIN kam und mit 95:78 im Artland gewinnen konnte. Danach gab es eine überraschende 76:83-Schlappe beim Kellerkind Mitteldeutscher BC. Doch der Tabellenvierte, gleichermaßen heim- wie auswärtsstark, dürfte sich von diesen Rückschlägen kaum beeindrucken lassen.

Dazu sind die Dragons, die beim TOP4-Turnier um den Deutschen Pokal Anfang April Dritter wurden, einfach zu routiniert. Tyrese Rice, Adam Hess, Darren Fenn, Ruben Boumtje Boumtje oder Bryan Bailey stehen für Klasse und Erfahrung pur. Rice, zuvor bei Panionios Athen im Einsatz, ist mit 17 Punkten und 5,1 Assists einer der herausragenden Akteure der Liga. Mit Alexander Seggelke und Johannes Strasser stehen zudem gestandene deutsche Akteure im Kader. Von den Dragons bekommt man das komplette Paket: viele Punkte, Top-Wurfquoten, blendende Reboundwerte und viele geblockte Schüsse. Verzichten müssen die Quakenbrücker in Hagen auf Forward Rob Kurz, der an der Hand operiert wurde.

Für den Endspurt in der Hauptrunde und für die Playoffs haben sich die Dragons am Mittwoch noch einmal verstärkt. Der US-Guard Cecil Brown wird voraussichtlich schon in der Partie gegen die Telekom Baskets Bonn am Freitag zum Einsatz kommen. „Wir haben bewusst einen Guard verpflichtet, weil wir wissen, dass wir sehr anfällig sind, wenn Bryan Bailey oder Tyrese Rice ausfallen“, sagt Dragons-Headcoach Stefan Koch. „Wir haben diesen Zeitpunkt gewählt, weil Cecil durch die Verletzung von Rob Kurz jetzt auch Spielzeit bekommen und die Systeme kennen lernen kann.“ Zuletzt absolvierte Brown sieben Spiele für den israelischen Zweitligisten Ironi Kfar Hamaccabia Ramat Gan (12,4 Punkte/1,9 Rebounds/1,9 Assists).

Hagens Coach Ingo Freyer denkt noch mit Schrecken an das Hinspiel zurück, das die Feuervögel mit 92:111 verloren haben: „Da haben uns besonders ihre guten Schützen wie Adam Hess und Tyrese Rice weh getan.“ Auch auf den anderen Positionen sieht Freyer kaum Schwächen: „Darren Fenn ist ein Phänomen; er spielt seit Jahren sehr konstant. Mit ihm, Ruben Boumtje Boumtje und dem beweglichen Nathan Peavy haben die Dragons auch in Abwesenheit von Rob Kurz ein extrem starkes Trio unter dem Korb. Dazu kommen sehr gute deutsche Spieler.“

Phoenix Hagen kann gegen Quakenbrück wieder auf David Bell und Dominik Spohr zurückgreifen. Dafür machen zwei andere Spieler Sorgen: Malte Schwarz (Rückenprobleme) und Bernd Kruel (krank) konnten in dieser Woche noch nicht trainieren. Trotzdem geht Ingo Freyer optimistisch an die schwere Aufgabe: „Wir freuen uns vor allem, dass wir nach vier Auswärtsspielen endlich wieder daheim sind.“

Zwei weitere Jahre als Headcoach: Ingo Freyer bleibt bis 2013

Ingo Freyer bleibt auch in den kommenden beiden Jahren Cheftrainer des Beko Basketball Bundesliga-Teams von Phoenix Hagen. Der 40-Jährige einigte sich am Donnerstag mit den Clubverantwortlichen auf einen Vertrag bis 2013.

„Wir freuen uns, den gemeinsam vor vier Jahren begonnenen und überaus erfolgreichen Weg mit Ingo Freyer und seinem Co-Trainer Steve Wriedt weitergehen zu können. Die Coaches haben trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen eine tolle Leistung erbracht und in diesem Jahr eine fantastische Entwicklung mit unserer jungen, unerfahrenen Mannschaft durchlaufen. Diesen Weg wollen wir fortsetzen, um Phoenix Hagen weiter nach oben zu bringen“, freut sich Geschäftsführer Oliver Herkelmann.

Auch Ingo Freyer glaubt daran, dass in Hagen noch eine Menge zu bewegen ist: „Mein Ziel war es immer, gemeinsam mit den Menschen an einem Standort vertrauensvoll etwas aufzubauen. Das hat hier bisher sehr gut geklappt und ich habe das Gefühl, dass die Arbeit noch nicht getan ist. Die operative Zusammenarbeit mit Steven Wriedt und Oliver Herkelmann hat sich sehr gut entwickelt. Das ist nicht selbstverständlich.“ Vor allem freut sich Freyer über die geklärte Hallensituation nach Fertigstellung der ENERVIE Arena:

„Wir bekommen dadurch endlich Kontinuität ins Training, die wir in den letzten beiden Jahren nicht hatten. Ich denke, dass das ein Vorteil für uns ist. Zudem wollen wir die Strukturen weiter verbessern und auch bei der Förderung von Nachwuchsspielern sehe ich viele Ansätze.“

Freyer hatte Phoenix Hagen im Sommer 2007 als Headcoach übernommen. Nach zwei Jahren in der 2. Bundesliga ProA schaffte der Ex-Nationalspieler mit seinem Team 2009 den Aufstieg in die Beletage des deutschen Basketballs.
Nach dem Klassenerhalt in der Saison 2009/2010 führte Ingo Freyer die Feuervögel in diesem Jahr ins Mittelfeld der Tabelle.

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Quelle: Phoenix Hagen
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