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Die beste Offense der Liga

Die beste Offense der Liga

Sechs Tage nach dem knappen 73:72-Heimspiel-Erfolg über den MBC wartet auf die Telekom Baskets Bonn die nächste Auswärtshürde.
Am 23. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga reisen die Bonner nur knapp eine Stunde quer durch Nordrhein-Westfalen, um bei Phoenix Hagen ihre Visitenkarte abzugeben. Die Samstagspartie (19. Februar), beginnt bereits um 14:45 Uhr, da der WDR am späteren Nachmittag ab 16:50 Uhr in „Sport Aktuell" Ausschnitte der Begegnung zeigt.

Die Gäste treten beim NRW-Duell ohne Alex King an, der mit einem Außenbandriss noch mindestens zwei Wochen ausfällt. Der Forward wird aber auf jeden Fall mit von der Partie sein, wenn die Rheinländer am 3. April bei der BG Göttingen antreten. Die ursprüngliche Ansetzung der Begegnung musste ausfallen, da die Niedersachsen noch im internationalen Geschäft auf Korbjagd gingen.

Die Mannschaft von Trainer Ingo Freyer ist seit dem Jahreswechsel auf dem aufsteigenden Ast. Zuvor setzte es sieben Niederlagen in Serie für die „Feuervögel", die seither vier ihrer letzten sieben Ansetzungen für sich entscheiden konnten. Es hat sich klar gezeigt, dass die 2010/2011er Ausgabe Hagens ihre Spiele über den Angriff gewinnt. Bei den neun Saisonsiegen brachten die Westfalen gleich sechs Mal 90 Punkte oder mehr auf die Anzeigetafel - wobei der offensive Trend durch das 89:76 in Tübingen sowie das 89:62 gegen Oldenburg noch bestätigt wird.

Mit durchschnittlich 84,7 Zählern pro Partie führt die Freyer-Truppe die Liga bei der Ausbeute im Angriff an, auf Rang zwei folgen abgeschlagen die Artland Dragons (80,5 PpS). Im Gegensatz dazu kommen die Telekom Baskets mit ihren 75,5 Punkten pro Spiel nahezu stiefmütterlich daher. Interessant ist in diesem Zusammenhang allerdings, dass die Volmestädter vor eigenem Publikum weniger auf die Anzeigetafel bringen als auswärts. In den bislang zwölf Heimspielen kam Phoenix auf einen Schnitt von 81,7 Zählern.

Bei allem offensiven Potential - mit David Bell (16,0 PpS), Jacob Burtschi (14,3 PpS), Mark Dorris (14,2 PpS), Jonusas Zygimantas (12,4 PpS) und Quentin Pryor (11,8 PpS) scoren fünf Akteure regelmäßig im zweistelligen Bereich - hat Hagen es bis dato in engen Spielen vermissen lassen, den entscheidenden Punch zu setzen. Aus den vier Begegnungen, die mit einer Differenz von fünf Zählern oder weniger endeten, gingen die „Feuervögel" jedes Mal als Verlierer hervor. Dazu zählt auch das Hinspiel bei den Baskets, welches Bonn nach einem dramatischen Schlussspurt haudünn 103:102 gewann.

Die letzten drei Begegnungen von Phoenix Hagen (Beko BBL):
Phoenix Hagen - Mitteldeutscher BC 79:87
Phoenix Hagen - Eisbären Bremerhaven 91:86
TBB Trier - Phoenix Hagen 81:80

Mit drei Siegen aus den vergangenen vier Ligaspielen haben die Telekom Baskets Bonn ihre Playoff-Ambitionen sportlich unterstrichen. In Hagen soll dieser positive Trend fortgesetzt werden. „Dabei müssen wir jederzeit, von der ersten bis zu letzten Minute, auf der Hut sein", schaut Headcoach Michael Koch voraus. „Hagen ist eine Mannschaft mit unheimlich viel Offensiv-Potential und individuell starken Spielern. Da kann es passieren, dass ein vermeintlich großer Vorsprung schnell aufgebraucht ist."

Auf der einen Seite muss die Verteidigung der Baskets funktionieren, am anderen Ende des Feldes sollen die Vorteile in Brettnähe genutzt werden. Koch: „Da müssen wir Hagen unter Druck setzen. Das bedeutet, dass unsere Center um ihre Position kämpfen müssen, während die Außenspieler das nötige Timing brauchen, um die lange Garde dann auch entsprechend in Szene zu setzen."

Nach fast neun Jahren treten die Telekom Baskets wieder in der Halle an, deren alter Name wie kaum ein anderer mit dem Basketball in Deutschland verbunden ist. Die Halle heißt jetzt ENERVIE Arena, doch für den Basketballinteressierten ist sie nach wie vor die Ischelandhalle. Überaus positiv sollten die Erinnerungen der Bonner Fans sein. Immerhin gelang den Baskets beim letzten Auftritt im Sportpark Ischeland der höchste Bundesliga-Auswärtssieg ihrer Geschichte. Brandt Hagen verlor am 06.10.2002 gegen Bonn mit 73:109.

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