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Die Heimserie hält auch gegen EnBW Ludwigsburg

Die Heimserie hält auch gegen EnBW Ludwigsburg

Zum sechsten Mal ein ausverkauftes Haus, zum sechsten Mal ein Heimsieg: Die s.Oliver Baskets bleiben auch nach dem 10. Spieltag die beste Heimmannschaft der Beko Basketball Bundesliga. "Unsere Fans haben uns auch heute wieder in wichtigen Phasen Energie und Selbstvertrauen gegeben. Das ist zuhause ein großer Vorteil", sagte Baskets-Trainer John Patrick nach dem hart umkämpften 67:58 gegen EnBW Ludwigsburg. Bester Werfer der s.Oliver Baskets war John Little mit 15 Punkten (2 Dreier), für die Gäste traf Donatas Zavackas mit 14 Punkten (2 Dreier) am häufigsten.
Und noch einen Faktor gab es, der entscheidend war auf dem Weg zum siebten Saisonsieg der Baskets: "Wenn es im Angriff nicht so gut läuft, muss die Verteidigung gut stehen. Das haben wir heute wieder super gemacht, wir haben Ludwigsburg unter 60 Punkten gehalten", so Patrick. Gleich bei ihrem ersten Ballbesitz bekamen die Gäste zu spüren, was sie erwartet: Center John Bowler wurde kurz vor Ablauf der 24-Sekunden-Uhr zu einem Notwurf auf Höhe der Freiwurflinie gezwungen und setzte ihn daneben. Es war der Auftakt zu einem guten ersten Viertel der Hausherren, die die Schwaben schon im ersten Spielbschnitt zu sechs Ballverlusten zwangen und sich in der 8. Minute nach zwei Dreiern von Ben Jacobson und Ricky Harris zum ersten Mal zweistellig absetzen konnten (17:6).

"Gegen eine Mannschaft, die so aggressiv verteidigt, muss man den Ball schnell passen, das haben wir heute oft nicht gemacht", so Ludwigsburgs Trainer Markus Jochum nach der fünften Niederlage seines Teams in Folge. Im zweiten Viertel bekamen die Würzburger dann in der Offensive selbst Probleme: "Ludwigsburg hat hart gekämpft und zwischen Zone und Mann-gegen-Mann-Verteidigung gewechselt, dadurch haben wir unseren Rythmus verloren", sagte John Patrick. Mit einem 7:0-Lauf zwischen der 10. und 12. Minute kamen die Schwaben auf 19:15 heran, die erste Ludwigsburger Führung warf David McCRay per Dreier zum 25:27 heraus, und nach dem zweiten Viertel war die Partie beim Spielstand von 30:30 wieder ausgeglichen.

Nach der Pause dominierten zunächst die Verteidigungsreihen: In den ersten sechs Minuten des 3. Spielabschnitts gelang jedem Team nur zwei Punkte. Den vorentscheidenden 9:0-Lauf der Gastgeber leitete Top-Scorer John Little ein: Der kleinste Baskets-Akteur holte einen seiner 4 (!) Offensivrebounds und machte mit einem typischen Little-Floater ach exakt 5 Minuten und 40 Sekunden im dritten Viertel die ersten Würzburger Punkte nach der Pause zum 32:32. Little erzielte 13 seiner 15 Punkte in der zweiten Halbzeit und wurde anschließend zum besten Spieler der Partie gewählt.

Beim nächsten Angriff setzte sich Neuzugang Chester Frazier (8 Punkte/2 Dreier) im Gewühl unter dem Ludwigsburger Korb durch und traf zum 34:32 - seine ersten Punkte im Trikot der s.Oliver Baskets. "Chester war am Anfang etwas übermotiviert, aber er war gegen die athletischen Ludwigsburger heute sehr wichtig. Er hat seine Sache gut gemacht", sagte John Patrick über den Neuzugang. Auch den Fastbreak, den John Little samt Bonus-Freiwurf zum 39:32 in der 27. Minute abschloss, leitete Frazier durch einen Ballgewinn ein. Und weil die Hausherren gegen Ende des 3. Viertels auch ihre Dreier wieder trafen (Ben Jacobson zum 42:34, Chris Kramer zum 47:36), gingen sie mit einem Acht-Punkte-Vorsprung in den Schlussabschnitt.

"Wir haben 18 Offensiv-Rebounds zugelassen und selbst 18 Ballverluste produziert, das waren die Schlüssel zu diesem Spiel", analysierte Markus Jochum, der ab Mitte des 3. Viertels auf Jerry Green verzichten musste: Der EnBW-Spielmacher musste mit einer Knöchelverletzung raus. Im Schlussabschnitt kam Ludwigsburg noch einmal auf sechs Punkte heran (52:46, 33. Minute), doch Chester Frazier und John Little sorgten vier Minuten vor Schluss mit zwei Dreiern zum 58:46 für die Vorentscheidung. Und als Ivan Elliot zweieinhalb Minuten vor dem Ende nach einem Offensivrebound von Jason Boone zum 60:48 traf, da war der 31. Heimsieg in Folge der s.Oliver Baskets endgültig in trockenen Tüchern. Am kommenden Sonntag will die Patrick-Crew bei den EWE Baskets Oldenburg versuchen, ihre bisher magere Auswärtsbilanz (1 Sieg, 3 Niederlagen) aufzubessern.

Die Statistik zum Spiel:
s.Oliver Baskets - EnBW Ludwigsburg 67:58 (19:13, 11:17, 17:9, 20:19)

Für die s.Oliver Baskets spielten:
John Little 15 Punkte/2 Dreier, Ben Jacobson 12/3 (4 Assists), Ricky Harris 10/1, Chester Frazier 8/2, Chris Kramer 6/1, Ivan Elliott 6 (7 Rebounds), Robert Tomaszek 4 (6 Rebounds), Alex King 4, Jason Boone 2 (9 Rebounds).

Ludwigsburg:
Donatas Zavackas 14/2 (6 Rebounds), Johannes Lischka 10 (6 Rebounds), Alex Harris 10/1, Kurt Looby 8 (6 Rebounds), David McCray 6/2, Mark Dorris 5/1, John Bowler 4, Jeff Greer 1, Jerry Green.

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