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Die Niederlagenserie geht weiter

Die Niederlagenserie geht weiter

In einem punktearmen Spiel verloren die WALTER Tigers Tübingen ihr sechstes Spiel in Folge. Was sich aber bereits in der Anfangsphase andeutete, sollte sich bis zum Schluss fortsetzen. Die Tigers hatten Riesenprobleme mit den aggressiven Göttingern und verloren das Reboundduell deutlich mit 39:52 – wieder einmal fehlte Kenny Williams, was auch Igor Perovic nach dem Spiel wusste: „Kenny ist unglaublich wichtig für uns, vor allem gegen physisch starke Teams wie Göttingen. Heute haben letztlich Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben, zum Beispiel unsere beiden Ballverluste in der Schlussphase. Dennoch Glückwunsch an Göttingen, die in den letzten zehn Tagen insgesamt fünf Spiele hatten und dennoch mit soviel Intensität gespielt haben.“
Beide Teams begannen schwungvoll und machten viel Tempo. Die Tigers hatten zunächst Mühe unter den Körben und gewährten den Gästen zahlreiche Offensivrebounds, die die Veilchen aber zumeist ungenutzt ließen. Da beide Teams ihr Fläschchen Zielwasser vor dem Spiel nicht leer tranken, bekamen die 2350 Zuschauer wenig Zählbares serviert. Nach fünf Minuten stand ein mageres 4:4 auf der Anzeigetafel. In den folgenden Minuten wurde es geringfügig besser. Beide Teams agierten sehr hektisch – zuweilen äußerst wild. Zwei Minuten vor dem Ende brachte Chris Oliver die Tigers zum ersten Mal in Front. Mit einer knappen 13:11-Führung ging das ersten Viertel zu Ende.

Auch das zweite Viertel war – wohlwollend betrachtet – durch die Verteidigung beider Teams geprägt; der vierte Block der Tigers bestätigte dies. So fielen in den ersten drei Minuten gerade einmal zwei Pünktchen durch die Göttinger, sodass Coach Igor Perovic beim Stand von 13:13 zur Auszeit bat. Ein weiter Dreier von Rade Markovic beendete die Korbflaute der Tigers dann endlich. Fünf weitere Punkte des Serben brachten die Schwaben drei Minuten vor der Halbzeitpause mit 23:18 in Front. Ein Monsterblock von Jay Thomas brachte die Fans nochmals in Wallung, ehe es mit einer knappen 23:20-Führung in die Kabinen ging. Beide Teams hatten zu diesem Zeitpunkt eine Trefferquote unter 30%.

Als es nach dem Seitenwechsel so schwach weiterging, mochte Perovic gar nicht mehr so recht hinschauen und bat nach drei Minuten zur ersten Auszeit. Keinen weiteren Zähler konnten die Tiger bis dahin erzielen, so dass ein trauriges 23:24 die Anzeigetafel zierte. Nach der kurzen Unterbrechung beendete Oliver die Durststrecke. Fortan lief es wieder etwas besser. Die Führung wechselte in den nächsten Minuten hin und her. Wenn die Zuschauer schon keinen schönen Basketball serviert bekamen, so ging es wenigstens eng zu. Nach dem bis dahin korbreichsten Viertel (14:17) stand es 37:37.

Und weiter ging es mit der basketballerischen Magerkost. Ein Airball hier oder ein Fehlpass dort stellten die Geduld der Fans hart auf die Probe. Dennoch behaupteten die Tigers die knappe Führung (44:43, 35. Minute). Kurz danach durfte sich endlich auch Joe Herber in die Punkteliste eintragen. Sein Dreier zum 47:45 wurde allerdings von fünf Göttinger Zählern in Folge beantwortet. Dies sollte in diesem „low-score-game“ auch die Vorentscheidung bedeuten. Die Tigers kämpften zwar, aber der Korb war heute einfach zu klein für den Ball. Am Ende stand eine knappe 52:56-Niederlage.
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