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Die Phantoms kommen nach

Die Phantoms kommen nach "Freak City"

Die Fans fiebern dem ersten von nur zwei Heimspielen im Februar entgegen. Der Gegner hat es in sich. Trotz einer Niederlage in der Liga stehen die Phantome auf dem fünften Tabellenplatz. Nur zwei Teams der Liga konnten sich auswärts bisher besser verkaufen.
image_1297330456674.jpegNur die Brose Baskets und die Artland Dragons konnten in dieser Saison ihre Auswärtsspiele häufiger für sich entscheiden als die Bamberger Gäste. Als eines der momentan stärksten Teams der Liga schätzt Head Coach Chris Fleming die Phantoms ein. Zuletzt besiegten sie am Mittwoch im Qualifikationsspiel zum Beko BBL TOP FOUR (2./3. April in Bamberg) die EWE Baskets Oldenburg und holten sich neben dem Ticket zur Endrunde zusätzliches Selbstvertrauen.

Aus dem Feld treffen die Braunschweiger 49,1 Prozent ihrer Würfe. Kein Team der Liga weist eine bessere Quote auf. Topscorer der Braunschweiger ist Shooting Guard Brandon Thomas mit 14,4 Punkten im Schnitt pro Spiel. Beim knappen Sieg der Brose Baskets in Braunschweig erzielte er 14 Punkte und sammelte 10 Rebounds ein. Erfolgreicher als er waren im Hinspiel nur Power Forward Jason Cain (16) und Bambergs Predrag Suput, der 17 Zähler markieren konnte. Im Gegensatz zum Hinspiel wollen sich die Brose Baskets vor allem beim Rebound verbessert zeigen. „Sie haben uns mit ihren Offensivrebounds sehr weh getan. Diesmal wollen wir ihnen das wegnehmen“, kündigt Head Coach Chris Fleming an.

Mit dem früheren FIBA EuroCup Allstar LaMarr Greer und Euroleague-Gewinner Marcus Goree haben die die Braunschweiger nicht nur große Namen, sondern, so Fleming, auch „viel Erfahrung im Team. Beide haben bereits auf höchstem europäischem Niveau bewiesen, dass sie wissen, was nötig ist, um zu gewinnen.“ Überhaupt sind die Phantoms in körperlicher Hinsicht ein großes Team. Herausragend ist Center Nick Schneiders, mit 2,21 Meter längster Spieler der Beko BBL, der, ähnlich wie Tibor Pleiß auf Bamberger Seite, allein durch seine Größe und Präsenz in der Zone das Spiel verändert. Im Schnitt sind die Phantoms zwei Zentimeter größer und werden versuchen, die körperlichen Vorteile ihrer großen Guards auszunutzen.

Das Spiel am Sonntag ist komplett ausverkauft. Wer das laut Ademola Okulaja „stärkste Team aller Zeiten in der Beko BBL“, die Brose Baskets, live in der Stechert Arena erleben will, hat an der Tageskasse nur noch die Chance auf Rückläufer und nicht abgeholte Karten. Auch für das nächste Heimspiel gegen Liga-Dino LTi Giessen46ers (27. Februar) stehen nur noch circa 200 Karten zur Verfügung. Tickets sind erhältlich auf brosebaskets.de sowie unter der Hotline 0951 - 2 38 37.

Radio Bamberg überträgt alle Spiele live und in kompletter Länge. Netradio auf radio-bamberg.de.

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Quelle: Brose Baskets

„Mal sehen was geht in Freak City“

New Yorker Phantoms Braunschweig

Zu den Brose Baskets müssen die anderen 16 Klubs der Beko Basketball Bundesliga derzeit aufschauen. 42:2 Punkte, so deutlich hat lange kein Basketballklub die Beko BBL dominiert.

image_129741824533.jpegDie Favoritenrolle gebührt den Franken auch am Sonntag, 13. Februar, wenn die New Yorker Phantoms um 17 Uhr in der Bamberger Stechert Arena antreten. Ein Fünkchen Hoffnung besitzt Phantoms-Trainer Sebastian Machowski aber dennoch beim Tabellenführer.

„Die Brose Baskets spielen wirklich eine überragende Saison. Wir müssen sehen, dass wir uns in Bamberg gut präsentieren, dann können wir auch dort um einen Sieg mitspielen. Wir müssen schauen, was für uns geht beim Meister und Pokalsieger“, so der 39-Jährige.

Trotz des 88:76-Pokalsiegs über die EWE Baskets Oldenburg und der TOP FOUR-Euphorie müssen die Braunschweiger erst einmal ihre Wunden lecken. Phantoms-Regisseur Kevin Hamilton war in der Schlussphase des Oldenburgspiels mit dem Fuß umgeknickt. Die Diagnose: leichte Bänderdehnung. 2,21-Center Nick Schneiders hatte diese und vergangenen Woche ebenfalls mit Fußproblemen zu kämpfen. „Es wird vermutlich niemand verletzt ausfallen. Aber wir haben nur drei Tage Zeit für die Regeneration. Bamberg geht spielfrei und daher ausgeruht in die Partie“, klagt Machowski.

Die Leistungsträger gehalten, zwei hochkarätige US-Importe dazu geholt. Ein weiteres Erfolgsrezept: Sieben Akteure kommen im Schnitt auf rund 10 Punkte pro Spiel. Einer der Hauptdarsteller im Konzept von Chefcoach Chris Fleming ist mit aktuell rund 12 Zählern der NBA-erfahrene Casey Jacobson (293 Einsätze für Phoenix, Memphis und New Orleans). Der 1,98 Meter große Forward feierte bereits zwei deutsche Meisterschaften mit Bamberg. Auch Routinier Predrag Suput hängte nach zähen Verhandlungen eine Saison dran, der Serbe trägt bereits die vierte Saison das rote Trikot. Wichtige Puzzleteile im Bamberger Gefüge sind Anton Gavel, John Goldsberry und Brian Roberts, die trotz Angeboten aus dem In- und Ausland allesamt ebenfalls zum Bleiben überredet wurden.

Einen besonders guten Riecher bewiesen die Brose Baskets-Verantwortlichen bei den Neuverpflichtungen. Kyle Hines wurde beim Beko BBL ALLSTAR Game am 22. Januar zum MVP gewählt. Der „nur“ 1,96 Meter große US-Amerikaner narrt reihenweise seine zum Teil einen Kopf größeren Gegenspieler in der Zone, bringt es auf rund 10 Punkte pro Spiel. Sein US-Kollege Reyshawn Terry spielte bereits bei den europäischen Topadressen Virtus Bologna (Italien) und Aris Saloniki (Griechenland), zuletzt beim spanischen Erstligisten Xacobeo Blu:Sens.

Trotz einer Vielzahl an erfahrenen Akteuren im Kader halten die Brose Baskets an der Förderung junger Talente fest. Das Paradebeispiel ist Nationalcenter Tibor Pleiß. Der 2,15 Meter große „Rookie of the year 2010“ entschloss sich für einen Verbleib beim Beko BBL-Meister, bekanntlich hatte den 21-Jährigen (10 Punkte, fast 7 Rebounds) der NBA-Klub Oklahoma City Thunder gedraftet. Bundesligaluft schnuppern auch – in letzte Zeit aufgrund der klaren Spielstände immer häufiger – Maurice Stuckey und der 2,09 Meter-Center Philipp Neumann.

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Quelle: New Yorker Phantoms Braunschweig
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