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Die Rückkehr eines Playoff-Helden

Die Rückkehr eines Playoff-Helden

Daniel Fitzgerald hat einen nachhaltigen Eindruck in Ulm hinterlassen. Insbesondere seine Fähigkeit, von jenseits der Dreipunkteline zu scoren, ist unvergessen. Erinnert sei hier nur kurz an die sieben Dreier, die Fitzgerald im April 2009 beim 103:66-Erfolg über Ludwigsburg ...
image_1299054012939.jpeg... beisteuerte. Daran wird Dr. Thomas Stoll wohl auch gedacht haben, als sich nun die Chance eröffnete, den 2,06 Meter großen Forward erneut nach Ulm zu lotsen.

"Wir hätten Dan schon 2009 sehr gerne in Ulm behalten. Doch nach den Play-offs war das finanziell nicht möglich", erklärt der Ulmer Manager. Doch die Vorzeichen haben sich geändert: Nach einem Kreuzbandriss (im April 2010) und einer starken Saison in der Schweiz (SAM Basket Massagno) will Fitzgerald unbedingt zurück aufs Feld.

"Wir wollen sehen, ob Daniel nach der Verletzung wieder der Alte ist. Da er sofort spielberechtig ist, kann er bei uns auch Wettkampfhärte bekommen. Dann schauen wir weiter", erklärt Stoll die Verpflichtung. Für Spieler und Club ist dieses Abkommen also gleichermaßen interessant. Fitzgerald kann in Ulm nach fünf Monaten Aufbauprogramm wieder in den Spielbetrieb einsteigen, ratiopharm Ulm kann im Gegenzug einen interessanten Spieler im Hinblick auf die kommende Spielzeit intensiv testen.

Bevor sich Fitzgerald im April 2010 verletzte, legte er für den Schweizer Erstligisten SAM Basket Massagno starke 14,7 Punkte und eine Dreierquote von 41 Prozent auf. Damit knüpfte er an seine starke Leistung am renommierten College von Marquette an. Damals gelang "Deep shot Dan" über drei Jahre eine 40-prozentige Trefferquote aus der Distanz. Während seiner Saison in Ulm bildete er gemeinsam mit Lee Humphrey ein brandgefährliches Scharfschützen-Duo. Gemeinsam versenkten sie in der Saison 2008/09 für ratiopharm Ulm 161 Dreier, oder 4,3 pro Spiel. Zum Vergleich: aktuell trifft das Team 5,9 Dreipunktewürfe pro Spiel.

Interview mit Daniel Fitzgerald

Daniel, was erwartest du von deinem Comeback in Ulm?
Daniel Fitzgerald: Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, in Ulm von meiner Verletzung letzes Jahr zurückzukommen. Ich bin Mike Taylor und ratiopharm Ulm sehr dankbar dafür, dass sie mir diese Chance eröffnet haben. Ich habe die letzten Monate hart dafür gearbeitet, wieder der alte Daniel Fitzgerald zu sein. Ich bin glücklich drüber, in Ulm ein Neu-Start meiner Karriere versuchen zu können. Schließlich hat es mir hier sehr gut gefallen.

Wie geht es dir nach deinem Kreuzbandriss?
Daniel Fitzgerald: Es geht mir sehr gut. Ich habe die Reha an der Marquette University gemacht und dafür extra einen Personal Trainer engagiert. Ich habe das Gefühl, dass ich mich seit meiner Zeit in Ulm als Spieler weiterentwickelt habe und freue mich darauf, diese Entwicklung in Ulm fortzusetzten. Das Positivste ist, dass ich jetzt endlich wieder spielen kann und ich bin mehr als zuversichtlich, dass ich dem Team helfen kann.

Hast du die Entwicklung in Ulm seit deinem Weggang verfolgt?
Daniel Fitzgerald: Mit Mike war ich immer in Kontakt und ich weiß genau Bescheid um die Situation des Teams. Ich verfolge alle Teams, für die ich bisher gespielt habe und ich freue mich sehr darauf, die bekannten Gesichter in Ulm wiederzusehen.

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Eine hochtalentierte Versicherung


(01.03.2011). ratiopharm Ulm testet für die verbleibenden zehn Hauptrunden-Spiele der Saison 2010/11 den 1,80 Meter großen Amerikaner Tommy Mason-Griffin. Der 20-jährige Guard, der zuletzt in der D-League spielte, ist laut Manager Dr. Thomas Stoll ein "hoch talentierter, aber noch sehr junger Spieler".

image_1298967959529.jpegWährend der laufenden Saison soll Mason-Griffin dem aktuellen Kader mehr Tiefe verleihen und so die Trainingssituation verbessern und etwaige Verletzungsausfälle kompensieren. Mason-Griffin wird am Mittwoch, den 2. März im Ulm erwartet.

Denn seit mit Walt Baxley (wechselte nach Finnland) und Chris Grosse (berufsbedingtes Karriereende) gleich zwei Guards im Laufe der Saison das Team von Mike Taylor verließen, hatte der ratiopharm Head Coach seine liebe Mühe, einen optimalen Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten. Ohne den Kooperationspartner BG Illertal-Weißenhorn wäre der Spielerengpass nicht zu überbrücken gewesen.

Mit Mason-Griffen steht Taylor nun ein Spieler zur Verfügung, der während seiner noch jungen Karriere sein Potenzial schon mehrfach unter Beweis gestellt hat. So wurde der in Houston geborenen Guard nach Abschluss seiner High-School-Karriere ins Mc-Donalds-All-American-Team berufen. Anschließend legte er an der University of Oklahoma für einen Rookie beeindruckende Zahlen auf. 14,1 Punkte und 5 Assists pro Spiel und eine Dreierquote von 42,4 Prozent standen für den hervorragenden Schützen nach einem Jahr zu Buche. Dabei gelangen ihm zwei Spiele mit mehr als 30 und fünf mit mehr als 20 Punkten.

"Tommy ist ein außerordentlich talentierter Offensiv-Spieler", beschreibt Mike Taylor das 102 Kilo schwere Kraftpaket. Es wird aber sicherlich noch einige Zeit dauern, bis Mason-Griffin in Wettkampfform ist und die umfangreichen Spielsysteme verinnerlicht hat. "Aber wir haben mit sogenannten Stand-by-Profis, wie es ja auch EJ Gallup oder Romeo Travis waren, gute Erfahrungen", so Taylor.

Dass es im vergangenen Sommer für Mason-Griffin mit der NBA-Draft nicht geklappt hat - auch weil viel Experten ihm seine fehlende Größe vorwarfen - stört den Texaner nicht. "Das ärgert mich nicht", sagt der Point Guard. "Es motiviert mich eher und erinnert mich daran, dass ich nicht zufrieden sein darf und weiterarbeiten muss." Eine Einstellung, die Coach Taylor gefallen dürfte.

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Quelle: ratiopharm Ulm
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