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Die Woche in Europa: Artland, Oldenburg, Göttingen und Bonn starten in die EuroChallenge

Die Woche in Europa: Artland, Oldenburg, Göttingen und Bonn starten in die EuroChallenge

Während der Deutsche Meister in dieser Woche bereits sein viertes Spiel absolviert (die Brose Baskets spielen am Donnerstag um 18:45 Uhr in Kaunas), stehen nun endlich auch die anderen deutschen Teilnehmer in den Startlöchern. Die Artland Dragons, die EWE Baskets ...
1320652318/img_Jared_Jordan_Telekom_Baskets_Bonn.jpg... Oldenburg, die BG Göttingen und die Telekom Baskets Bonn starten in dieser Woche (alle auswärts am Dienstag, 8. November) in den dritthöchsten Wettbewerb, die EuroChallenge.

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In der kommenden Woche wird es dann auch für ALBA BERLIN, die FRAPORT SKYLINERS und den FC Bayern München im zweithöchsten Wettbewerb, dem Eurocup, ernst. In beiden Wettbewerben gehen je 32 Clubs in acht Vierergruppen an den Start. Die beiden Besten aus jeder Gruppe erreichen die Zwischenrunde (Last 16).

Dienstag, 15:00 Uhr (18:00 Uhr Ortszeit):
Armia Tiflis (Georgien) – BG Göttingen
Als EuroChallenge-Champion 2010 haben die Göttinger natürlich einen Ruf zu verteidigen. Aber das wird so kurz nach der Unfalltragödie schwer in einer Gruppe, in der das mit seinen NBA-Stars immer besser in Schwung kommende Besiktas Istanbul der klare Favorit ist. Nachdem nun auch der Armeesportclub aus der georgischen Hauptstadt sich anlässlich seiner ersten Europapokalteilnahme seit 1995 (Korac Cup) nennenswert mit ausländischen Stars verstärkt hat, finden sich Göttingen und ZZ Leiden (Holland) in der Gruppe B in der Außenseiterrolle wieder.

Der georgische Meister, der die Göttinger am Dienstag im altehrwürdigen Sportpalast von Tiflis (8.500 Plätze) erwartet, hat mit den Guards Sundiata Gaines und Guillermo Diaz sowie Forward Jeremy Richardson ein NBA-erfahrenes Trio verpflichtet, das die Mannschaft auf ein ganz neues Niveau hebt. Ein vierter US-Amerikaner, Power Forward Will Thomas, und der schwedische Nationalcenter Joakim Kjellbom runden eine starke erste Fünf ab. In der georgischen Liga ohne Konkurrenz (4:0 Siege), konzentriert sich Armia mit solchen Stars voll auf die Spiele in der EuroChallenge.

Dienstag, 17:00 Uhr (19:00 Uhr Ortszeit):
BC Minsk-2006 (Weißrussland) – Telekom Baskets Bonn
Der weißrussische Meister erwartet die Telekom Baskets in der neuen, 15.000 Zuschauer fassenden Minsk-Arena, in der er sich (nach einer 78:94-Pleite im Hinspiel) vor vier Wochen mit einem 97:63 über Sokhumi (Georgien) die EuroChallenge-Teilnahme gesichert hat. Ein Sieg in Minsk ist für die Bonner fast schon Pflicht, denn die beiden anderen Gegner in der Gruppe G, Türk Telekom Ankara und Karsiyaka Izmir – die sich übrigens am Freitag in der türkischen Liga gegenüberstanden (Ankara gewann in Izmir 110:98) - sind deutlich stärker einzuschätzen als die Weißrussen.

In der weißrussischen Liga noch ungeschlagen (am Samstag wurde Soj 108:42 besiegt), bekam Minsk-2006 parallel in der neuen Osteuropa-Liga (VTB United League) zuletzt regelmäßig seine Grenzen aufgezeigt (bisherige Bilanz 0:5 Siege). Am Donnerstag verlor man in St. Petersburg 64:90 und vor einer Woche in Minsk vor 3.500 Zuschauern gegen den polnischen Meister Gdynia 60:92. Beide Gegner hatten dabei letztlich wenig Mühe, dass sehr von Einzelaktionen seiner US-Forwards Melvin Hodge und Justin Hawkins geprägte Spiel der Weißrussen zu stoppen.

Dienstag, 18:00 Uhr:
Bemaco SPU Nitra (Slowakei) – EWE Baskets Oldenburg
Die Oldenburger Gruppe A ist auf dem Papier zweigeteilt. Auf der einen Seite kommt dem spanischen Vertreter Fuenlabrada und den EWE Baskets eine kaum wegzudiskutierende Favoritenrolle zu. Auf der anderen Seite gehen der schwedische Vizemeister Norrköping Dolphins und der slowakische Meister Bemaco SPU Nitra als klare Außenseiter ins Rennen. Umso mehr dürfen sich die Oldenburger, die am Montag von Berlin in die Slowakei reisen, in der 1.800 Zuschauer fassenden Metska Hala von Nitra beim slowakischen Europapokalneuling keine Blöße geben.

In der kleinen, aber in den letzten Jahren stets sehr spannenden slowakischen Liga ist Nitra als Titelverteidiger zunächst relativ schwach in die Saison gestartet (drei der ersten sechs Spiele gingen verloren). Zuletzt hat man seine Bilanz aber auf 6:3 aufbessern können, wobei vor allem der 87:76-Sieg beim Tabellenführer und wohl schärfsten Rivalen Prievidza vor einer Woche darauf hindeutet, dass der vom dem wieselflinken US-Spielmacher Denis Clemente (23,2 Punkte pro Spiel) und US-Forward Robert Vaden (20,7) angeführte Meister seinen Rhythmus gefunden hat.

Dienstag, 18:30 Uhr (19:30 Uhr Ortszeit):
Keravnos Strovolos (Zypern) - Artland Dragons
1320652383/img_David_Holston_Artland_Dragons.jpgDie Artland Dragons werden die Reise nach Zypern mit der Erinnerung an das letztjährige Scheitern in der Quali zur EuroChallenge bei ETHA Engomi antreten. Großer Respekt vor dem Gegner ist in der Tat angebracht, denn wie ETHA damals ist Keravnos Strovolos aktuell das „Team der Stunde“ auf Zypern.

Der letztjährige Vierte der nationalen Meisterschaft führt die Tabelle mit 4:0 Siegen ungeschlagen an und rechnet sich in der Gruppe H der EuroChallenge gute Chancen aus, neben Szolnok (Ungarn) auch die Artland Dragons und/oder Pau-Orthez (Frankreich) hinter sich zu lassen.

In der Sporthalle „Kostas Papaellinas“ (2.000 Plätze) werden die Dragons von einem mit drei Amerikanern, einem Serben, einem Rumänen, einem Finnen, einem Letten und einem Tschechen wahrlich multikulturell besetzten Gegner erwartet. Den Ton geben ganz klar die beiden US-Spielmacher William Hatcher (glänzte 2006/07 für Rhöndorf in der 2. Liga) und Marcus Moore sowie der ehemalige Bonner Winsome Frazier (2007-09) an, der am Samstag beim 77:62-Auswärtssieg über Omonia seinen Saisonschnitt mit 31 Punkten und 6 Dreiern auf 18,3 Punkte schraubte.
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