FB Twitter Instagram YouTube Google+
Die Wochen der Wahrheit gehen weiter

Die Wochen der Wahrheit gehen weiter

Die Eisbären Bremerhaven stehen in der Beko Basketball Bundesliga vor einem wegweisenden Doppelspieltag. Am kommenden Freitag (19.30 Uhr, Stadthalle Bremerhaven) erwarten die neuntplatzierten Seestädter zunächst den Tabellenachten BG Göttingen.
Zwei Tage später (Sonntag, 18 Uhr, EWE Arena) steht dann das Nordderby bei den EWE Baskets Oldenburg auf dem Programm. Tickets für das Heimspiel gegen Playoff-Konkurrent Göttingen gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen von ADticket und am Freitag an der Abendkasse der Stadthalle.

Nach dem gestrigen Erfolg gegen Gießen weisen die Göttinger, die ein Spiel mehr absolviert haben als die Eisbären, zwei Pluspunkte mehr auf. Das Hinspiel ging mit 85:82 knapp an die „Veilchen“. Im Falle eines Sieges jedoch könnten die Bremerhavener in der Tabelle an den Niedersachsen vorbeiziehen und sich zudem den direkten Vergleich sichern. Dazu wäre ein Erfolg mit mehr als drei Punkten Unterschied nötig.

„Das ist ein immens wichtiges Spiel, denn sowohl Göttingen als auch wir wollen unter die ersten Acht. Ein Sieg wäre ein großer Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme“, weiß Eisbären-Trainer Doug Spradley um die Bedeutung des vorletzten Heimspiels. Angst, dass seine Schützlinge nach der knapp zweiwöchigen Pokalpause aus dem Tritt geraten sein könnten, hegt der Eisbären-Dompteur nicht.

„Ich denke, unter dem Strich hat uns die Pause gut getan. Wir haben Trainingsspiele gegen unseren Kooperationspartner Cuxhaven BasCats ausgetragen, um im Rhythmus zu bleiben. Außerdem hatten die Spieler ausreichend Zeit zu regenerieren. Müdigkeit sollte in den letzten fünf Saisonspielen also keine Rolle spielen“, hofft Spradley.

Für den nächsten Eisbären-Gegner hat er viel Lob übrig. „Die Göttinger haben in dieser Saison sehr viele (internationale) Spiele absolviert und sind als Team gewachsen. Selbst wenn es einmal nicht so läuft, sind sie dank ihres großen Ehrgeizes und ihrer enormen Intensität in der Lage, Spiele für sich zu entscheiden. Nicht zuletzt deshalb müssen wir über 40 Minuten hoch konzentriert und hellwach sein“, fordert Spradley.

Wie schnell man gegen die Veilchen trotz eines vermeintlich sicheren Vorsprungs auf die Verliererstraße gelangen kann, haben die Eisbären beim Krimi im Hinspiel am eigenen Leib erfahren. Damals lagen die Seestädter vier Minuten vor Schluss mit 76:69 vorn, um am Ende doch noch als Verlierer vom Feld zu gehen. Überragender Spieler in Reihen der Göttinger war Matchwinner Dwayne Anderson, der den Eisbären rekordverdächtige 36 Punkte einschenkte.
easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport