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Doppelpack zum Jahreswechsel

Doppelpack zum Jahreswechsel

Nach dem gefeierten Erfolg über ALBA BERLIN am vergangenen Dienstag (97:89) geht es für die Artland Dragons in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) nun Schlag auf Schlag weiter. Am morgigen Freitag, 30. Dezember, ist die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch zuerst ab 19.30 Uhr bei den FRAPORT SKYLINERS in der Frankfurter FRAPORT-Arena zu Gast. Drei Tage später steht am Montag, 2. Januar 2012, (19.30 Uhr, Artland Arena) das erste Heimspiel des neuen Jahres gegen Phoenix Hagen auf dem Programm.
Die volle Konzentration gilt zunächst Frankfurt, wohin sich die Dragons schon am heutigen Donnerstagnachmittag auf den Weg machen. Der nächste Gegner der Quakenbrücker hat momentan mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Auf Spielmacher Justin Gray muss Frankfurts Headcoach Muli Katzurin schon seit Wochen verzichten, Nationalspieler Tim Ohlbrecht musste sich einer Blinddarm-Operation unterziehen, während Michael Thompson wegen einer Prellung an der Schulter pausierte. Zudem verließ Jon Leuer den Klub nach Ende des NBA-Arbeitskampfes in Richtung USA.

„Frankfurt ist in einer schwierigen Situation und der Tabellenplatz spiegelt nicht die wahre Qualität des Kaders wider“, sagt Dragons-Co-Trainer Tyron McCoy. „Darum dürfen wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Nach Grays Ausfall und Leuers Abgang ist momentan Neuzugang Jacob Burtschi bester Frankfurter Punktesammler (12,0 im Schnitt) und zweitbester Rebounder (5,0). Zweistellig punkten zudem Jimmy McKinney (11,6) und Jermareo Davidson (10,8), der die meisten Rebounds im Team sichert (7,7). „Zudem haben sie in Quantez Robertson einen emotionalen Anführer“, sagt McCoy.

Ähnliche Personalprobleme haben auch die Hagener, dessen Headcoach Ingo Freyer am Dienstag beim Spiel gegen ALBA BERLIN bereits in der Artland Arena spionierte. Nachdem der Vertrag mit Aufbauspieler Jason Crowe aufgelöst wurde, mussten die „Feuervögel“ in den vergangenen Partien auch auf den verletzten Brandon Brooks verzichten. Dies scheint das Team allerdings gut verkraftet zu haben. „Sie haben gerade zwei wichtige Spiele gegen Würzburg und Ludwigsburg gewonnen“, zollt Dragons-Co-Trainer Martin Schiller den Westfalen Respekt – nicht zu vergessen der Sieg über ALBA BERLIN Mitte Oktober.

Wichtigste Stützen im Freyer-Team sind T.J. Carter (17,4 Punkte pro Spiel), Zygimantas Jonusas (15,0) sowie Brooks (14,8) und Jordan Hasquet (9,9). Letzterer erzielte sensationelle 38 Punkte bei der 81:100-Niederlage der Hagener gegen Bayern München. „Hagen spielt einen ähnlichen Stil wie in der vergangenen Saison – schnell mit vielen Würfen“, sagt Schiller. Hinzu kommt, dass Phoenix die zweitbeste Offensiv-Rebound-Mannschaft der Liga ist. Im Schnitt sichern sich ihr bester Rebounder Edward Seward (6,1) und Co. 12,8 zweite Chancen nach eigenen Fehlwürfen.

„Hagen ist nicht nur aufgrund seines Stils ein sehr unangenehmer Gegner“, sagt Schiller. „Vor allem beim Rebound müssen wir gut aufpassen und die Schützen an der Drei-Punkte-Linie gut verteidigen.“
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