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Doppeltes Duell mit ALBA BERLIN

Doppeltes Duell mit ALBA BERLIN

Binnen fünf Tagen stehen gleich zwei Vergleiche zwischen Phoenix Hagen und ALBA BERLIN an. Am Mittwoch kommt der Ex-Meister um 19 Uhr zu einem Nachholspiel vom 2. Spieltag in die ENERVIE Arena. Am Sonntag um 17 Uhr steht dann ganz regulär das Rückspiel ...
... in der Berliner o2 World an.

Mit zwölf Siegen und fünf Niederlagen liegen die Hauptstädter derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. International lief es besser in der ersten Saisonhälfte: Die Berliner marschierten souverän durch die Gruppenphase des Eurocup. Zwei Korsettstangen bei ALBA sind seit Jahren die Allstars Julius Jenkins und Immanuel McElroy, die ebenso wie Lucca Staiger und Andreas Seiferth im Team von Headcoach Luka Pavicevic verblieben sind. Mit 12,2 Punkten pro Partie ist Jenkins zweitbester Werfer der Berliner. Mit Patrick Femerling und Sven Schultze sowie US-Aufbauspieler Hollis Price kamen zudem drei überaus routinierte Akteure zurück an die Spree.

Vom den DEUTSCHE BANK SKYLINERS wechselte mit Derrick Allen der neue Topscorer (13,9 Punkte) nach Berlin. Neu im Kader der Berliner sind auch die beiden Serben Marko Marinovic, ein Guard, und Tadija Dragicevic, der auf den großen Positionen spielt. Er war zuvor beim italienischen Euroleague-Team Lottomatica Rom aktiv. Ebenfalls neu in Berlin nach einer starken Saison in der Beko BBL: Guard Bryce Taylor (aus Bonn) und Center Yassin Idbihi (aus Braunschweig).

In der vergangenen Woche wurde das Star-Ensemble um einen weiteren Nationalspieler verstärkt. Spielmacher Heiko Schaffartzik (27) wechselte vom türkischen Erstligisten Türk Telekom Ankara zurück in seine Heimatstadt. ALBA-Cheftrainer Luka Pavicevic: „Heiko hat das Potenzial, ein wertvoller Spieler für ALBA zu werden. Deshalb waren wir schon im Sommer daran interessiert, ihn zu uns zu holen. Damals entschied er sich jedoch für eine andere Option. Da er nun wieder frei wurde, ergab sich für uns die Möglichkeit, ihn zu verpflichten.“ Im Spiel beim Mitteldeutschen BC am vergangenen Wochenende (72:61) gab Schaffartzik bereits ein Kurzdebüt.

Luka Pavicevic kann am Mittwoch wieder auf Julius Jenkins und Yassin Idbihi zurückgreifen, die unter einer Grippe litten. Beide sind ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Immer noch geschont werden muss hingegen aller Voraussicht nach Tadija Dragicevic aufgrund einer Kapselzerrung.

Phoenix Hagen geht derweil relativ entspannt in die Spiele gegen ALBA BERLIN. Die Gründe liegen auf der Hand: Hagen hat nichts zu verlieren und kann nach den wichtigen Siegen in Gießen (92:76) und gegen Tübingen (99:91) für den Moment ein wenig durchatmen im Abstiegskampf. Mit schier unerschöpflicher Einsatzfreude gewannen die Feuervögel die Kellerduelle.

„Es ist ein schönes Erlebnis für uns, gegen eine so gute Mannschaft wie ALBA BERLIN zu spielen. Der Druck vor den Partien in Gießen und gegen Tübingen war sehr groß, da tut die Außenseiterrolle mal wieder ganz gut“, findet Phoenix-Coach Ingo Freyer. Über den Berliner Kader will er gar nicht zu viele Worte verlieren: „Jeder Spieler hat herausragende individuelle Qualität, da muss man keinen hervorheben. Besonders beeindruckend ist allerdings die Dichte und die Qualität der sieben kleinen Spieler.“ Dazu trägt natürlich auch Neuzugang Heiko Schaffartzik bei: „Er wird sich beweisen wollen. Er kehrt zurück nach Berlin und kann dem Team vielleicht geben, was man dort von ihm erwartet.“

Die Hagener Personalprobleme unter den Körben entspannen sich derweil leicht. Neben dem langzeitverletzten Eddie Seward fehlte gegen Tübingen auch Bernd Kruel wegen einer Grippe. „Er ist noch nicht wieder voll auf der Höhe. Aber er wird nach derzeitigem Stand spielen können“, so Freyer. Ansonsten hofft er darauf, dass sein Team den Schwung der letzten beiden Wochen mitnehmen kann: „Wir waren gut drauf und hatten ein gutes Tempo. Wir wollen versuchen, das in die nächsten Wochen fortzusetzen.“
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