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Drachen erwarten deutlich bessere Berliner

Drachen erwarten deutlich bessere Berliner

Zweimal standen sich die Artland Dragons und ALBA BERLIN in dieser Saison schon gegenüber, die besseren Erinnerungen an die beiden Duelle haben eindeutig die Quakenbrücker Basketballer. Zuerst fügte die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch den ...
... Hauptstädtern im Dezember die erste Heimniederlage zu (78:74), dann beendeten die Artländer „Drachen“ im Februar die Pokalträume des ehemaligen Serienmeisters (84:80). Ein Selbstläufer für die Dragons wird das dritte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Beko Basketball Bundesliga-Saison am kommenden Donnerstag, 7. April, (19.30 Uhr, Artland Arena) deshalb aber nicht. „ALBA ist jetzt definitiv ein besseres Team, als bei den ersten beiden Malen, die wir gegen sie gespielt haben“, sagt Dragons-Co-Trainer Tyron McCoy.

Unter ihrem neuen Headcoach Muli Katzurin holten die „Albatrosse“ sechs Siege in Folge; erst der frisch gekürte deutsche Pokalsieger Brose Baskets aus Bamberg beendete diese Serie vor knapp zwei Wochen. Vor allem Katzurins Aufbauspieler-Wechsel – Hollis Price und Marko Marinovic wurden durch Heiko Schaffartzik und Taylor Rochestie ersetzt – brachte den gewünschten Erfolg zurück. Der Ex-Göttinger Rochestie ist zusammen mit Immanuel McElroy nicht nur bester Passgeber der Berliner (beide je 3,7 Assists pro Spiel), sondern punktet im Schnitt auch zweistellig (10,6 Zähler pro Partie). „Rochestie ist ein aggressiverer Spieler als Price oder Marinovic“, sagt McCoy. „Er attackiert auch den Korb und macht die Mannschaft viel besser.“

Bester Berliner Werfer ist immer noch Derrick Allen (16,2 Punkte pro Spiel), der auch die meisten Rebounds holt (4,7 im Schnitt). Ebenfalls zweistellig punkten Julius Jenkins (13,8) und Immanuel McElroy (10,7). Treffsicherster Drei-Punkte-Schütze ist Lucca Staiger (45 Prozent Dreier-Trefferquote), dicht gefolgt von Jenkins (44 Prozent), der allerdings bei fast doppelt so vielen Versuchen (119) auch fast doppelt so viele Distanzwürfe (52) verwandelt hat. „ALBA wirft den Ball unglaublich gut“, sagt McCoy. „Sie sind eines der besten Offensiv-Teams der Liga.“ Die Zahlen belegen das: Nur Hagen erzielt im Schnitt mehr Punkte als die Berliner (81,7), keine Beko BBL-Mannschaft trifft sicherer (49 Prozent), kein Team gibt mehr direkte Korbvorlagen (17,8 Assists).

„Berlin hatte inzwischen genug Zeit, sich an die neuen Systeme von Katzurin zu gewöhnen“, sagt McCoy. „Wir müssen versuchen, sie aus dem Rhythmus zu bringen und gut zu verteidigen, besonders gegen Allen und Jenkins.“ Zudem müssen die „Drachen“ sich bei ihren Angriffen darauf einstellen, dass die Berliner Verteidigung unter Katzurin variabler geworden ist.

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