FB Twitter Instagram YouTube Google+
Drachen stellen sich auf muntere Göttinger ein

Drachen stellen sich auf muntere Göttinger ein

Für die Quakenbrücker Statistik-Fans gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: Der nächste Gegner der Artland Dragons, die BG Göttingen, hat gerade einen Lauf und musste sich in den vergangenen acht Spielen nur ALBA BERLIN ...
... geschlagen geben. Die gute Nachricht: In der heimischen Artland Arena haben die Quakenbrücker in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) noch nie gegen die Südniedersachsen verloren.

Es fällt also schwer, einen Favoriten auszumachen für die vorgezogene Partie des 28. Spieltages am Samstag, 15. Januar, (20 Uhr, live auf SPORT1). Dragons-Co-Trainer Tyron McCoy warnt aber: „Göttingen ist ein sehr gutes Rebound-Team und übt in der Verteidigung viel Druck aus.“ Für kurzentschlossene Fans öffnet die Abendkasse am Samstag um 18.30 Uhr. Momentan gibt es noch rund 60 Tickets, auch im Internet erhältlich unter www.artland-dragons.de (print@home).

Zu den vergangenen sieben Siegen der Mannschaft von Göttingens Headcoach John Patrick gehört unter anderem der deutliche Erfolg gegen die Dragons im Hinspiel (61:77). Vor allem Dwayne Anderson bereitete der Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch an diesem Tag erhebliche Probleme. Der US-Forward erzielte 26 Punkte und holte 15 Rebounds, davon neun unter dem gegnerischen Korb (Offensiv-Rebounds).

Anderson ist bester Göttinger Werfer (13,0 Punkte pro Spiel) und holt die meisten vom Korb abprallenden Bälle (6,1 Rebounds). Zweistellig punktet zudem Trenton Meacham (10,8 Zähler pro Spiel), der nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kyle Bailey auch zum besten Vorlagengeber avanciert ist (3,1 Assists pro Partie). Zu den effektivsten Göttingern gehört Mike Scott. Der US-Forward erzielt im Schnitt 9,7 Punkte pro Spiel und holt 5,6 Rebounds.

Patricks Markenzeichen ist die große Rotation, in der die Spielminuten auf zehn Akteure verteilt werden. „Keiner dieser Zehn steht länger als 27 Minuten im Schnitt auf dem Parkett, aber auch keiner weniger als 14“, sagt McCoy. „So sind die Spieler immer frisch.“ Um das Spiel zu gewinnen, müssen die Dragons es schaffen, mit dem Druck der Göttinger Verteidiger umzugehen. „Außerdem müssen wir uns an unseren taktischen Plan halten und uns auf den Rebound konzentrieren“, erklärt der Dragons-Assistenztrainer.

Dragons-Kooperationspartner wächst und wächst

Die Basketball-Euphorie in Quakenbrück hält an. Der Quakenbrücker TSV, Kooperationspartner des Beko Basketball-Bundesligisten Artland Dragons, hat die Zahl der Teilnehmerausweise in der Basketball-Abteilung weiter gesteigert. Mit 451 Aktiven gehört der Kleinstadt-Verein laut Rangliste des Deutschen Basketball Bundes (DBB) nun zu den fünf größten Basketball-Klubs in Deutschland und kletterte im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze. Von den Teams und Kooperationspartnern anderer Bundesliga-Konkurrenten weist nur Göttingen mehr Aktive auf als der QTSV – Bonn (8.), Oldenburg (9.) und Berlin (11.) lassen die Dragons hinter sich. „Für eine kleine Stadt wie Quakenbrück ist es nach wie vor eine drachenstarke Leistung, vor diesen Großstadtklubs zu stehen“, zollt Dragons-Geschäftsführer Marko Beens dem QTSV Respekt. Angeführt wird die Rangliste vom Rhöndorfer TV und dem USC Freiburg.

NBBL: Young Dragons treffen auf Rheinländer

Als Außenseiter gehen die Young Dragons am Sonntag, 16. Januar, (13 Uhr, Artland Arena, Tickets zu je zwei Euro ab 12.30 Uhr an der Tageskasse) in die Partie gegen das Team Bonn/Rhöndorf. Dennoch hat Young-Dragons-Headcoach Matt Dodson keine Probleme, seine Spieler für das Duell in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) zu motivieren. „Wir wissen, dass es darum geht, uns weiterzuentwickeln“, sagt der Australier. Und er sieht seine „Jungdrachen“ auf einem guten Weg. „Wir haben in Yannick Brämer, Jan Treichel und Christian Fischer drei Spieler, die im Schnitt über 25 Minuten auf dem Parkett stehen, aber meine jüngsten Basketballer sind“, erklärt Dodson. „Sie werden nach dieser Saison noch zwei Jahre in der NBBL spielen und machen derzeit große Schritte in ihrer Entwicklung.“

Gegen die Rheinländer hofft Dodson auch zum ersten Mal in dieser Saison alle seine Spieler zur Verfügung zu haben. Dennoch wird es für die „Jungdrachen“ ein schweres Spiel. „Bonn/Rhöndorf hat zwei sehr gute Spieler in seinen Reihen, Florian Koch und Tim Kasper“, sagt der Nachwuchs-Headcoach. Koch ist mit durchschnittlich 24,6 Punkten pro Partie der zweitbeste Werfer in der Division Nordwest, holt dazu noch 10,1 Rebounds. Sein Teamkollege Kasper kommt auf 21,2 Punkte pro Partie. „Florian Koch ist ein Ausnahme-Athlet. Ihn und Tim Kasper müssen wir in den Griff bekommen.“
easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport