FB Twitter Instagram YouTube Google+
Dragons fordern Meister heraus

Dragons fordern Meister heraus

Die Artland Dragons stehen vor ihrer schwersten Aufgabe in dieser Saison. Im Halbfinale der Beko BBL-Play-offs trifft die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch auf den amtierenden deutschen Meister und frisch gekürten Pokal¬sieger Brose Baskets aus Bamberg.
Erst zwei Beko BBL-Teams (Düsseldorf und Göttingen) ist es in dieser Spielzeit gelungen, den Titel¬verteidiger zu schlagen. In der heimischen Stechert Arena sind die Franken sogar noch ohne Niederlage.

„Bamberg ist die erfahrenste Mannschaft der Liga, auch in Bezug auf Play-off-Spiele“, sagt Dragons-Co-Trainer Tyron McCoy vor dem ersten Duell beider Mannschaften am morgigen Dienstag, 17. Mai, (20 Uhr, Stechert Arena, live auf Sport 1). „Die Spieler wissen, wie man Meisterschaften gewinnt.“

In der ersten Play-off-Runde fertigte der Favorit die Eisbären Bremerhaven in drei Spielen ab und hatte so eine einwöchige Pause sowie ausreichend Zeit, um sich auf die Dragons vorzubereiten. Diese dürfte vor allem dem angeschlagenen Baskets-Aufbauspieler und Ex-Drachen John Goldsberry zu Gute gekommen sein. „Bamberg konnte sich ein wenig ausruhen, dafür sind wir aber im Spielrhythmus“, sagt McCoy, der mit den Dragons im Play-off-Viertelfinale gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig über die volle Distanz von fünf Spielen gehen musste.

Zwei oder drei Leistungsträger aus der ausgeglichen Fleming-Truppe hervorzuheben, ist fast unmöglich. Sechs Spieler punkten im Schnitt zweistellig, angeführt von Predrag Suput und Casey Jcobsen (beide je 12,3 Punkte) über Anton Gavel und Brian Roberts (je 10,4) bis zu Reyshawn Terry (10,1) und Kyle Hines (10,0). Hinzu kommen der beste Bamberger Rebounder, Tibor Pleiß (7,0 Rebounds), und der beste Vorlagengeber, Goldsberry (4,3 Assists).

Aufgrund der Ausgeglichenheit und Erfahrung sind die Brose Baskets mit ihren beiden Trainern und Exil-Quakenbrücker Chris Fleming und Arne Woltmann der hohe Favorit, doch verstecken müssen sich die „Drachen“ nicht. Dreimal trafen die beiden Teams in dieser Spielzeit schon aufeinander, dreimal setzten sich die Franken knapp durch. „Wir wissen, dass wir mit Bamberg mithalten können“, sagt McCoy. „Aber den Spielern muss klar sein, dass sie nun ein ganz anderes Team erwartet, als in der Serie zuvor. Bamberg spielt sehr physisch und hat zudem extrem enthusiastische Fans in einer ausverkauften Arena hinter sich.“
Ansturm auf Play-off-Tickets

Keine 15 Minuten hat es gedauert, da waren am Montagmorgen alle Tickets für das erste Play-off-Halbfinalheimspiel der Artland Dragons gegen die Brose Baskets aus Bamberg vergriffen. Für Fans, die keine Karten mehr für die Partie am Samstag, 21. Mai, (15 Uhr, Artland Arena) ergattert haben, gibt es eventuell am kommenden Donnerstag noch eine Chance. Falls die Bamberger Fans ihr Kontingent nicht ausschöpfen sollten, geben die Dragons ab 14 Uhr die restlichen Tickets in den Vorverkauf. Erhältlich sind die Karten in der Dragons-Geschäftsstelle (Lange Str. 22, Quakenbrück), bei der Tourist-Info und der OsnabrückHalle in Osnabrück und im Internet unter www.artland-dragons.de.
easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport