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Dragons fordern Ungarns Meister

Dragons fordern Ungarns Meister

Bei den Artland Dragons jagt momentan ein Heimspiel das nächste. Viermal innerhalb der nächsten 14 Tage tritt die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch in der heimischen „Drachenhöhle“ Artland Arena an. Nach dem sensationellen Verlängerungskrimisieg gegen den FC Bayern München (86:83) empfangen die Quakenbrücker Basketballer am morgigen Dienstag, 15. November, in der EuroChallenge Szolnoki Olaj. Der ungarische Meister ist ebenso wie die Dragons mit einem Sieg in den europäischen Wettbewerb gestartet. „Es war schon ein bisschen überraschend, dass Szolnoki gegen Pau-Lacq-Orthez gewonnen hat“, sagt Dragons-Co-Trainer Martin Schiller. Für kurzentschlossene Fans gibt es morgen Abend ab 18 Uhr noch ausreichend Tickets an der Abendkasse der Artland Arena.
Beim 85:70-EuroChallenge-Auftaktsieg der Ungarn, die am Wochenende ihre erste Niederlage in der heimischen Liga kassierten, war US-Guard Julien Mills bester Punktesammler (17). „Szolnoki hat Pau dominiert und eine sehr gute Mann¬schaftsleistung gezeigt. Es sieht so aus, als ob die Teamchemie sehr gut ist“, sagt Schiller. Kopf der Mannschaft ist ein ehemaliger Bundesliga-Spieler: US-Guard Obie Trotter (früher Gießen) erzielte im Spiel gegen die Franzosen 14 Punkte und gab sechs direkte Korbvorlagen (Assists). „Er ist der Motor auf der Position eins; sein Tempo müssen wir drosseln“, sagt Schiller.

Qualität haben die Ungarn auf der Center-Position in Marton Bader (elf Rebounds gegen Pau). „Er ist groß, kann werfen und ist relativ beweglich“, weiß Schiller. Dennoch hoffen die Dragons auf Vorteile unter dem Korb. „Wir müssen versuchen, den Ball oft nach innen zu bringen.“ Auf der Position vier spielt ebenfalls ein aus der Bundesliga bekannter Akteur: Brandon Gay (früher Trier) weist viel EuroChallenge-Erfahrung auf und ist zudem ein guter Werfer.

Für die Dragons wird es nach dem Sieg über den Favoriten Bayern München wichtig sein, mit der richtigen Einstellung in die morgige Partie zu gehen. „Wir müssen uns bewusst machen, dass Szolnoki amtierender Meister ist. Die wissen also, wie man wichtige Spiele gewinnt. Da spielt es keine Rolle, in welcher Liga sie spielen“, warnt Schiller.
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