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Dragons-Gegner sucht die richtige Chemie

Dragons-Gegner sucht die richtige Chemie

Nach der überzeugenden Heimpremiere in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) am gestrigen Mittwoch gegen Trier (88:62) steht den Artland Dragons am kommenden Wochenende eine undankbare Aufgabe bevor. Zum Auswärtsspiel bei den LTi GIESSEN 46ers kehrt Dragons-Headcoach Stefan Koch am Samstag, 15. Oktober, (20 Uhr, Sporthalle Gießen-Ost) mit seiner Mannschaft an alte Wirkungsstätte zurück.
Von 1997 bis 1999 und 2004 bis 2007 war Koch Cheftrainer der Gießener. Und auch Dragons-Center Florian Hartenstein (von 2001 bis 2009 in Gießen) und Co-Trainer Tyron McCoy (1998/1999 Spieler in Gießen) kennen die besondere Atmosphäre in der „Osthalle“. „Wir müssen auf diese Umgebung vorbereitet sein und mit dem Druck umgehen können“, mahnt McCoy.

Hinzu kommt, dass die Mannschaft von 46ers-Headcoach Björn Harmsen nach einem Fehlstart in die Beko BBL (noch kein Sieg bei drei Niederlagen) unter Druck steht und alles daran setzen wird, die Partie für sich zu entscheiden. „Gießen spielt eine gute, aggressive Verteidigung. Sie haben in der Offensive nur noch nicht ihren Rhythmus gefunden“, sagt McCoy. Bester Werfer und Rebounder im Gießener Kader ist Elvir Ovcina (18,3 Punkte/8,7 Rebounds), den McCoy aus gemeinsamen Oldenburger Zeiten gut kennt. „Elvir ist unter dem Korb schon seit Jahren einer der besten Spieler der Liga“, sagt der Assistenztrainer.

Unterstützung bekommt der 35-jährige Bosnier von einem anderen Veteran: Maurice Jeffers (32) erzielt im Schnitt 11,3 Punkte pro Spiel und holt 6,3 Rebounds. „Jeffers ist ein sehr kompletter Spieler. Er kann aufposten, wirft und reboundet gut“, sagt McCoy. Bester Dreierschütze der Harmsen-Truppe ist Wayne Bernard (42 Prozent Dreiertrefferquote), der seinem Cheftrainer aus Weißenfels nach Gießen gefolgt ist, ebenso wie Radenko Pilcevic. Der Aufbauspieler ist ebenfalls als guter Distanzschütze bekannt, hat seine Wurfhand aber noch nicht gefunden.

Seinen jetzigen Kader hatte Harmsen erst spät zusammen, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass im Team noch nicht alles rund läuft. „Sie haben noch nicht die richtige Teamchemie gefunden, haben aber individuell gute Spieler, zu denen auch Koko Archibong und Barry Stewart gehören“, sagt McCoy. Für die Dragons, bei denen hinter dem Einsatz von Bryan Bailey ein Fragezeichen steht, wird es wichtig sein, gut zu rebounden und die Ballverluste niedrig zu halten. „Ohne Bryan haben alle Spieler am Mittwoch 100 Prozent gegeben. Das müssen sie ihn Gießen auch tun, unabhängig davon, ob Bryan spielt oder nicht“, sagt McCoy.
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