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Dragons holen 22. Saisonsieg

Dragons holen 22. Saisonsieg

Die Artland Dragons haben ihren 22. Saisonsieg geholt. Die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch gewann in der Beko Basketball Bundesliga bei Phoenix Hagen 99:93 (46:53). Im bedeutungslosen Duell – die Dragons bleiben in jedem Fall Tabellenvierter – sahen die 3.065 Zuschauer in der ausverkauften ENERVIE Arena ein Spiel, das von Läufen geprägt war. Den zweiten Abschnitt entschieden die Gastgeber aus Hagen deutlich für sich (19:29), während die Quakenbrücker Basketballer das dritte Viertel deutlich gewannen (27:19). Am Ende behielte die Dragons die Nerven und sicherten sich den Sieg an der Freiwurflinie. Bester Punktesammler für die Quakenbrücker war Tyrese Rice mit 20 Zählern. Für Hagen traf Zygimantas Jonusas am häufigsten (17 Zähler).
Die Dragons, die ohne Rob Kurz (Hand-OP) und Nathan Peavy (Entzündung im Mundraum) antraten, brauchten ein bisschen um ins Spiel zu kommen. Rice verkürzte den Rückstand seiner „Drachen“ in der 4. Minute mit vier Zählern in Folge auf 7:10, doch Zygimantas Jonusas ließ gleich einen Dreier zum 7:13 folgen. Dennoch zeigten die Quakenbrücker nun ihre Klasse und erarbeiteten sich mit einem 9:0-Lauf die erste Führung (16:13). Einen Dreier von Hagens Jacob Burtschi konterte Adam Hess ebenfalls mit einem Treffer von jenseits der 6,75-Meter-Marke zum 21:18 (8.). Die Gäste aus dem Artland waren nun etwas wacher in der Verteidigung, so dass sie zum Viertelende auf 27:22 davonzogen.

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts baute Dragons-Neuzugang Cecil Brown den Vorsprung mit einem Dreier auf 30:22 aus. Koch gönnte seinen Stammspielern anschließend ein bisschen Pause und ließ Leo Niebuhr und Andrej Mangold aufs Parkett. Die Gastgeber nutzten dies aus, um die Partie zum 33:33 auszugleichen (14.). Zwar schaffte es die Koch-Truppe noch einmal 39:35 in Front zu gehen, doch die Hagener spielten dann mit mehr Energie. Nach einem technischen Foul von Koch verwandelte Burtschi beide Freiwürfe, und Dominik Spohr schloss den darauf folgenden Ballbesitz mit einem Dreier zum 39:42 ab (17.). Die „Feuervögel“ hatten nun einen Lauf. Spohr erzielte eine Minute später die bis dahin höchste Phoenix-Führung zum 42:51. Die anschließende Auszeit von Koch zeigte Wirkung. Vor der Halbzeitpause ließen seine Dragons keine Punkte mehr zu und verkürzten auf 46:51.

Nach der Kabinenansprache machten die Dragons da weiter, wo sie aufgehört hatten. Fast zwei Minuten lang ließen die Quakenbrücker keine Punkte zu, erzielten selber aber elf Zähler zum 57:53 (23.). Die Partei blieb nun ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften erarbeitete sich einen entscheidenden Vorteil (67:65/29.). Die Gäste aus dem Artland legten dann einen kurz Zwischenspurt zum 73:65 ein, ließen Hagen zum Viertelende aber wieder auf 73:70 herankommen.

Auch im letzten Abschnitt blieb die Partie spannend. Mit einem Drei-Punkte-Spiel von Bernd Kruel (Korberfolg plus Freiwurf) und Punkten von Quentin Pryor kamen die Gastgeber auf 76:75 heran (33.). Dann traf Alexander Seggelke zwei Dreier in Folge und zwang Hagens Headcoach Ingo Freyer zu einer Auszeit. Nach einem weiteren Dreier von Johannes Strasser zum 87:79 (35.) sah es so aus, als ob sich die Dragons den Sieg nicht mehr nehmen lassen. Jedoch brachten Jonusas und Burtschi Hagen wieder auf 89:87 heran. 25 Sekunden vor Ende der Partie verwandelte Rice nur einen Freiwurf zum 94:91, im Gegenzug traf Kruel zum 94:93. Anschließend blieb Rice an der Foullinie aber ohne Fehler und sicherte den verdienten Sieg.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Koch (Headcoach Artland Dragons):
„Ich nutze dieses vorletzte Saisonspiel um Bilanz zu ziehen und gratuliere Ingo Freyer, dass seine Mannschaft mit so einem geringen Etat schon zu frühzeitig den Klassenerhalt geschafft hat. Darauf können Ingo und die Hagener Spieler stolz sein. Das war heute ein schweres Spiel für uns, weil wir sicher in den Play-offs und Tabellenvierter sind, egal wie dieses und unsere nächstes Spiel ausgehen. Ich habe überlegt, ob wir Energie sparen sollen und die Leistungsträger in der zweiten Halbzeit nicht mehr einsetzen, aber es war heute so ein intensiver Wettbewerb. Spieler wollen gewinnen, weshalb ich mich entschieden habe, nicht das Gas rauszunehmen. Meine Mannschaft hat einmal mehr bewiesen, dass sie Ausfälle kompensieren kann. Darüber und über den Sieg bin ich froh.“

Ingo Freyer (Headcoach Phoenix Hagen):
„Es ist gut zu sehen, dass wir mit einem Top-Four-Team mithalten können. Aber man kann nicht gewinnen, wenn man nicht 40 Minuten konzentriert spielt. Wir haben das Spiel nicht in den letzten zwei, drei Minuten verloren, sondern als wir ein technisches Foul kassiert haben oder einen einfachen Korbleger vergeben haben. Aber das Team wird auch so engen Spielen lernen, jeder einzelne Spieler wird lernen und uns insgesamt besser machen. Das letzte Spiel gegen Gießen am nächsten Wochenende wollen wir unbedingt gewinnen, um einen guten Abschluss zu haben.“

Phoenix Hagen - Artland Dragons 93:99 (51:46)

Die Viertel im Überblick: 22:27, 29:19, 19:27, 23:26

Phoenix Hagen:
Pryor (9 Punkte/1 Dreier), Bell (13/1), Schwarz (n.e.), Jonusas (17/3), Gentgen (n.e.), Wilkins (n.e.), Spohr (5/1), Kruel (10, 6 Rebounds), Burtschi (12/2, 6 Rebounds, 5 Assists), Seward (8), Dorris (14), Terwilliger (5/1).

Artland Dragons:
Rice (20, 6 Assists), Seggelke (6/2), Mangold, Strasser (12/2), Niebuhr (1), Bailey (14/2), Brown (9/1), Fenn (18), Hess (14/1, 9 Rebounds), Boumtje Boumtje (4), Hartenstein (1).

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