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Dragons lassen sich nicht täuschen

Dragons lassen sich nicht täuschen

Seit acht Spielen in Folge sind die Artland Dragons in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) und der EuroChallenge ungeschlagen. Doch am kommenden Sonntag, 4. Dezember, steht für die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch ab 17 Uhr in der Bamberger Stechert Arena eines der schwersten Spiele des Saison auf dem Programm. Denn der Quakenbrücker Gegner, die Brose Baskets, haben seit fast eineinhalb Jahren in der Beko BBL kein Heimspiel mehr verloren. Die letzte Niederlage in der „Frankenhölle“ datiert vom 6. Juni 2010 gegen die Frankfurter Basketballer. „Jeder weiß, dass in Bamberg zu spielen, eine der härtesten Aufgaben ist“, sagt Dragons-Co-Trainer Tyron McCoy.
Ein Blick auf die Statistik unterstreicht die Klasse der Mannschaft von Ex-„Drachen“-Trainer Chris Fleming. Die Brose Baskets erzielen pro Spiel die meisten Punkte von allen Beko BBL-Teams (88,0), geben die meisten Assists (18,4), holen die meisten Steals (7,2), haben die beste Trefferquote insgesamt (52,1 Prozent) und die beste Dreier-Trefferquote (39,4 Prozent). „Zwar hat Bamberg jetzt zwei Spiele in Folge in der Liga verloren, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sie immer noch die beste und dominanteste Mannschaft der Liga sind“, gibt sich McCoy keiner Illusion hin. „Sie haben momentan eben auch einen sehr schweren Spielpan.“

Es gibt kaum ein Team, das so ausgeglichen besetzt ist. Fünf Akteure der Fleming-Truppe erzielen im Schnitt zwischen 11,2 und 10,3 Punkte (Marcus Slaughter, Casey Jacobsen, P.J. Tucker, Brian Roberts und Julius Jenkins). Zudem sind fast alle Bamberger sehr sichere Distanzschützen. Die besten Quoten von der Drei-Punkte-Linie haben Anton Gavel (46 Prozent), Jenkins (44), Roberts (41) und Jacobsen (39). Auch beim Rebound sticht kein Franke heraus. Slaughter sichert sich im Schnitt 5,7 vom Korb abprallende Bälle, Nationalspieler Tibor Pleiß 5,1, Tucker 4,4.

„Gegen das beste Offensiv-Team der Liga müssen wir eine sehr gute Verteidigung spielen und hoffen, dass wir sie zu schlechten Würfen zwingen können“, sagt McCoy. „Außerdem müssen wir gut auf den Ball aufpassen und genau in unserer Ausführung sein, weil Bamberg seine Gegner durch seine gute Verteidigung zu den meisten Ballverlusten zwingt.“

Die Dragons, bei denen der Einsatz von Adam Hess (Schulterverletzung) eher unwahrscheinlich ist, machen sich am frühen Samstagnachmittag auf den Weg nach Bamberg. Am Sonntag fahren die „Drachen“ gleich nach der Partie weiter nach München, von wo aus sie am kommenden Montag nach Ungarn zum Euro¬Challenge-Spiel gegen Szolnoki Olaj reisen. In Quakenbrück werden die Basketball-Profis erst am kommenden Mittwochabend wieder eintreffen.

JBBL: Young Dragons

In der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) treffen die Young Dragons am kommenden Sonntag, 4. Dezember, (12 Uhr, Artland Arena) auf den Nachwuchs der Eisbären Bremerhaven. Während die „Jungdrachen“ noch sieglos auf dem letzten Tabellenplatz der Division Nordwest rangieren, steht der Gegner von der Nordsee mit einem Sieg einen Platz über der Mannschaft von Young-Dragons-Headcoach Ralf Rehberger. Beim Hinspiel ohne Chance (50:76) will der Drachennachwuchs die Partie in heimischer Halle deutlich offener gestalten. Der Eintritt ist frei.

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