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Dragons mit Neuzugang

Dragons mit Neuzugang

Einen neues Gesicht im Dragons-Trikot werden die Fans am kommenden Samstag, 8. Januar, ab 20 Uhr in der Artland Arena sehen. Neuzugang Rob Lewin wird beim Beko Basketball Bundesliga-Heimspiel der Artland Dragons gegen EnBW Ludwigsburg das erste Mal ...
image_1294317253799.jpeg... im Kader stehen und voraussichtlich auch sein Debüt geben. „Die Fans sollten aber Geduld mit ihm haben. Es ist schwer, in zwei Tagen die Systeme zu lernen“, sagt Dragons-Co-Trainer Tyron McCoy.

Für die Partei gibt es noch Tickets an den bekannten Karten¬vorverkaufsstellen und im Internet unter www.artland-dragons.de (print@home). Die Abendkasse öffnet am Samstag um 18.30 Uhr.

„Ludwigsburg hatte zu Beginn der Saison viele Verletzte, zudem einen neuen Trainer, neue Systeme und neue Spieler. Da braucht es immer etwas mehr Zeit, bis das Team sich gefunden hat“, sagt McCoy über seinen Ex-Klub, bei dem der 38-Jährige zwei Jahre ebenfalls als Assistenztrainer fungierte. Nachdem die Mannschaft von EnBW-Headcoach Markus Jochum etwas holprig in die Saison gestartet war (nur zwei Siege in acht Spielen), erlaubten sich die Schwaben in den vergangenen sieben Partien nur zwei Niederlagen. Ein Garant für den Aufschwung ist sicherlich der von einer Verletzung wieder genesene Donatas Zavackas.

„Zavackas ist ein sehr erfahrener Spieler, kann von außen werfen, gut passen und das Spiel lesen“, sagt McCoy. Der 30-jährige Litauer steht im Schnitt fast 30 Minuten auf dem Parkett, ist bester Ludwigsburger Rebounder (6,1) und zweitbester Punktesammler (13,9). Zudem weist der erfahrene Forward die beste Dreierquote (43,6 Prozent) sowie die beste Freiwurfquote (85,2 Prozent) seiner Mannschaft auf.

Neben Zavackas müssen die Dragons auch auf Alex Harris aufpassen. Der US-Guard erzielt im Schnitt 14 Punkte pro Spiel und trifft dabei fast 40 Prozent seiner Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Marke (Dreier). Noch effektiver als Harris sind allerdings John Bowler und Ex-Drache Toby Bailey. Center Bowler sammelt nicht nur durchschnittlich 10,8 Punkte pro Spiel, sondern auch 4,9 Rebounds. Bei Bailey sind es 9,2 Punkte und 4,8 Rebounds. Die erste Fünf komplettiert „Rückkehrer“ Jerry Green. Der 30-jährige Spielmacher und „Most Valuable Player“ der Basketball-Saison 2006/2007 lenkt das Spiel der Ludwigsburger, gibt im Schnitt 4,2 Assists und steht mit rund 33 Minuten die längste Zeit aller EnBW-Akteure auf dem Spielfeld.

„Ludwigsburg ist sehr gut in der Transition“, sagt McCoy. „Deshalb müssen wir gut auf den Ball aufpassen und dürfen die Schnellangriffe nicht zulassen.“ Auch zu viele zweite Chancen nach Fehlwürfen (Offensiv-Rebounds) sollten die Dragons den Gästen nicht gestatten. „Und in der Verteidigung müssen wir uns im Vergleich zu den vergangenen Spielen steigern“, so der Assistent von Dragons-Headcoach Stefan Koch.

Lewin soll Lücke schließen

Die Artland Dragons haben Rob Lewin verpflichtet. Der 30-jährige Forward kommt vom französischen Erstligisten JA Vichy und erhält zunächst einen Try-out-Vertrag bis Ende Januar. „Rob ist ein Spieler, dessen größte Stärke das Rebounden ist“, sagt Dragons-Headcoach Stefan Koch. „Uns war es auch wichtig, dass wir einen Spieler holen, der mobile Vierer verteidigen kann. Ich habe mit einem seiner Trainer in Frankreich gesprochen, den ich gut kenne und dem ich vertraue. Dieser hat mir ein sehr positives Feedback gegeben.“

In Vichy hatte Lewin einen befristeten Vertrag, um den nun von einer Verletzung wieder genesenen Frank Elegar (ehemals Eisbären Bremerhaven) zu vertreten. Für die Franzosen erzielte der US-Amerikaner in sechs Partien durchschnittlich 11,5 Punkte und holte 9,8 Rebounds.

Den Grundstein für seine professionelle Basketball-Karriere legte der auf Jamaika geborene Lewin an der Troy University. Von 2000 bis 2004 steigerte der Forward sich von Saison zu Saison und erzielte in seinem Abschlussjahr im Schnitt 15,4 Punkte pro Spiel, holte 8,0 Rebounds und schaffte 1,8 Blocks. Nach zwei kurzen Gastspielen in der amerikanischen ABA kam der Profi-Basketballer im Dezember 2004 erstmals nach Europa und verhalf dem schwedischen Erstligisten Lulea dazu, die Saison auf Platz eins abzuschließen (13,6 Punkte, 9,7 Rebounds, 1,6 Blocks).

Die Spielzeit 2005/2006 begann der Dragons-Neuzugang in der spanischen LEB bei Bruesa GBC, wechselte im Februar 2006 aber wieder in die amerikanische ABA. Im Sommer 2006 kam der Flügelspieler zum ersten Mal in seiner Karriere nach Frankreich, wo er für den Ersligisten Reims in 34 Spielen durchschnittlich 10,8 Punkte erzielte, 9,6 Rebounds holte und zum besten Shot-Blocker der Liga avancierte (2,1). 2007 zog es den 30-jährigen nach Straßburg, für das er zwei Spielzeiten lang auf Korbjagd ging. Vergangene Saison erzielte Lewin für BCM Gravelines Dunkerque im Schnitt 5,9 Punkte pro Spiel und holte 4,5 Rebounds.

Lewin ist am heutigen Donnerstagmittag in Quakenbrück angekommen. Für den Forward stehen nun erst einmal die medizinischen Tests an, bevor er am Abend das erste Mal mit seinen neuen Teamkollegen trainieren wird.

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Quelle: Artland Dragons

Rückrundenstart in Quakenbrück

EnBW Ludwigsburg

Nachdem die EnBW Ludwigsburg die Hinrunde auf dem elften Tabellenplatz beendet hat, gehen die Barockstädter am Samstag in Quakenbrück in die zweite Saisonhälfte (Spielbeginn 20.00 Uhr).

image_1294402709413.jpegBei den viertplatzierten Artland Dragons steht die Mannschaft von Head Coach Markus Jochum vor einem harten Stück Arbeit, die Gelben Riesen können bis auf Besnik Bekteshi jedoch vollzählig und topfit gegen die Niedersachsen antreten, sodass die Ludwigsburger durchaus selbstbewusst ins Artland reisen werden. „Wir wollen das neue Jahr mit einem Sieg beginnen“, gibt Kapitän Jerry Green die Marschrichtung für das erste Spiel in 2011 unmissverständlich vor.

Die Hinrunde endete zwar mit Niederlagen gegen Bamberg und Braunschweig, zuvor zeigten die Ludwigsburger Basketballer mit einer Serie von fünf Siegen in Folge jedoch welches Potenzial in ihnen steckt und so wurde die erste Saisonhälfte auf dem elften Rang, zwei Punkte hinter einem Playoff-Platz, abgeschlossen. Im Januar stehen den Barockstädtern nun richtungsweisende Duelle ins Haus, beginnend mit dem Auswärtsspiel bei den Artland Dragons am Samstagabend.

Zum Saisonauftakt hatten Green & Co. gegen die Niedersachsen mit 55:70 das Nachsehen, jetzt wollen die Gelben Riesen Revanche nehmen für die deutliche Heimniederlage im Oktober. Dabei muss Head Coach Markus Jochum erneut auf Nachwuchsspieler Besnik Bekteshi verzichten. Der 17-Jährige wird mit dem Regionalligateam der BSG Ludwigsburg im wichtigen Heimspiel gegen Heidelberg-Kirchheim antreten und der EnBW wie schon gegen Bamberg, als Bekteshi mit der U18-Nationalmannschaft des Deutschen Basketball Bundes unterwegs war, nicht zur Verfügung stehen. Donatas Zavackas musste unter der Woche zwar einen Tag krankheitsbedingt aussetzen, der Litauer wird am Samstag jedoch genau wie alle anderen topfit ins Spiel gehen können, sodass Trainer Jochum gegen die „Drachen“ aus den Vollen schöpfen kann.

Die Niedersachsen sind derweil noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und haben pünktlich zum Rückrundenstart mit Rob Lewin einen neuen Spieler verpflichtet. Der 2,01m große Flügelspieler kommt aus Frankreich in die Beko Basketball Bundesliga und wird bereits gegen Ludwigsburg im Aufgebot der Dragons stehen. Topscorer der Mannschaft von Cheftrainer Stefan Koch war in der Hinrunde Aufbauspieler Tyrese Rice (15,8), während Darren Fenn (12,2), Adam Hess (10,8) und Bryan Bailey (10,1) ebenfalls einen zweistelligen Punkteschnitt vorweisen können. Mit Nathan Peavy (9,1) und Ruben Boumtje Boumtje (8,4) auf den großen Positionen, sowie Alexander Seggelke (5,9) und Johannes Strasser (5,9) auf Guard und Flügel verfügen die Mannen aus dem Artland über einen ausgeglichenen und eingespielten Spielerstamm, der im bisherigen Saisonverlauf bereits zehn Siege nach Quakenbrück holen konnte. Die Dragons stehen momentan auf dem vierten Tabellenplatz, womit sich die Koch-Schützlinge für den Beko BBL-Pokal qualifizierten.

Ludwigsburg hat am Samstag ein hartes Stück Arbeit vor sich, dass die Artland Arena jedoch keine uneinnehmbare Festung ist, haben in dieser Saison bereits die Mannschaften aus Oldenburg, Frankfurt und Bremerhaven bewiesen, die in Quakenbrück allesamt als Sieger vom Parkett gegangen sind. Die Gelben Riesen werden am Samstag also mit klaren Vorsätzen für das neue Jahr in die Partie gehen. „Wir wollen einen guten Start und uns im Januar eine gute Ausgangsposition für den Kampf um die Playoff-Plätze erarbeiten. Die Dragons haben uns im Hinspiel vor eigenem Publikum deutlich geschlagen, jetzt gilt es uns die Punkte zurück zu holen“, so Kapitän Jerry Green vor dem Start in die Rückrunde. Spielbeginn ist am Samstag um 20.00 Uhr.

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Quelle: EnBW Ludwigsburg

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