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Dragons müssen Ausgleich hinnehmen

Dragons müssen Ausgleich hinnehmen

Die Play-off-Viertelfinalserie in der Beko Basketball Bundesliga zwischen den Artland Dragons und den New Yorker Phantoms Braunschweig wird in jedem Fall über vier Spiele gehen. Am Mittwochabend verlor die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch in der Braunschweiger Volkswagenhalle vor 3.715 Zuschauern 81:94 (30:46) und musste somit den 1:1-Ausgleich hin¬nehmen. Die Quakenbrücker Basketballer hielten nur bis Mitte des ersten Viertels mit den Hausherren mit und mussten zuschauen, wie die Braunschweiger sich mit viel Energie einen 27-Punkte-Vorsprung erarbeiteten (36:63/25.).
Diese verwalteten die Phantoms gut bis zum Ende des Spiels und siegten verdient. Für die Dragons war Tyrese Rice Topscorer mit 21 Punkten. Bei den Phantoms bekamen die Artländer Brandon Thomas nicht unter Kontrolle (26 Punkte). Die nächste Partie steht am kommenden Samstag, 7. Mai, (18 Uhr, Artland Arena) an. Tickets für dieses Spiel sind ab dem morgigen Donners¬tagnachmittag wieder verfügbar.

Im ersten Viertel konnte sich zunächst keines der beiden Teams einen entscheidenden Vorteil erarbeiten. Die Braunschweiger lagen bis zur 4. Minute immer knapp in Front, bis Bryan Bailey mit zwei Freiwürfen zum 10:9 die erste Dragons-Führung erzielte. Im Anschluss schienen die Gäste aus dem Artland sich ihrer Sache etwas zu sicher zu sein und verteidigten nicht mit der gleichen Energie wie im ersten Spiel. Mit einem 2:12-Lauf zogen die Phantoms angeführt von einem nicht zu stoppenden Brandon Thomas auf 14:23 davon (10.). Zum Viertelende ließen Ruben Boumtje Boumtje und Johannes Strasser den Rückstand noch auf 17:23 schrumpfen.

Der zweite Abschnitt zeigte bei den Dragons keine Besserung. In der Verteidigung waren die ostniedersächsischen Hausherren immer einen Schritt schneller und trafen zudem im Angriff hochprozentig. Zudem musste in der 12. Minute Dragons-Guard Bailey mit seinem dritten Foul vorerst auf der Bank Platz nehmen. Bei den Quakenbrücker Basketballern wollten die Würfe im Angriff nicht fallen, so dass Thomas die Braunschweiger Führung in der 16. Minute auf 21:35 ausbaute. Diese ließen die auch stark aus der Distanz treffenden „Phantome“ drei Minuten später sogar auf 25:44 anwachsen. Einem Dreier von Rice mit Ablauf der Spieluhr war es zu verdanken, dass die Dragons „nur“ mit einem 16-Punkte-Rückstand in die Halbzeitpause gingen.

Nach den Kabinenansprachen sah es zunächst so aus, als ob die „Drachen“ besser ins Spiel kämen. Nathan Peavy und Rice verkürzten auf 34:46. Doch dann ließ sich die Koch-Truppe von leichten Ballverlusten verunsichern, während die Braunschweiger weiterhin mit viel Einsatz agierten. Thomas und Kevin Hamilton bauten den Vorsprung mit zwei Dreiern in Folge auf 34:57 aus (23.). Und ebenso wie die „Drachen“ im Hinspiel dachten auch die Phantoms nicht daran, einen Gang runterzuschalten. Mitte des Abschnitts sorgte Thomas für die höchste Braunschweiger Führung (36:63/25.). Die Quakenbrücker versuchten sich zu wehren und kamen angeführt von Bailey und Strasser auf 43:63 heran (26.). Doch auch in diesem Viertel hatten die Artländer das Nachsehen, erzielten zwar mehr Punkte als in den vorigen beiden Abschnitten (19), ließen aber auch mehr zu (27).

Angesichts der hohen Führung ließen die Braunschweiger es nun etwas ruhiger angehen. So schafften es Rice und Bailey den Dragons-Rückstand auf 56:75 zu verkürzen (32.). Zwar brachte Thomas seine „Phantome“ noch einmal auf 58:80 in Front, aber die „Drachen“ spielten nun mit der Energie, die sie in den ersten drei Vierteln vermissen ließen. Zu Beginn der 37. Minute erzielte Peavy das 71:85 für die Quakenbrücker. Ein Dreier von Rice zum 75:90 und ein weiterer Distanztreffer von Cecil Brown zum 81:94-Endstand sorgten dafür, dass das Ergebnis nicht ganz so deutlich aussah, wie der Spielverlauf eigentlich war.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Koch (Headcoach Artland Dragons):
„Es war eine kämpferisch und spielerisch starke Leistung der Braunschweiger, die deshalb dieses Spiel auch verdient gewonnen haben. Wir haben heute über weite Strecken eine Kopie des Spiels von Sonntag gesehen, nur mit vertauschten Rollen. Braunschweig war die aggressivere, aufmerksamere und fokussiertere Mannschaft und hat heute die Würfe getroffen. 63 Prozent Trefferquote bei einem Play-off-Spiel sind sehr beeindruckend, das verdient in hohem Maße Anerkennung. Es spricht aber auch nicht unbedingt für unsere Defensiv-Leistung. Dennoch hat Braunschweig die Serie verdient ausgeglichen.“

Sebastian Machowski (Headcoach New Yorker Phantoms Braunschweig):
„Es war heute eine immense Leistungssteigerung von uns, jetzt steht es 1:1, und wir fahren damit zurück ins Artland. Da stehen die Dragons nun unter Druck, weil sie wissen, dass sie ihr Heimspiel gewinnen müssen. Denn wenn wir dort gewinnen, können wir die Serie am Dienstag zu Hause entscheiden. Wir haben heute das umgesetzt, was wir uns schon im ersten Spiel vorgenommen haben, zum Beispiel die Dreier weggenommen. Ich hoffe, dass wir an diese Leistung am Samstag anknüpfen können.“

New Yorker Phantoms Braunschweig - Artland Dragons 94:81 (46:30)

Die Viertel im Überblick: 23:17, 23:13, 27:19, 21:32

New Yorker Phantoms Braunschweig:
Thomas (26 Punkte/2 Dreier, 4 Rebounds), Mittmann (2), Visser (14, 4 Rebounds), Schneider (4), Cain (12), Greer (2), Duvnjak (10/2), Hamilton (14/3, 7 Assists), El Domiaty, Noch, Goree (10/2).

Artland Dragons:
Rice (21/3, 6 Assists, 6 Steals), Seggelke, Mangold, Strasser (12/1), Niebuhr, Bailey (12), Brown (3/1), Fenn (8/1), Peavy (13), Hess (4), Boumtje Boumtje (5, 6 Rebounds), Hartenstein (3).

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