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Dragons siegen in ausverkaufter Bremen Arena

Dragons siegen in ausverkaufter Bremen Arena

Die Artland Dragons haben das Nord-Derby für sich entschieden. Vor der Rekordkulisse von 10.120 Zuschauern in der ausverkauften Bremen Arena besiegte die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch die Eisbären Bremerhaven 103:82 (54:42). Nachdem die Dragons sich schon im ersten Viertel leichte Vorteile erarbeiteten und ihren Vorsprung im zweiten Abschnitt weiter ausbauten, legten sie nach der Halbzeitpause den Grundstein für den Sieg, der dann nie mehr in Gefahr geriet. Bester Werfer für die Quakenbrücker war Tyrese Rice mit 33 Punkten, der zudem eine neue Saison-Bestmarke in der Effektivität aufstellte (43). Für die Bremerhavener traf Sean Denison am häufigsten (17 Zähler).
Die Dragons, die neben Darren Fenn (Rückenbeschwerden) auch auf Alexander Seggelke (Bronchitis) verzichten mussten, legten ihre Nervosität vor der großen Kulisse als Erste ab und gingen durch Rob Kurz und Ruben Boumtje Boumtje 3:0 in Führung (2.). Nachdem Jamison Brewer die ersten Eisbären-Punkte von jenseits der 6,75-Meter-Linie erzielt hatte, blieb die Partie ausgeglichen (7:6/4.). Dann verschafften sich die Quakenbrücker Basketballer Vorteile im Angriff und gingen nach einem Dreier von Adam Hess 14:8 in Front (6.). Zwar konterte Andrew Drevo ebenfalls aus der Distanz für die Gastgeber, doch die Koch-Truppe hatte ihren Rhythmus gefunden. Rice erhöhte in der 8. Minute aus der Distanz auf 24:16. Die anschließende Auszeit von Bremerhavens Headcoach Doug Spradley zeigte Wirkung, so dass der „Drachen“-Vorsprung bis zum Viertelende auf 28:24 schrumpfte.

Schon zum Ende des ersten Abschnitts deuteten sich bei den Dragons Foul-Probleme auf den großen Positionen an. Boumtje Boumtje und Kurz (je zwei Fouls) bekamen von Koch eine Pause verordnet, so dass Florian Hartenstein in die Bresche springen musste. Und auf den 33-jährigen Deutschen war Verlass. In der Verteidigung arbeitete er mit viel Energie, holte in diesem Viertel fünf Rebounds und kämpfte unter dem Korb (6 Punkte). In der 19. Minute baute Hartenstein die Dragons-Führung auf 17 Zähler aus (54:37). Bei seiner Auswechselung wurde er von den rund 300 mitgereisten Dragons-Fans mit stehenden Ovationen gefeiert. Kurz vor der Halbzeitpause schalteten die Gäste aus dem Artland angesichts des Vorsprungs einen Gang herunter, so dass die Bremerhavener noch auf 54:42 verkürzten.

Nach der Halbzeitpause blieb es zunächst beim Zwölf-Punkte-Vorsprung der Dragons bis Hess einen weiteren Dreier zum 61:48 traf (24.). Zwar stellte Denison mit einem Drei-Punkte-Spiel (Korberfolg plus Freiwurf) zwischendurch wieder den alten Abstand her (63:51), aber die Quakenbrücker trafen nun sicher aus der Distanz. Wiederum Hess und Nathan Peavy sorgten von außen in der 27. Minute für eine komfortable 72:53-Führung, die Bremerhaven vor dem Schlussabschnitt aber noch auf 76:61 schrumpfen ließ.

Ins letzte Viertel starteten die Quakenbrücker „Drachen“ furios mit einem 7:0-Lauf zum 83:61. Doch die Eisbären gaben sich noch nicht geschlagen und konterten ihrerseits mit einem 0:6-Lauf. Die Dragons fingen sich nach einer Auszeit ihres Cheftrainers schnell wieder und trafen weiter fleißig aus der Distanz. Rice und Bryan Bailey ließen den Vorsprung wieder auf 20 Punkte anwachsen (91:71/36.). Die restlichen rund vier Minuten waren nur noch Schaulaufen, in dem die Dragons sogar noch die 100 Punkte voll machten und verdient ihren 18. Saisonsieg holten.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Koch (Headcoach Artland Dragons):
„Ich bin sehr glücklich und froh, dass wir gewonnen haben. Entscheidend war, dass wir auf einem sehr hohen Energielevel über 40 Minuten gespielt haben. Diese Energie hat uns zudem in guten Basketball geführt. Außerdem haben wir heute von dem ein oder anderen Spieler individuell einen großen Beitrag bekommen. “

Doug Spradley (Headcoach Eisbären Bremerhaven):
„Quakenbrück hat heute schönen Basketball gezeigt. Sie waren in allen Phasen aggressiver und motivierter. Außerdem haben sie unglaublich gut geworfen, was sicherlich auch an unserer schlechten Verteidigung lag. Dennoch ist es schwer ein Spiel zugewinnen, wenn der Gegner so hochprozentig trifft. Wir haben nicht mit genug Herz und Energie gespielt. Ich hatte das Gefühl, dass nicht alle Spieler alles gegeben haben.“

Eisbären Bremerhaven - Artland Dragons 82:103 (42:54)

Die Viertel im Überblick: 24:28, 18:26, 19:22, 21:27

Eisbären Bremerhaven:
Lipke (2 Punkte), Canty, Drevo (10/1 Dreier), Allen (10, 5 Assists), Schwethelm (6), Callahan (5), Brazelton (11/1), Everett (10/2), Denison (17), Brewer (5/1), Shtein (6).

Artland Dragons:
Rice (33/3 Dreier, 9 Assists), Mangold (3/1), Strasser (5/1), Niebuhr, Bailey (9/1), Peavy (18/2), Kurz (12, 10 Rebounds), Hess (13/4), Boumtje Boumtje (4), Hartenstein (6).
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