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Dragons spielen in Bremen vor Rekordkulisse

Dragons spielen in Bremen vor Rekordkulisse

In den kommenden sechs Wochen werden die Beko Basketball Bundesliga-Spieler der Artland Dragons kaum im heimischen Quakenbrück anzutreffen sein. Der Beko BBL-Spielplan hat der Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch ein anstrengendes Restprogramm beschert:
Sechs der verbleibenden acht Partien müssen Dragons-Kapitän Darren Fenn und Co. in der Fremde austragen. Hinzu kommt das Beko BBL TOP FOUR in Bamberg. Auftakt der „Auswärtswochen“ ist das Nord-Derby gegen die Eisbären Bremerhaven am kommenden Sonntag, 13. März, (16 Uhr, Bremen Arena).

In der Hansestadt wird vor der Rekordkulisse von rund 10.000 Zuschauern gespielt – so vielen wie noch nie bei einem Basketballspiel im Bundesland Bremen.

Keine guten Erinnerungen haben die Quakenbrücker an das Hinspiel, in dem Nationalspieler Philipp Schwethelm nach einem Offensiv-Rebound in letzter Sekunde den 78:76-Siegtreffer für seine Eisbären erzielte. „Schwethelm spielt immer mit viel Energie und ist ein guter Werfer“, sagt Dragons-Co-Trainer Martin Schiller über den 21-jährigen Deutschen, der treffsicherster Distanzschütze seines Teams ist (42 Prozent Dreier-Trefferquote) und im Schnitt 9,2 Punkte pro Spiel erzielt.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Topscorer Torrell Martin (Handbruch) sind die besten Punktesammler bei den Bremerhavenern Craig Callahan (15,0 Punkte pro Spiel), der nachverpflichtete John Allen (12,0) und Andrew Drevo (9,8). Zudem holt das Trio auch die meisten Rebounds (zwischen 4,4 und 5,0). „Callahan ist ein schneller Spieler, Drevo ein guter Scorer und Allen ein guter Offensiv-Rebounder“, sagt Schiller. „Sie müssen wir kontrollieren.“

Auf den kleinen Positionen gab es beim Nord-Konkurrenten der Dragons im Vergleich zum Hinspiel neben dem schon erwähnten Allen noch einige Wechsel. Aufbauspieler Donald Copeland wurde durch Jamison Brewer ersetzt, der das Spiel auf Anhieb so gut organisiert, dass Eisbären-Headcoach Doug Spradley dem Neuzugang am vergangenen Wochenende in Bonn nur 45 Sekunden Pause gönnte. Ebenfalls neu ist Terrell Everett, der in Bonn sechs Rebounds und fünf Assists zum Sieg beisteuerte. „Everett ist ein guter Verteidiger. Insgesamt ist der Bremerhavener Backcourt durch die Nachverpflichtungen stärker geworden“, weiß Schiller.

Um in Bremen zu bestehen müssen die Artländer sich nach Fehlwürfen wacher präsentieren als im Hinspiel. „Da haben wir zu viele Rebounds zugelassen“, sagt der Dragons-Co-Trainer. „Außerdem müssen wir schnell von Angriff auf Verteidigung umschalten, denn die Bremerhavener sind eine gute Fast-Break-Mannschaft.“ Im Gegensatz zu den Dragons kann Spradley bis auf den langzeitverletzten Martin auf seinen kompletten Kader zählen; auch der vergangene Woche noch verletzte Tyrone Brazelton ist wieder fit. Bei den Quakenbrückern wird weiterhin US-Center Fenn (Rückenbeschwerden) fehlen.

JBBL: „Jungdrachen“ gegen „Feuervögel“

Durchaus zufrieden hat sich Young-Dragons-Headcoach Ralf Rehberger mit der Leistung seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende gegen den hohen Favoriten Metropol Baskets Ruhr gezeigt. „30 Minuten waren gut. Ich war mit der Einstellung zufrieden. Wir haben aggressiv gespielt“, sagt der 43-Jährige über die 63:88-Niederlage. „Wenn wir mit der gleichen Intensität und Einstellung am kommenden Sonntag spielen, haben wir eine Chance.“ In der Jugend Basketball Bundesliga-Relegationsgruppe warten am 13. März ab 13 Uhr die Phoenix Hagen Youngsters in der heimischen Artland Arena auf die „Jungdrachen“ (Eintritt frei).

Die Hagener mussten sich am vergangenen Wochenende ganz knapp 72:73 den Juniorbaskets Dortmund geschlagen geben, haben aber schon drei Siege auf dem Konto. „Viel hängt davon ab, ob wir einen guten Start erwischen. Wir haben gegen die Metropol Baskets 63 Punkte erzielt, so viel wie noch in keinem anderen Spiel in dieser Saison“, ist Rehberger optimistisch für das kommende Duell.
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