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Dragons verlieren Beko BBL-Spitzenspiel

Dragons verlieren Beko BBL-Spitzenspiel

Die Artland Dragons haben das Spitzenspiel des 24. Beko Basketball Bundesliga-Spieltages verloren. Bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS aus Frankfurt musste die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch eine 72:83 (39:44)-Niederlage hinnehmen.
Nachdem die Quakenbrücker Basketballer die ersten Minuten dominiert hatten, kamen die Hessen immer besser ins Spiel und sahen mit einer 18-Punkte-Führung in der 35. Minute schon wie der sichere Sieger aus. Die Dragons machten es aber noch einmal spannend und kamen bis auf 70:76 heran, mussten sich am Ende aber den starken Frankfurtern geschlagen geben. Bester Dragons-Werfer wurde Tyrese Rice mit 19 Punkten. Für die Gastgeber traf DaShaun Wood am häufigsten (29 Zähler).

Die Dragons starteten mit viel Energie und Präzision in die Partie. Adam Hess brachte die Gäste aus dem Artland in der 3. Minute mit einem Dreier 7:1 in Führung und baute diese kurz darauf auf 9:1 aus, so dass SKYLINERS-Headcoach Gordon Herbert sich zu einer Auszeit gezwungen sah. Anschließend lief es besser für die Hessen, die sich auf 16:7 herankämpften. Doch die Koch-Truppe ließ nicht locker und erzielte in der 6. Minute durch zwei Freiwürfe von Rice die bis dahin höchste Führung (21:7). Dann erholten sich die Frankfurter vom ersten Schock und dem hohen Tempo, das die „Drachen“ vorlagen. Vor allem der von seinem Jochbeinbruch wieder genesene Roger Powell tat den Quakenbrückern aus der Distanz weh und führte seine Mannschaft zum Viertelende auf 21:20 heran.

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts gelang den hessischen Gastgebern die erste Führung der Partie (23:24). Die Dragons wurden unter dem zunehmenden Druck der Frankfurter nervöser und erlaubten dem Gegner durch Ballverluste einfache Punkte aus Schnellangriffen. Dennoch blieb die Partie eng, Rob Kurz und Rice eroberten die Führung in der 17. Minute zum 33:32 zurück. Weil die Würfe der „Drachen“ nun aber nicht mehr so sicher fielen und die SKYLINERS offensiv immer besser ins Spiel kamen, erarbeiteten sich die Frankfurter vor der Halbzeit leichte Vorteile. So gingen die Quakenbrücker mit einem Fünf-Punkte-Rückstand in die Kabine (39:44).

In die zweite Hälfte starteten die Dragons denkbar schlecht. Nach mehr als drei Minuten war die Koch-Truppe immer noch ohne Punkt und hatten einen 0:6-Lauf zum 39:50 kassiert. Zwar brachten Darren Fenn und Nathan Peavy ihre Team wieder heran, doch die Frankfurter machten einfach weniger Fehler. Powell vergrößerte den Dragons-Rückstand auf 15 Zähler (45:60/28.). Alexander Seggelke verkürzte mit einem Treffer von jenseits der 6,75-Meter-Marke, doch Quantez Robertson konterte sofort zum 48:63. Die letzten vier Punkte des Viertels blieben den Quakenbrückern vorbehalten, die nun noch zehn Minuten Zeit hatten, den Elf-Punkte-Rückstand aufzuholen.

Das funktionierte zu Beginn des letzten Abschnitts nicht gut, im Gegenteil. Wieder dauerte es fast drei Minuten bis die „Drachen“ zu ihren ersten Zählern kamen (54:69), doch die Frankfurter bauten ihren Vorsprung mit Robertsons Dreier zum 56:74 weiter aus. Angesichts des hohen Rückstands bewiesen die Gäste aus dem Artland nun Moral. Seggelke schloss einen 11:2-Lauf in der 38. Minute zum 67:76 ab und zwang Herbert zu einer Auszeit. Doch dessen Mannschaft vergab den nächsten Angriff und foulte Rice beim Drei-Punkte-Wurf. Der 23-jährige Guard verwandelte alle drei Freiwürfe zum 70:76. Kurz hatte danach sogar die Möglichkeit auf vier Zähler zu verkürzen, vergab 41 Sekunden vor dem Ende seinen Wurf aber. Den Dragons lief nun die Zeit davon, so dass sie durch Fouls die Spieluhr anhielten. Die abgeklärten Frankfurter gaben sich an der Freiwurflinie aber keine Blöße und bauten ihren Vorsprung sogar wieder aus, weil die Quakenbrücker schnelle anstatt gute Würfe nehmen mussten, die ihr Ziel verfehlten.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Koch (Headcoach Artland Dragons):
„Wir haben sehr gut angefangen, sehr konzentriert, sehr genau im Angriff, sehr treffsicher. Frankfurt hat darauf dann reagiert, die Intensität hochgeschraubt und von da an alles mit mehr Intensität gemacht als wir. Sie sind schneller gesprintet, haben besser gereboundet, härter verteidigt und uns nach und nach aus dem Spiel genommen. Am Ende hatte Frankfurt weniger Ballverluste und mehr Rebounds, vor allem offensiv. Wir haben das einfach mit uns geschehen lassen und zu Beginn der zweiten Halbzeit eine Schwächephase gehabt, in der wir versäumt haben in andere Bereiche zu investieren, wenn es im Angriff nicht lief.“

DEUTSCHE BANK SKYLINERS - Artland Dragons 83:72 (44:39)

Die Viertel im Überblick: 20:23, 24:16, 19:13, 20:20

DEUTSCHE BANK SKYLINERS:
Muurinen (8 Punkte), Oldenburg (n.e.), Lindbom (n.e.), Theilig (n.e.), Franke, Nolte (4), Wood (29/2 Dreier, 9 Assists), McKinney (9/1), Robertson (18/2, 7 Rebounds), Moss (2), Powell (13/2).

Artland Dragons:
Rice (19), Seggelke (10/2), Mangold (n.e.), Strasser (2), Niebuhr (n.e.), Bailey (3, 8 Assists), Fenn (10), Peavy (4), Kurz (11, 5 Rebounds), Hess (11/3), Boumtje Boumtje (2), Hartenstein (n.e.).
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