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Dragons verlieren erstes Heimspiel

Dragons verlieren erstes Heimspiel

Die Artland Dragons haben ihr erstes Heimspiel in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) verloren. Gegen die Eisbären Bremerhaven musste die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch eine 83:86 (51:39)-Niederlage hinnehmen. Vor 2.958 Zuschauern in der Artland Arena wurde den Artländer „Drachen“ ein miserables drittes Viertel (19:29) und ein schlechter letzter Abschnitt (13:18) zum Verhängnis. Auch der überragende Anthony King (22 Punkte, 16 Rebounds) konnte den ersten heimischen Punktverlust nicht verhindern. Für die Eisbären war Torrell Martin bester Mann, ebenfalls mit einem Double-double (23 Punkte, 10 Rebounds).
Die Dragons erwischten einen sehr guten Start ins Spiel. Nathan Peavy brachte seine Quakenbrücker in der 3. Minute mit einem Dreier 7:0 in Führung. Dann fanden aber auch die Gäste von der Nordseeküste ins Spiel und machten die Partie mit einem 0:6-Lauf wieder spannend. Nachdem die Dragons diesen kleinen Rückschlag verdaut hatten, gaben sie wieder Gas. King baute die „Drachen“-Führung auf 20:10 aus (8.). Doch Martin hielt seine Eisbären mit einem Vier-Punkte-Spiel (erfolgreicher Dreier plus Freiwurf) im Spiel. Zum Viertelende versenke Anthony Hilliard in letzter Sekunde einen Wurf zum 27:18.

Im zweiten Abschnitt baute die Koch-Truppe ihre Führung zunächst auf 32:20 aus, doch Terrell Everett brachte das Team von Eisbären-Headcoach Doug Spradley mit fünf Zählern in Folge wieder heran. Allerdings ließen sich die Artländer davon nicht aus der Ruhe bringen, ließen den Ball gut laufen und trafen. Je ein Dreier von David Holston und Guido Grünheid ließen den Dragons-Vorsprung auf 42:27 anwachsen (16.). Aber auch die Bremerhavener fingen sich angeführt von Martin wieder und kamen mit einem 1:10-Lauf zurück. Vor der Halbzeitpause lief es in der Dragons-Verteidigung dann wieder besser, so dass die Gastgeber nur noch zwei Eisbären-Punkte zuließen, selber aber acht erzielten (51:39).

Nach der Kabinen-Ansprache bauten die Dragons ihre Führung mit einem Grünheid-Dreier zunächst auf 54:41 aus (21.). Anschließend wirkten die Gasgeber verunsichert und zeigten eine ungewohnte Freiwurfschwäche, während die Eisbären immer mehr aufdrehten und auch von weit außen trafen. Den Dragons fehlte Peavy, der beim Rebound einen Schlag von Darren Fenn ins Gesicht bekam und mit Verdacht auf Augapfelprellung ins Krankenhaus gebracht wurde. Mit zwei Dreiern in Folge brachte Anthony Smith Bremerhaven das erste Mal in diesem Spiel in Führung (57:58/26.). Dragons-Kapitän Fenn konterte sofort zum 60:58, aber die Partie blieb spannend und derby-würdig. King baute den Vorsprung in der 29. Minute auf 68:63 aus, doch Martin setzte den Dragons mit seinen Dreiern zu, so dass die Koch-Truppe mit einer knappen 70:68-Führung ins Schlussviertel ging.

Im letzten Viertel wurde das Spiel endgültig zum Krimi. Hess baute die Dragons-Führung in der 34. Minute nach einem unsportlichen Foul von Jason Cain auf 75:72 aus. Aber Bremerhaven gab nicht auf, im Gegenteil. Während bei den Gästen nun fast alles klappte, leisteten sich die Quakenbrücker Fehlwürfe und Ballverluste. Erstmals in diesem Spiel bauten die Eisbären ihre Führung auf fünf Zähler aus (76:81), anschließend sogar auf sieben (77:84/38.). Die Dragons kämpften noch einmal, Hilliard und Johannes Strasser brachten ihr Team mit zwei Dreiern auf 83:86 heran. Doch der letzte Wurf von Hilliard mit Ablauf der Spieluhr verfehlte das Ziel, so dass es dieses Mal kein glückliches Ende für die „Drachen“ gab.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Koch (Headcoach Artland Dragons):
„Bremerhaven hat es geschafft, die Intensität nach der Halbzeit nach oben zu schrauben, wir nicht. Darum können die Eisbären zu Recht stolz sein und haben die Glückwünsche verdient. Wir haben in kleinen Bereichen Fehler gemacht. Es hat uns sicherlich nicht geholfen, dass wir in Bryan Bailey und später auch Nathan Peavy fast das ganze Spiel ohne zwei Starter spielen mussten. Ein Faktor war, dass wir mit zwölf Punkten führen und dann nur einen von sechs Freiwürfen treffen. Über die Wurfauswahl am Ende des Spiels kann man sicherlich auch diskutieren. Ein weiterer Faktor war unsere Fastbreak-Verteidigung. Bremerhaven hat im athletischen Bereich Vorteile gegen uns und wenn man sie ins Laufen kommen lässt, ist das sehr bedauerlich.“

Doug Spradley (Headcoach Eisbären Bremerhaven):
„Ich muss meinen Jungs ein großes Kompliment machen zu dieser tollen Leistung in der zweiten Halbzeit. Gott sei Dank geht ein Basketballspiel über 40 Minuten und nicht nur über 20. Wir haben in der zweiten Halbzeit mit mehr Energie gespielt, mehr Druck entwickelt und sind nicht nur hinterhergelaufen. Wir haben die Ballverluste besser kontrolliert und wichtige Würfe getroffen. Es war eine sehr gute Mannschaftsleitung.“

Artland Dragons - Eisbären Bremerhaven 83:86 (51:39)

Die Viertel im Überblick: 27:18, 24:21, 19:29, 13:18

Artland Dragons:
Omamogho (n.e.), Hilliard (18 Punkte/2 Dreier), King (22, 16 Rebounds), Strasser (8/2), Njei, Holston (11/1, 8 Assists), Grünheid (6/2), Doeinck (n.e.), Fenn (9/1), Peavy (6/2), Hess (3), Hartenstein (n.e.).

Eisbären Bremerhaven:
Everett (12/1), Canty (n.e.), M. Smith, McNaughton (7), Martin (23/5, 10 Rebounds), Peacock (16), Johnson (n.e.), Raffington, A. Smith (10/2), Brewer (3, 6 Assists), Cain (15).

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