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Dragons wollen Eisbären einheizen

Dragons wollen Eisbären einheizen

Das erste heiße Derby der noch jungen Beko Basketball Bundesliga-Saison steht bevor: Die Artland Dragons treffen am kommenden Samstag, 29. Oktober, (14.30 Uhr, Artland Arena, Ausschnitte ab 17 Uhr im NDR „Sportclub aktuell“) auf den Nord-Rivalen Eisbären Bremerhaven. Beide Teams sind exakt gleich in die Saison gestartet. Wie die Dragons haben auch die Eisbären ihre drei Heimspiele gewonnen und sind auswärts noch ohne Erfolgserlebnis.
Diese Bilanz spricht für die Gastgeber aus dem Artland, doch die Nordseestädter werden darauf brennen, den ersten Auswärtssieg zu holen. „Trotzdem ist es natürlich immer ein Vorteil, zu Hause zu spielen. Unser Team spielt sehr gerne mit den eigenen Fans im Rücken“, sagt Dragons-Co-Trainer Martin Schiller. Auch kurzent¬schlossene Anhänger müssen sich das Nordderby nicht entgehen lassen. Am Samstag gibt es ab 13 Uhr noch ausreichend Tickets an der Tageskasse.

In der Vorbereitung trafen beide Mannschaften einmal aufeinander; die Quakenbrücker behielten in dieser Partie die Oberhand. „Das kann man aber mit dem bevorstehenden Spiel überhaupt nicht vergleichen“, sagt Schiller. Denn in Zachery Peacock und Anthony Smith waren zwei der drei besten Bremerhavener Punktesammler in dem Vorbereitungsspiel noch nicht dabei. Peacock ist Topscorer seines Teams (13,2 Punkte im Schnitt) und holt zudem 5,4 Rebounds. Zwischen den beiden Ex-Gießenern steht Terrell Everett (10,6 Punkte) in der teaminternen Bestenliste. „Zu diesen drei hervorragenden Athleten kommt dann auch noch Torrell Martin hinzu“, sagt Schiller. „Bremerhaven ist eine Mannschaft, die den Schnellangriff liebt und sehr gut zum Rebound geht, vor allem nach eigenen Fehlwürfen.“

Beste Offensiv-Rebounder sind Peacock und Chris McNaughton (je 2,2); letzterer ist zudem effektivster „Eisbär“ (9,2 Punkte/6,0 Rebounds) und laut Eisbären-Headcoach Doug Spradley einer der am meisten unterschätzen Spieler der Beko BBL. „Wir werden ihn sicher nicht unterschätzen“, sagt Schiller. „Wir können uns noch gut an seine Leistung gegen uns im vergangenen Jahr in Oldenburg erinnern.“

Kopf der Eisbären ist Ex-NBA-Akteur Jamison Brewer, der auch die längste Zeit von allen Bremerhavenern auf dem Parkett steht (rund 32 Minuten). Im Schnitt gibt der US-Aufbauspieler 5,2 Assists pro Spiel. „Er sorgt dafür, dass die athletischen Spieler den Ball da bekommen, wo sie ihn haben wollen“, verdeutlicht Schiller Brewers Rolle. „Wir müssen versuchen, ihre Schnellangriffe zu unterbinden. Weil Bremerhaven sich zudem gut abseits vom Ball bewegt, müssen wir in der Verteidigung sehr wach sein, um leichte Körbe zu verhindern“, erklärt der Dragons-Assistant-Coach. Die Dragons werden am Samstag voraus¬sichtlich immer noch auf Bryan Bailey (Daumenprellung) verzichten müssen, sein Einsatz ist eher unwahrscheinlich.
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