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Dreier Festival der Gäste

Dreier Festival der Gäste

Als Ronnie Burrell 26 Sekunden vor der Schlusssirene einen Tip-In zum 88:87 in den Gästekorb beförderte, schien das Heimspiel der EWE Baskets Oldenburg gegen die New Yorker Phantoms im fast letzten Moment noch zur Erfolgsgeschichte zu geraten. Passend zum Verlauf der aufregenden Partie vor 3148 Zuschauern in der erneut ausverkauften EWE ARENA hatten die Südniedersachsen aber die entscheidende Antwort parat. Von der Dreier-Linie traf Immanuel McElroy mit noch 2,2 Sekunden auf der Uhr zum 90:88. McElroy (18 Punkte, 4/4 Dreier) avancierte so zum Matchwinner und sicherte den Gästen, die 15 von 26 Versuchen aus der Distanz versenkten, den ersten Auswärtssieg. Mit nun 4:4 Punkten reisen die Oldenburger zum nächsten Spiel in Bonn (Samstag, 22. Oktober, 20:05 Uhr, Sport1).
Wie schon gegen Bayreuth und zuletzt in Ludwigsburg hatten die EWE Baskets zunächst große Probleme, ihren Rhythmus zu finden. In der vierten Minute führten die Gäste mit 16:8 (elf Punkte kamen bis hier von Robert Kulawick) und zwangen die Baskets, die auch mit dem erstmals in der Beko BBL eingesetzten Branko Jorovic ihre Probleme hatten, zu einigen Justierungen. Nicht zuletzt dank eines 12:1-Runs und eines Buzzer Beaters von Bobby Brown eroberten die Hausherren allerdings die Führung (25:24) zum Viertelende.

Braunschweig blieb auch im zweiten Viertel stark. Immer wieder nutzten die Schützlinge von Headcoach Sebastian Machowski Lücken in der Oldenburger Verteidigung und trieben Predrag Krunic Sorgenfalten auf die Stirn. Mit
45:38 lagen die Phantoms nach 20 Minuten verdient vorne. 16 Punkte von Distanz-Spezialist Kulawick waren Halbzeit-Bestwert.

Vierte Fouls gegen Adam Chubb, Bobby Brown und Ronnie Burrell machten das Leben der Gastgeber im dritten Viertel nicht leichter. Und immer, wenn sich das Spiel in Richtung Oldenburger neigte, fand Braunschweig eine Antwort – zumeist von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Kaum waren die Baskets näher gekommen (55:58, 27.), meldeten sich die Gäste zurück (57:66, 29.). Folgerichtig verteidigten die Phantoms ihre Führung (69:64) am Viertelende.

Unwiderstehliche Momente von Oldenburgs Robin Smeulders schienen im Schlussabschnitt dann die Wende einzuleiten (68:69, 32.), doch auch diese Phase blieb nicht ohne Reaktion; ein – was sonst – Dreier von Nils Mittmann und ein Mitteldistanz-Treffer von McElroy waren die hochklassige Antwort.

Dann wurde es doch noch dramatisch: Bobby Brown, der in der Verteidigung aufgrund seiner Foulbelastung zurückhaltend agieren musste, versenkte einen Dreier im Braunschweiger Netz (85:87), während Burrell den eingangs erwähnten Tip-In nach nur einem erfolgreichen Freiwurf von Kapitän Rickey Paulding zum 88:87 folgen ließ. Kyle Visser hatte zuvor einen freien Korbleger daneben gesetzt. McElroys finaler Glanzmoment aber sorgte für die Entscheidung für starke Phantoms, da die Baskets in den letzten 2,2 Sekunden keinen Wurfversuch mehr herausspielen konnten.

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