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Dritter Erfolg für Freyer-Team: Phoenix-Fight wird mit Sieg belohnt

Dritter Erfolg für Freyer-Team: Phoenix-Fight wird mit Sieg belohnt

Nach großem Kampf besiegte Phoenix Hagen die TBB Trier in der Beko Basketball Bundesliga mit 83:78 (44:46). Zygimantas Jonusas führte sein Team vor 2.756 Zuschauern in der ENERVIE Arena mit 25 Punkten zum Erfolg.
Drei Phasen kennzeichneten das Spiel: die klare Hagener Überlegenheit zu Beginn, dann der dramatische Einbruch und schließlich ein beeindruckender Kampf um den Sieg. Edward Seward konnte an der emotionalen Achterbahnfahrt nur wenige Minuten teilnehmen. Den Center quälte die ganze Woche eine Grippe, die ihn auch beim Spiel noch schwächte. Stattdessen verhalf ein aufgedrehter T.J. Carter seinem Team zu einem guten und konzentrierten Start. Seine Ballgewinne führten zu leichten Phoenix-Punkten.

Als dann auch noch die Dreier von Jason Crowe und Zygimantas Jonusas fielen, führte Hagen schnell mit 24:12 (9.). Bis zum 39:28 kontrollierten die Gastgeber die Partie (15.). Doch die Mannschaft von Trainer Ingo Freyer überdrehte jetzt, nahm schlechte Würfe und ließ in der Verteidigung merklich nach. Philip Zwiener und Nate Linhart sorgten für den Ausgleich (41:41, 20.); Dru Joyce brachte Trier per Dreier die Führung (44:42).

Nach dem Wechsel wurde die Partie von Minute zu Minute intensiver. Phoenix war jetzt wieder im Spiel, in dem die Gäste die Nase stets knapp vorne hatten. Trier beantwortete die Hagener Versuche einer Aufholjagd meist trocken. So wie etwa John Bynum, der mit der Schlusssirene des dritten Viertels einen Dunking von Jason Crowe mit zwei Zählern zum 61:66 unmittelbar konterte. Trier zog immer wieder stark zum Korb und holte sich über Offensivrebounds in dieser Phase zweite Chancen.

Die hohe Bedeutung der Partie wurde jetzt auch auf den Rängen spürbar. Der Sieg, das merkten alle, kommt heute nur über den absoluten Kampf. Und den lieferte Phoenix jetzt und wurde dafür nach 37 Minuten endlich belohnt. Ein Dreier von T.J. Carter brachte wieder die Führung (77:76). Und diese sollten die Hagener in den letzten drei Minuten nicht mehr abgeben, wenngleich die Nerven der Fans noch mehrfach auf die Probe gestellt wurden.

Jordan Hasquet musst mit fünf Fouls raus; anschließend vollendete Brandon Brooks per Tip-in einen vergebenen Crowe-Korbleger zum 81:78. In den letzten 24 Sekunden vergab Crowe zwei Freiwürfe, doch auch E.J. Gallup und Dru Joyce verfehlten auf der Gegenseite ihre Dreierversuche. Einzig Brandon Brooks blieb nervenstark und sicherte mit Freiwürfen den 83:78-Erfolg. Für Phoenix Hagen war es der dritte Sieg im siebten Saisonspiel.

Trainerstimmen:

Ingo Freyer: "Wir haben heute sehr stark angefangen. Wir haben gut verteidigt und hatten wichtige Ballgewinne. Außerdem waren wir sehr ballsicher. In den letzten fünf Minuten vor der Pause haben wir dann genau das nicht mehr gemacht. Dadurch haben wir den Vorsprung verspielt. Wir waren in der Pause dann auch mental in einem Loch. Gut war, dass wir die Partie nach dem Wechsel trotzdem offen gestalten konnten. Hut ab vor dem Kampfgeist meiner Mannschaft. Wir mussten heute mit einer kleinen Rotation auskommen, weil Eddie Seward nicht fit war. Das haben wir sehr gut kompensiert."

Henrik Rödl: "Es war ein dramatisches, spannendes Spiel. Hagen hat heute gewonnen, nicht wir verloren. Sie haben am Ende sehr schwere Würfe getroffen. Hagen war in Kleinigkeiten besser im Spiel. Insbesondere die Ballverluste haben uns weh getan, davon hätten wir einige vermeiden müssen. Aus diesem Spiel müssen wir lernen, ganz besonders aus der Schlussphase. Positiv war aber, dass wir nach dem frühen Rückstand wieder zurück ins Spiel gekommen sind."

Phoenix Hagen: Jonusas (25/5, 9 Reb.), Carter (21/2, 5 St.), Crowe (14/3, 5 Ass.), Brooks (9/1), Hasquet (8), Kruel (6), Seward, Spohr, Rockmann.

TBB Trier: Zwiener (18/1), Linhart (15/1), Joyce (15/1), Zirbes (10), Gallup (9/1), Bynum (7), Dojcin (4), Faßler, Saibou, Seiferth.

Zuschauer: 2.758

Stationen: 9:8 (5.), 24:18 (10.), 39:28 (15.), 44:46 (20.), 51:56 (25.), 61:66 (30.), 74:76 (35.), 83:78 (40.).
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