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Drittes Viertel kostet Siegchance

Drittes Viertel kostet Siegchance

Die LTi GIESSEN 46ers haben ihr Auswärtsspiel am 13. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga bei den WALTER Tigers Tübingen mit 59:82 (34:37) verloren. Nachdem die Mittelhessen noch in der ersten Halbzeit das Spiel offen hielten, sorgte ein schwaches drittes Viertel, welches mit 12:28 an die Gastgeber ging, für die Vorentscheidung. Vor 2914 Zuschauern in der Tübinger Paul Horn-Arena brauchten die Mittelhessen nach dem Eröffnungssprungball einen längeren Moment, um auf Betriebstemperatur zu kommen.
Erst nach vier Minuten erzielte Maurice Jeffers per Dreier die ersten Gießener Punkte (3:6). Der US-Amerikaner sorgte für die ersten sieben Zähler der LTi 46ers und kam am Ende auf 13 Punkte. So hielt Jeffers seine Mannschaft im Spiel. Als Gießens Publikumsliebling Achmadschah Zazai nach einem Steal an dem ehemaligen Gießener Lou Campbell für die ersten zwei Punkte sorgte, an denen Jeffers nicht direkt beteiligt war, leuchtete ein 12:9 (7.) an der Anzeigetafel. Insbesondere die sieben Offensiv-Rebounds in der ersten Hälfte sorgten dafür, dass die Mannschaft von Björn Harmsen den Gastgeber nicht davon ziehen ließ. Nach zehn Minuten stand es 13:16 aus Sicht der LTi 46ers.

Auch im zweiten Durchgang hielt die Harmsen-Truppe das Spiel offen. Elvir Ovcina sorgte mit zwei Freiwürfen für die erste Gießener Führung (24:22) nach 14 Minuten. Ballverluste auf beiden Seiten prägten dann aber das Spiel immer mehr. Zusammen produzierten die beiden Mannschaften 18 Turnover. Mit einem knappen 34:37-Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Gießen eigentlich den besseren Start und ging durch fünf schnelle Punkte mit 39:37 in Führung. Doch in den weiteren neun Minuten des dritten Viertels spielten sich die WALTER Tigers Tübingen in einen Rausch. Mit einem 19:4-Lauf zogen die Gastgeber erst auf 56:43 (7.) und bis zum Viertelende auf 65:46 davon. In dieser Phase schien jeder abgefeuerte Schuss der Tigers ins Ziel zu finden. Zudem fanden die LTi 46ers keinen Rhythmus im Angriff. „Das war desolat, so hat man keine Chance“, fällte Harmsen ein klares Urteil. „Wir haben drei wichtige Dinge nicht abgerufen: Wir hatten kein Kampfgeist, waren in der Defensive nicht anwesend und haben im Angriff den Ball nicht gut bewegt.“ Ohne die Ballverluste aus Halbzeit eins entwickelte sich ein einseitiges Spiel, welches bereits nach 30 Minuten entschieden war. „Die weniger zugelassenen Offensiv-Rebounds und die geringere Zahl an Ballverlusten in der zweiten Halbzeit, waren mit Sicherheit ein Schlüssel zum Sieg“, so Tigers-Coach Igor Perovic. Björn Harmsen richtete seine Worte noch in Richtung der eigenen Fans. „Wir müssen uns bei den Fans entschuldigen, die hier mitgefahren sind und Geld ausgegeben haben!“

Bereits am kommenden Donnerstag (22. Dezember) haben seine Jungs ab 20 Uhr gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig die Möglichkeit, mit einem Sieg wieder einiges gut zu machen und nach dem verlorenen „Vier-Punkte-Spiel“ den alten Abstand möglicherweise wieder herzustellen.

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