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Duell der Aufsteiger vor den Live-Kameras von Sport1

Duell der Aufsteiger vor den Live-Kameras von Sport1

Noch gab es in der Vorweihnachtszeit nichts zu holen für die s.Oliver Baskets: Seit dem Heimsieg gegen EnBW Ludwigsburg am 27. November mussten die Würzburger drei Niederlagen in Oldenburg, zuhause gegen den Deutschen Meister aus Bamberg und in Hagen hinnehmen. Und bevor es am Wochenende auch in Würzburg weihnachtlich besinnlich wird, wartet erneut eine schwere Aufgabe: Am Freitagabend ist der FC Bayern München zu Gast – nach sechs Heimsiegen und dem Frankenderby das nächste Basketball-Fest in der seit Wochen restlos ausverkauften s.Oliver-Arena. Das Duell der Aufsteiger wird live auf Sport1 übertragen, Sprungball ist am Freitag um 18.05 Uhr.
Die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt sind der erste Gegner dieser Saison, gegen den die s.Oliver Baskets vor dem Spiel bereits eine Bilanz aufzuweisen haben. Und die sieht in eigener Halle sehr gut aus: Zweimal trat der FC Bayern München bisher bei den Baskets in Würzburg an, zweimal fuhren die Münchner als Verlierer nach Hause.

Mit Jonathan Wallace, Darius Hall, Aleksandar Nadjfeji, Steffen Hamann, Demond Greene und Bastian Doreth stehen noch sechs Spieler im aktuellen Kader von Bayern-Trainer Dirk Bauermann, die den 63:55-Heimsieg der s.Oliver Baskets Ende Oktober 2010 im Spitzenspiel der ProA miterlebt haben. Am Ende der Saison stiegen die Bauermann-Crew als ProA-Meister und die s.Oliver Baskets als Tabellenzweiter gemeinsam in die Beko BBL auf, am Freitag kommt es zum ersten Erstliga-Duell beider Clubs.

Der bisherige Saisonverlauf der beiden Aufsteiger weist überraschende Parallelen auf: Sowohl die Baskets als auch die Bayern sind zuhause eine Macht und haben erst ein Heimspiel verloren. Auswärts dagegen haben beide Teams bislang ihre Schwierigkeiten und jeweils erst einen Sieg eingefahren.

Ein Vorteil für die s.Oliver Baskets? „Wir haben zuhause vor unseren Fans gegen jede Mannschaft eine Chance, aber der FC Bayern mit Trainer Dirk Bauermann und seinen vielen guten Einzelspielern ist natürlich ein sehr starker Gegner“, sagt Baskets-Trainer John Patrick: „Es ist etwas Besonderes, gegen den FC Bayern München zu spielen. Ich hoffe, dass wir unser Spiel spielen und das Tempo kontrollieren können und am Ende die Chance haben, das Spiel für uns zu entscheiden. Wir werden auf jeden Fall alles versuchen.“

Nur ein Sieg trennt die s.Oliver Baskets (7 Siege, 6 Niederlagen, Rang 8) in der aktuellen Beko BBL-Tabelle vom großen Favoriten aus München (8 Siege, 5 Niederlagen, Rang 5), bei dem sich an den letzten neun Spieltagen mit schöner Regelmäßigkeit Sieg und Niederlage abwechselten.

Seit drei Spielen muss Trainer Dirk Bauermann auf den verletzten Je'Kel Foster, mit 15,5 Punkten in den ersten zehn Partien zuverlässigster Scorer der Basketball-Bayern, verzichten. Aber auch ohne den 28-jährigen Shooting Guard ist der EuroCup-Teilnehmer auf allen Positionen ausgezeichnet besetzt. Mit Steffen Hamann, Demond Greene und den Neuzugängen Robin Benzing, Philipp Schwethelm und Jan-Henrik Jagla sind fünf ehemalige und aktuelle deutsche Nationalspieler fester Bestandteil der Bayern-Rotation.

Auf den Ausländer-Positionen hat Bauermann mit Aleksandar Nadjfeji und Darius Hall zwei der erfahrensten Spieler der Beko Basketball Bundesliga zur Verfügung. Dazu kommen Jonathan Wallace, zuletzt gegen Trier mit 18 Punkten in 22 Minuten Top-Scorer der Bayern, College-Star Ben Hansbrough, der nach anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten immer besser in Tritt kommt, und die beiden Center-Neuzugänge Jared Homan und Chevon Troutman. Beide stießen erst im Laufe der Saison zum FC Bayern München und sind zusammen im Schnitt für 26 Punkte und 13 Rebounds pro Partie gut.

Der 30-jährige „Chevy“ Troutman punktete in jedem seiner bisher neun Spiele zweistellig, legte bereits dreimal ein „Double-Double“ (zweistellige Werte bei Punkten und Rebounds) auf und ist mit seinen 15,7 Punkten und 7 Rebounds in 25 Minuten Spielzeit aktuell der zweit-effektivste Spieler der Beko BBL hinter John Bryant von ratiopharm ulm.

Zu einem besonderen Spiel für Fans, Spieler und Verantwortliche der s.Oliver Baskets wird das Weihnachts-Heimspiel nicht nur durch den großen Namen des Gegners: „Wir freuen uns, dass zum ersten Mal eines unserer Heimspiele live auf Sport1 übertragen wird. Wir wollen gegen den FC Bayern München alles daran setzen, eine neue Serie zu starten und nach den drei Niederlagen zuletzt wieder ein Erfolgserlebnis zu haben“, sagt Baskets-Geschäftsführer Steffen Liebler.
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