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Duell gegen den Tabellenzweiten

Duell gegen den Tabellenzweiten

Im bereits vierten Spiel innerhalb von zwölf Tagen treffen die WALTER Tigers Tübingen am Mittwochabend (20 Uhr - Paul Horn-Arena) auf den Tabellenzweiten der Beko BBL, die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Und die Tübinger wollen sich nach der unerwarteten 64:82-Niederlage ...
image_1300214793123.jpeg... gegen die LTi Gießen 46ers wieder von ihrer besseren, erfolgreichen Seite vor heimischem Publikum präsentieren. Es ist klar, nur mit einem Heimsieg kann die letzte minimale Chance im Kampf um die begehrten Play-off-Plätze weiter aufrechterhalten werden.

Doch gegen die SKYLINERS aus der Mainmetropole bekommen es die Schwaben mit einem großen Kaliber zu tun. Mit 20 Siegen und nur sechs Niederlagen ist die Mannschaft von Trainer Gordon Herbert erster und härtester Verfolger des Meisters und Pokalsiegers Brose Baskets Bamberg. Schon vor der Saison hatten sich die Tübinger Fans immens auf diese Partie gefreut.

Grund war das Wiedersehen mit dem ehemaligen Publikumsliebling AJ Moye, der bekanntlich drei Jahre das schwarz-gelbe Trikot des Tabellenelften trug und immer mit vorbildlichem Einsatz und großer Leidenschaft in das Spiel gegangen war. Nach einem tragischen Schlaganfall wenige Tage vor dem Hinspiel in Frankfurt arbeitet der 29-Jährige in der Reha mittlerweile entschlossen und konsequent an seinem Comeback. Ob Moye freilich mit seinen Teamkollegen an seine alte Wirkungsstätte reist, ist noch nicht klar.

Perovic: "DaShaun Wood ist der beste Spieler der Liga."

Aber auch ohne Moye spielen die Hessen eine sehr erfolgreiche Saison 2010/2011. Grund ist hierfür sicherlich Spielmacher und Topscorer DaShaun Wood. Der 25-jährige US-Amerikaner ist bis dato der dominanteste Akteur der gesamte Liga. Mit 18,8 Punkten, 5,9 Assists und 4,7 Rebounds kann der nur 1,85 Meter große Wood imposante Statistikwerte aufweisen. Für Tigers-Cheftrainer Igor Perovic ist Wood sogar der "beste Spieler der Beko BBL". Hier spricht der Tübinger Übungsleiter sicher auch aus den Erfahrungen des Hinspiels, welches die Schwaben nach großem Kampf mit 76:79 verloren haben. Wood besiegte in dieser Partie den Gegner fast im Alleingang. Satte 34 Punkte netzte der Point Guard den Tübingern ein - zugleich seine höchste Punktausbeute in dieser laufenden Spielzeit. Ein wesentlicher Schlüssel für ein Tübinger Erfolgserlebnis ist also sicherlich, den Handlungsspielraum von Wood so eng wie möglich einzuschränken. Perovic weiß aber auch: "Kein Spieler von uns kann mit Wood mitgehen.

Wir müssen ihn im Team beschäftigen und viel Druck auf ihn ausüben", so Perovic am Dienstagvormittag. Weitere Schlüsselspieler der „Mainhattan-Giganten“ sind Roger Powell (11,8 ppg) und Jimmy McKinney (10,5). Mit Quantez Robertson verfügt Herbert über einen sehr athletischen Guard, der vor allem in der Defensive und bei den Rebounds positiv auffällt. Der 1,88 Meter große Shooting Guard erzielt durchschnittlich 7,5 Punkte und pflückt sich 5,6 Rebounds. Damit ist Robertson nach Landsmann Chris Moss (5,8 rpg) zweitbester Rebounder im Team der Hessen. Ergänzt wird die Mannschaft von Pascal Roller, Kimmo Muurinen, Dominik Bahiense de Mello, Marius Nolte und Neuzugang Jevohn Shephard. Von der Papierform her sind die Gäste aus der Mainmetroploe sicher Favorit, doch die WALTER Tigers wollen alles in die Waagschale werfen, damit die letzte kleine Hoffnung auf eine erstmaligen Teilnahme an den Play-offs weiterleben kann.

Kräfte bündeln für die nächsten Aufgaben

Zumindest in der Fremde haben die Hessen schon fünf Begegnungen verloren. In der Frankfurter Ballsporthalle dagegen musste die Herbert-Truppe sich nur dem Tabellenführer aus Bamberg geschlagen geben. Die Tübinger sammelten in den letzten Tagen nochmals alle Kräfte, damit sie physisch und mental auf Augenhöhe in die Begegnung gehen können. Perovic hat den Eindruck, dass seine Leistungsträger zuletzt etwas müde wirkten.

Dementsprechend wurde das Training in den letzten Einheiten insgesamt etwas heruntergefahren. "Wir hoffen, dass wir die Mannschaft in den nächsten Tagen und Wochen wieder "frisch" bekommen. Das ist wichtig, um wieder Spiele gewinnen zu können", so Perovic. Die Statistik belegt, dass die Frankfurter aggressiv zum Rebound gehen und gut von der Freiwurflinie treffen. Mit 36,0 Rebounds pro Partie weisen die Gäste den drittbesten Wert in dieser Kategorie hinter ratiopharm Ulm und den Artland Dragons auf. Mit 75,1% getroffener Freiwürfe liegen die Gäste in dieser Rangliste auf Platz fünf, was ebenfalls eine Spitzenposition darstellt.

Für das Spiel gegen die SKYLINERS gibt es noch Sitz- und Stehplätze an den bekannten Vorverkaufsstellen, im Tigers Onlineshop unter www.walter-tigers.de und am Spieltag ab 18.30 Uhr an der Abendkasse.

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Quelle: WALTER Tigers Tübingen

Hessen im Schwabenländle

DEUTSCHE BANK SKYLINERS

Am Mittwoch, den 16. März um 20 Uhr, steht das nächste Auswärtsspiel für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS auf dem Programm. Die Reise geht zu den WALTER Tigers Tübingen. Der aktuelle Tabellenelfte aus Baden-Württemberg wird einiges gut machen wollen.

image_1300189723897.jpeg Immerhin wurde eine Siegesserie von sechs Spielen jüngst durch zwei relativ deutliche Niederlagen gegen Bamberg (113:73) und zuletzt Gießen (82:64) unterbrochen. Will man im Kampf um die Play-offs noch einmal angreifen, so muss dieses Formtief schnell überwunden werden.

Die Stärken der Mannschaft liegen vor allem bei den Rebounds (Platz sechs in der Beko BBL) und den Assists (Platz vier). Stellvertretend für den Stil des Teams stehen vor allem die beiden Flügelspieler Dane Watts und Chris Oliver, sowie Aufbauspieler Branislav Ratkovica.

Watts kann in dieser Spielzeit starke 14 Punkte und fast acht Rebounds pro Spiel erzielen. Der 2,03 Meter große Flügelspieler überzeugt neben seiner kämpferischen Einstellung vor allem durch seine Vielseitigkeit. Dies zeigt der viertbeste Rebounder der Beko BBL insbesondere durch sein gutes Händchen von jenseits der Dreierlinie - über 37% seiner Versuche treffen ihr Ziel.

Nicht minder effektiv spielt Flügelspieler Chris OIiver. Fast 14 Punkte und sechs Rebounds erkämpft sich der Amerikaner im Schnitt pro Spiel. Genau wie sein Teamkollege hat er seine Stärken vor allem beim offensiven Rebound. Der 2,01 Meter große Oliver ist derzeit der fünftbeste Offensivrebounder der Liga. Sehr unterschiedlich fielen allerdings die Leistungen der beiden Leistungsträger beim Hinspiel in der Frankfurter Ballsporthalle aus. Während Watts bärenstark aufspielte und 21 Punkte und 14 Rebounds erzielte, konnte Oliver von der Verteidigung gut in Schach gehalten werden, so dass er am Ende mit sechs Punkten und vier Rebounds unter seinen Möglichkeiten blieb.

Der vielzitierte ´verlängerte Arm des Trainers´ ist in der Tübinger Mannschaft ganz klar Branislav Ratkovica. Kein anderer Spieler der Liga sucht und findet seine Mitspieler häufiger als der Serbe: Beinahe acht direkte Vorlagen pro Spiel stehen für ihn in der Statistik.

Die erste Begegnung der DEUTSCHE BANK SKYLINERS und der Mannschaft von Igor Perovic wurde erst in den Schlusssekunden vom überragend aufspielenden DaShaun Wood mit zwei getroffenen Freiwürfen entschieden. Am Ende stand die Saisonbestleisung von 34 Punkten für den Topscorer der Beko BBL und ein denkbarer knapper 79:76 Sieg zu Buche.

Die Mannschaft von Cheftrainer Gordon Herbert ist also vorgewarnt. Die Tigers werden mit ihrem ´kämpferischen Teamplay´ und der Möglichkeit sich noch für die Play-offs zu qualifizieren, die Krallen geschäft haben.

Schon am kommenden Sonntag, den 20. März, steht um 17 Uhr das nächste Heimspiel der DEUTSCHE BANK SKYLINERS an. Die Fans in der Ballsporthalle erwartet ein erneutes Highlight, denn nach Duell gegen den damals Tabellendritten aus Quakenbrück und dem letzten Heimspiel gegen Eurochallenge-Gewinner Göttingen kommt es nun zum Aufeindertreffen mit ALBA BERLIN und Derrick Allen. Karten für das Spiel sind noch über die Geschäftsstelle (Tel.: 069 - 92 88 76 19 – Mail: ticket@skyliners.de) oder die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket zu erhalten.

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Quelle: DEUTSCHE BANK SKYLINERS
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