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Eifriges

Eifriges "Gewusel" mit Patrick und Machowski

Das Beko BBL-Miniturnier begeistert Jahr für Jahr hunderte von Kindern im Alter bis zu zwölf Jahren. 2011 bildete keine Ausnahme. Dieses Mal waren weit über 100 Teams aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg dabei. Für das nächste Jahr liegt sogar schon eine ...
1307522157/img_Beko_BBL-Miniturnier_1.jpg... Anmeldung aus der Türkei vor. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie viel Freude aber auch wie viel Aufwand in dem Turnier steckt.

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Schon der erste Eindruck vom Miniturnier ist beeindruckend. Die Szenerie ist geprägt von kleinen Mädchen und Jungs in Basketball-Kleidung, die überall umhertollen. Wo immer auch ein Ball ist, wird gedribbelt und gespielt, selbst im Freien. In den Hallen (gespielt wird in elf Hallen im Göttinger Stadtgebiet) geht es um Punkte in 13 verschiedenen Leistungsklassen.

Das Herzstück des Miniturniers bilden die beiden Sporthallen des Felix-Klein-Gymnasiums (FKG). Auf sechs Feldern finden hier eine Vielzahl der rund 300 Partien statt. Auch Schlafmöglichkeiten in der Halle sowie Zeltplätze auf der Wiese nebenan gibt es hier. An die nötige Verpflegung ist auch gedacht. Das Frühstück wird dabei in fünf Schichten angeboten, um den großen Personenzahlen Herr zu werden.

Freiwillige Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf

Während in den Hallen Hochbetrieb angesagt ist, herrscht auch hinter den Kulissen emsige Betriebsamkeit. In der zweiten FKG-Halle ist das Turnierbüro eingerichtet. Hier laufen alle Ergebnisse und Informationen zusammen. Bei 132 Teams und gut 300 Spielen ist klar, dass der Spielplan mit dem Computer erstellt und verwaltet wird. „In Spitzenzeiten haben wir 22 Spiele parallel!“ berichtet Wolfram Eisener, der seit 20 Jahren beim Miniturnier hilft.

1307522502/img_Beko_BBL-Miniturnier_3.jpgDie Infos aus den Hallen bekommt das Turnierbüro von Helfern übermittelt. Vor Ort kann es an Schiedsrichtern und Helfern nie zu viel geben. Gerade die Helfer sind bereits ab den frühen Morgenstunden auf den Beinen, um den Kids das Frühstück vorzubereiten, Fahrdienste zu organisieren und viele weitere Aufgaben zu übernehmen.

Szenenwechsel: Sporthalle des Theodor-Heuß-Gymnasiums. Hier steht mitten im Trubel der Dreifelderhalle Wessel Lücke, Chef-Organisator und gewissermaßen Vater des Miniturniers. Seit 1980 ist der Name Lückes mit dem Miniturnier eng verbunden. Lücke kümmert sich nicht nur um die Organisation vor Ort, er coacht auch noch ein Team der BG 74 Göttingen U 12. Auf den Turnierverlauf an Tag 1 angesprochen verrät er: „Bisher bin ich zufrieden.“ Besonders erfreut hat ihn die Nachricht, dass die U 9 mixed Mannschaft der BG ihr erstes Spiel gewonnen hat. „Das war das erste richtige Basketballspiel, was die Kleinen je gemacht haben“, freut sich Lücke über das Debüt der jüngsten Schützlinge. Solche Geschichten schreibt das Miniturnier Jahr für Jahr. Auch einige aktuelle Nationalspieler, wie beispielsweise Jan Jagla und Heiko Schaffartzik, haben ihre ersten Schritte auf dem Basketballparkett beim Miniturnier gemacht.

Beko BBL-Coaches auf Talentsichtung

Draußen vor den Hallen genießen die Beteiligten das herrliche Sommerwetter, das die Hallensportler so oft wie möglich nach draußen lockt. Zufällig treffen sich auch zwei Head Coaches der Beko BBL. John Patrick (s.Oliver Baskets) und Sebastian Machowski (New Yorker Phantoms Braunschweig) sind da, um den eigenen Nachwuchs beim Basketballspielen zuzusehen. „Das Turnier ist eine super Aktion“, zeigt sich Machowski beeindruckt.

1307522570/img_Beko_BBL-Miniturnier_2.jpg„Es ist toll organisiert. Glückwunsch und ein Danke schön an die Organisation! Es ist für die Kinder gut, sich nicht nur innerhalb einer Stadt zu messen sondern auch gegen Teams aus ganz Deutschland zu spielen.“ Dem pflichtet John Patrick bei: „Es ist jetzt das achte Jahr, in dem ich das Miniturnier sehe. Es ist jedes Mal ein echtes Highlight für die Kids. Es ist immer etwas, worauf sich die Kinder das ganze Jahr freuen. Es ist fantastisch, dass die Beko BBL das Turnier unterstützt.“

Doch nicht nur für deutsche Teams ist das Miniturnier sehr reizvoll. Auch aus dem benachbarten Ausland gehen Jahr für Jahr Teams an den Start. Der luxemburgische Club Sparta Bertrange ist beispielsweise schon das zweite Jahr in Folge mit dabei. „Wir sind sieben Stunden mit dem Bus angereist. Bertrange ist ein basketballbegeistertes Dorf in Luxemburg mit rund 5000 Einwohnern. In den Altersklassen U 10 und U 12 sind wir je mit einem weiblichen und männlichen Team dabei“, berichtet Sparta-Betreuer Yves Germeaux. In der U 10 weiblich reicht es am zweiten Tag sogar zum Turniersieg für die Luxemburger.

Die 33. Auflage steht bereits vor der Türe

Traditionell stark beim Miniturnier vertreten sind die Clubs aus der Bundeshauptstadt. „Bei unseren Jugendtrainern in Berlin hat das Miniturnier einen sehr hohen Stellenwert. Beim Stichwort Miniturnier wissen gleich alle worum es geht“, unterstreicht Henning Harnisch (Vizepräsident ALBA BERLIN).

Das wissen auch die Stars des Turniers nur allzu gut: die Kinder. „Die Kinder sind mit sehr viel Enthusiasmus dabei. Selbst abends ruhte der Ball nicht. Sie haben sehr viel Energie“ berichtet Jens Staudenmayer, Leiter Sport Beko BBL.

Diese Energie wird auch 2012 bei der 33. Auflage des Beko BBL-Miniturniers wieder zu spüren sein.
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