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Ein kleiner Schritt nach vorne

Ein kleiner Schritt nach vorne

Die LTi GIESSEN 46ers haben am 3. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga-Saison 2011/2012 im Vergleich zu ihren ersten beiden Auftritten einen kleinen Schritt nach vorne gemacht, aber dennoch die dritte Niederlage hinnehmen müssen. Bei den Telekom Baskets Bonn verlor das Team von Cheftrainer Björn Harmsen mit 67:83 (19:25/31:39/46:60). Die meisten Punkte für die Lahnstädter erzielte Center Elvir Ovcina (20), der zudem auf elf Rebounds kam.
Die LTi 46ers schafften es vor 4150 Zuschauern im Telekom Dome zunächst zwar nicht, den Spielfluss der Gastgeber nachhaltig zu stören, wussten jedoch ihrerseits offensiv zumindest über weite Strecken des ersten Viertels zu gefallen. Punkte resultierten sowohl aus dem schnellen Umschalten von der Verteidigung in den Angriff (Dreipunktespiel von Center Elvir Ovcina nach Fastbreak zum 7:9 aus 46ers-Sicht/3.) als auch aus einem gelungenen Zusammenspiel im Halbfeld. Die Gäste aus Mittelhessen suchten immer wieder die leichten Punkte am Brett, fanden auch die freien Wege zum Bonner Korb. Nutznießer war Elvir Ovcina, der in den ersten zehn Minuten sieben Punkten erzielte.

Flügelspieler Bozo Djurasovic, der von Coach Harmsen diesmal neben Barry Stewart, Radenko Pilcevic, Maurice Jeffers und Elvir Ovcina in die Startformation beordert worden war, steuerte vor der Pause zudem zwei Treffer von jenseits der Dreipunktelinie bei. Der Bosnier brachte seine Farben in der 14. Minute mit seinem zweiten erfolgreichen Dreier auf 24:29 heran.

Die Truppe von Björn Harmsen ging am offensiven Brett aggressiv zur Sache, sicherte sich alleine in den ersten 20 Minuten neun Offensivrebounds (Ovcina 3), litt aber vor allem im zweiten Viertel unter der im Vergleich zum Gastgeberteam deutlich größeren Anzahl an Ballverlusten (zur Halbzeit: Gießen 10, Bonn 4), von denen die Hausherren einige in einfache Schnellangriffspunkte umwandeln konnte (33:24/15.).

Im Gegensatz zu ihren ersten beiden Auftritten in dieser Saison schafften es die LTi 46ers im Telekom Dome, ihre Foulbelastung in Grenzen zu halten. Acht Fouls standen zur Halbzeit auf Seiten des Gießener Teams zu Buche, am Ende waren es 19. In den beiden ersten Spielen waren im Schnitt 29,5 Fouls pro Begegnung zu verzeichnen gewesen. Zur Pause befanden sich Jeffers und Co. mit 31:39 im Hintertreffen.

Die LTi 46ers starteten gut ins dritte Viertel, stoppten einige Bonner Angriffe und lagen nach einem Dreier von Radenko Pilcevic und einem Ovcina-Korb am Brett (Vorarbeit Pilcevic) aussichtsreich im Rennen (36:42/24.). Barry Stewart verpasste im darauf folgenden leider die Chance, sein Team per Dreier noch näher heranzubringen. Da die folgenden Angriffsversuche, abgesehen von zwei Freiwurftreffern von Wayne Bernard, ebenfalls erfolglos verliefen und das Gießener Team in dieser Phase in der Defensive kein Mittel gegen Bonns Center-Routinier Chris Ensminger fand, der acht seiner 16 Zähler im dritten Viertel erzielte, konnten die Baskets wieder deutlicher davonziehen (52:38/27.).

Bis zum Viertelende sprang der Gießener Angriffsmotor wieder an (55:44, Ovcina-Punkte im Fastbreak nach Assist Zazai/28.), doch da die Bonner im dritten Viertel neben den Punkten ihres Centers Ensminger noch eine hundertprozentige Trefferquote aus dem Dreipunktebereich (3/3) vorweisen konnten, konnten sie ihren 14-Punkte-Vorsprung nach Ablauf der 30 Minuten behaupten (60:46).

Die LTi 46ers machten dem Gegner „bis zum Spielende das Leben schwer“ (Bonns Cheftrainer Michael Koch in der anschließenden Pressekonferenz), ohne das Resultat jedoch in bessere Regionen lenken zu können. Näher als auf zwölf Punkte kam das Harmsen-Team im letzten Viertel nicht mehr an die in dieser Saison weiterhin unbesiegten Telekom Baskets heran, die ihre erfolgreichsten Punktesammler in Power Forward Tony Gaffney (19 Zähler), Center Ensminger (16) und Flügelspieler Simonas Serapinas (16 Punkte, 4 von 8 Dreiern) hatten.

„Man hat gesehen, dass Bonn mit deutlich mehr Selbstvertrauen gespielt hat als wir. Wir haben einen kleinen Schritt nach vorne gemacht, haben nicht aufgegeben, bis zum Ende gekämpft. Wir haben gut gereboundet und gut von der Feiwurflinie getroffen. Trotzdem hat man gesehen, dass noch sehr viel Arbeit vor uns liegt. Wir sind auch heute zu wenig Fastbreaks gelaufen. Zudem haben wir den Ball im Halbfeld schlecht bewegt, daraus resultierend schlechte Entscheidungen getroffen, es zu sehr individuell gewollt und Ballverluste zu beklagen gehabt, die zu Punkten des Gegners führten“, bilanzierte LTi 46ers-Chefcoach Björn Harmsen nach Spielschlus.

Bereits am kommenden Samstag (15. Oktober) geht es für die LTi 46ers in der Beko Basketball Bundesliga mit einem Heimspiel weiter. Zu Gast in der Sporthalle Ost sind dann die Artland Dragons, Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Punkteverteilung LTi GIESSEN 46ers: Stewart (5), Ovcina (20), Perl, Zazai (2), Djurasovic (10), Turudic (n. e.), Oehle (4), Pilcevic (3), Jeffers (10), Archibong (8), Nikagbatse, Bernard (5).

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