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Ein neuer Anlauf

Ein neuer Anlauf

Es ist eine Bilanz des sportlichen Grauens: Elfmal reisten die EWE Baskets Oldenburg in ihrer Erstliga-Geschichte seit dem Jahr 2000 zu einem Hauptrunden-Spiel nach Berlin – elfmal kehrten sie als Verlierer heim. Einzig zwei Erfolge in den Playoffs (2008 und 2011) geben der diesjährigen Mannschaft das gute Gefühl, dass Reisen in die Hauptstadt für Oldenburger Teams nicht unter einem gänzlich schlechten Stern stehen müssen. So starten Bobby Brown und seine Kollegen an diesem Sonntag (18 Uhr, O2 World) einen engagierten Anlauf, die schwarze Hauptrunden-Serie bei ALBA zu brechen.
An der Spree treffen die Baskets auf einen Gegner, der mit aktuell 6:4 Punkten genau wie Oldenburg noch ein wenig auf der Suche nach der idealen Form ist. Zuletzt gelang allerdings ein überzeugender und nie gefährdeter 83:57-Sieg bei den FRAPORT SKYLINERS, während sich die EWE Baskets durch das 88:81 gegen den FC Bayern München ebenfalls eine ordentliche Portion Selbstvertrauen verdienten.

Neu-Trainer Gordon Herbert, in der Vorsaison noch in Frankfurt an der Seitenlinie verantwortlich, hat in Berlin einen exzellent besetzten Kader um sich gruppiert. Vom Main brachte er Aufbauspieler DaShaun Wood mit in die Hauptstadt – nicht nur der Berliner Headcoach blickt dem Duell seines Schützlings mit Bobby Brown, derzeitiger Liga-Topscorer, mit Vorfreude entgegen: „Gegen Bobby Brown, der immerhin schon ein wenig NBA-Erfahrung auf seiner Seite hat, zu spielen, ist für DaShaun schon eine richtige Herausforderung. Das wird ein Duell zweier sehr guter Point Guards.“

Wood, der bislang auf 14,4 Punkte und 5,6 Assists pro Partie kommt, kann sich auf starke Nebenleute verlassen: Der Ex-Oldenburger Heiko Schaffartzik, Neuzugang Kyle Weaver, Derrick Allen, Bryce Taylor, Torin Francis, Yassin Idbihi, Marko Simonovic (2010/2011 gemeinsam mit Oldenburgs Sead Sehovic bei Buducnost aktiv), Sven Schultze und Lucca Staiger ermöglichen es Herbert, mit einer großen Rotation zu agieren.

„Oldenburg ist in dieser Saison der bisher stärkste Gegner, der uns gegenübertritt“, erläutert Gordon Herbert. „Es ist ein sehr offensivstarkes Team, das unsere Verteidigung auf eine sehr harte Probe stellen wird.“ Die Baskets, derzeit mit 6:6 Punkten noch unterhalb der Playoffränge platziert, würden mit einem Sieg in Berlin nur allzu gerne die gegen Bayern angedeutete Trendwende fortsetzen. Nach der Partie bleibt das Team übrigens noch eine Nacht in Berlin, um am Montag direkt zur ersten Begegnung in der EuroChallenge weiterzureisen. Am Dienstag heißt der Auftaktgegner BK Nitra (Slowakei, Tipoff 18 Uhr).

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